Kirchenfeindlichkeit: Nachäffung einer Passionsprozession


(Madrid) Am 8. März ver­an­stal­te­te eine Grup­pe radi­ka­ler Femi­ni­stin­nen in Mala­ga (Spa­ni­en) die Nach­äf­fung einer Pro­zes­si­on. Unter dem Titel „El coño Insum­i­so“, (die nicht unter­wür­fi­ge … es folgt ein vul­gä­rer Aus­druck für Vagi­na) zogen die Frau­en in einer sakri­le­gi­schen Simu­la­ti­on durch die Stra­ßen und bezeich­ne­ten sich als „Opfer der Repres­si­on“. Tat­säch­lich hul­dig­ten sie der Obszö­ni­tät und belei­dig­ten mit Sprech­chö­ren und Trans­pa­ren­ten die Kir­che und die kirch­li­che Hier­ar­chie und ver­höhn­ten die katho­li­schen Prie­ster oder tra­ten als ver­klei­de­te Non­nen auf. Statt eines Gna­den­bil­des tru­gen sie eine Rie­sen­va­gi­na aus Sty­ro­por mit. In einer Erklä­rung beschul­dig­ten sie prä­ven­tiv mög­li­che Kri­ti­ker der Heu­che­lei. In Anspie­lung auf eine in der süd­spa­ni­schen Stadt Mala­ga abge­hal­te­ne Pas­si­ons­pro­zes­si­on erklär­ten die Femi­ni­stin­nen: „Wer eine blut­über­ström­te Figur durch die Stra­ße trägt und eine Art Schmer­zens­kult fei­ert, den wir nicht tei­len, hat kein Recht sich dar­über zu auf­zu­re­gen, wenn wir ein weib­li­ches Geschlechts­teil durch die Stra­ßen tra­gen.“

Der Kir­che war­fen die Femi­ni­stin­nen in Sprech­chö­ren vor, wis­sen­schafts- und fort­schritts­feind­lich zu sein, Reli­gi­ons­krie­ge zu för­dern, sich mit Faschis­men zu ver­bün­den, sexu­el­le Repres­si­on und die Unter­drückung der Frau zu betrei­ben. „Wir ver­wei­gern uns aber dem Schuld­kom­plex“, den die Kir­che leh­re und for­dern zum „Wider­stand“ auf, so die radi­ka­len Femi­ni­stin­nen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di

5 Kommentare

  1. „.….….wis­sen­schafts- und fort­schritts­feind­lich zu sein, Reli­gi­ons­krie­ge zu för­dern, sich mit Faschis­men zu ver­bün­den, sexu­el­le Repres­si­on und die Unter­drückung der Frau zu betrei­ben.“

    Ein gutes Mot­to für eine Demo in Kai­ro oder näher, in Rabat. Dazu fehlt es die­sen Hel­din­nen aber offen­bar an Mut. Ist zwar nicht beson­der christ­lich, aber den­noch wün­sche ich die­sen armen Irren, eines schö­nen Mor­gens statt in einem christ­li­chen Land, in einem isla­mi­schen auf­zu­wa­chen. Die wür­den die ersten sein, die sich ohne Mur­ren den Sack übers Gesicht zie­hen las­sen wür­den.

  2. Wenn ich sol­ches sehe, den­ke ich oft: „Was wür­de Jona sagen?“

    Jona wur­de von Gott nach Nini­ve und sei­nen Bewoh­nern gesandt.
    Er sag­te ihnen, was ihm auf­ge­tra­gen war und sie kehr­ten um.

    Käme er heu­te, wür­de er in die Psych­ia­trie ein­ge­wie­sen.

    Als Mann hät­te ich Angst vor sol­chen fana­ti­sier­ten Frau­en.
    Könn­te ich mir eine von ihnen als Freun­din, Ehe­frau, Mut­ter vor­stel­len?
    Ich habe das Gefühl, die­se Frau­en den­ken nur an sich und ihre Bedürf­nis­se.

    Lau­fen sie wirk­lich alle mit aus Über­zeu­gung oder weil hier mal wie­der der Grup­pen­zwang funk­tio­niert?

  3. Die­se ver­blen­de­ten Damen kön­nen mir nur leid tun, eben­so wie die Men­schen, die Kir­che nicht ver­ste­hen. Die­ses gan­ze Gedan­ken­gut der links­ori­en­tier­ten Gleich­heits-Gen­der-Frak­ti­on ist grun­diert auf die Sicht des Men­schen zur Welt (hier ohne Gott, aber auch inner­halb der Kir­che von unten mit Gott). Die Kir­che kann nur Gedan­ken­gut ver­tre­ten, wel­ches Jesus inne­hat­te. Und Jesus hat das Gedan­ken­gut von Gott aus gese­hen in die­se Welt gebracht und genau das hat die Kir­che zu ver­tre­ten. Damit sind Kon­flik­te vor­pro­gram­miert damals wie heu­te. Wäh­rend damals die media­len Struk­tu­ren noch lang­sam und erst Wochen brauch­ten, um bei den Men­schen anzu­kom­men, kön­nen heu­te in Sekun­den­schnel­le Infos jeg­li­cher Cou­leur ihren Emp­fän­ger fin­den.
    Die Schwie­rig­kei­ten bestehen somit dar­in außer- wie inner­kirch­lich, dass der Mensch im Mit­tel­punkt des Gesche­hens steht aus mensch­li­cher Sicht her­aus. Alles — jede Leh­re — soll auf das irdi­sche Wohl des Men­schen hin aus­ge­rich­tet sein. Gott und sei­ne gött­li­chen Inten­tio­nen wer­den immer weni­ger erspürt und über­la­gert von mensch­li­chem Wunsch­den­ken für sich selbst. Die Men­schen wol­len mit kirch­li­chen Idea­len, die Gott in den Mit­tel­punkt stel­len, immer weni­ger zu tun haben. Sie kön­nen sich zuneh­mend nur noch für sich und ihre Belan­ge inter­es­sie­ren. Das „Vater, Dein Wil­le gesche­he“ tritt zuneh­mend in den Hin­ter­grund, so dass die Kir­che mit ihren Anlie­gen nicht mehr ver­stan­den wird. Der Glau­be hat sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen zu rich­ten, nicht mehr nach dem Wil­len Got­tes. Das ist er heu­ti­ge und ewi­ge Kampf des Glau­bens und der Wahr­heit.
    Die­se Damen sind ledig­lich der leben­de Beweis für die­se Fest­stel­lun­gen. Sie begrei­fen weder die Herr­lich­keit Got­tes, noch die des Soh­nes und erst recht nicht die Grö­ße des Hei­li­gen Gei­stes. Ist für sie nicht nach­voll­zieh­bar. Sie sind nur auf irdisch-mensch­li­che Sicht­wei­se von irdi­schen Ideo­lo­gien geprägt und mer­ken nicht ein­mal, dass sie selbst dabei die größ­ten Ver­lie­rer sind und ihre See­le scha­den.

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  4. Gibt es dazu schon eine Stel­lung­nah­me des zustän­di­gen Orst­bi­schofs? Oder wird wei­ter­hin auf Blind, Taub und Stumm gestellt, wenn es dar­um geht Gott dem Herrn und sei­ner Kir­che zu ver­höh­nen und zu ver­spot­ten??

    Gebet zum Hei­li­gen Erz­engel Micha­el
    „Hei­li­ger Erz­engel Micha­el, ver­tei­di­ge uns im Kamp­fe; gegen die Bos­heit und die Nach­stel­lun­gen des Teu­fels, sei unser Schutz. ‘Gott gebie­te ihm‘, so bit­ten wir fle­hent­lich; du aber, Fürst der himm­li­schen Heer­scha­ren, sto­ße den Satan und die ande­ren bösen Gei­ster, die in der Welt umher­schlei­chen, um die See­len zu ver­der­ben, durch die Kraft Got­tes in die Höl­le. Amen.“
    „Sanc­te Micha­el Archangele,defende nos in pro­elio con­tra nequi­ti­am et insi­di­as dia­bo­li esto prae­si­di­um. ‘Impe­ret illi Deus‘, sup­pli­ces depre­ca­mur: tuque, Princeps mili­tiae coele­stis, Satanam alios­que spi­ri­tus mali­gnos, qui ad per­di­tio­nem ani­ma­rum per­va­gan­tur in mun­do, divina virt­u­te, in infer­num detru­de. Amen.“

  5. Ach die „Femi­ni­stin­nen“.. In den 70ern haben sie her­um­pro­te­stiert und nun gehen sie alle Kin­der­los in Ren­te — gleich­zei­tig bricht die Ren­te zusam­men weil kei­ner mehr die Kraft hat viel zu arbei­ten (also die Män­ner sind unmänn­lich schwach gewor­den)..

    Es ist wie es in der Bibel steht: Unrecht Gut gedei­het nicht. Und dass die bösen Men­schen ver­der­ben und ver­dor­ren.. Ihnen bleibt nichts ausser Ein­sam­keit, eigent­lich tun sie mir leid.

    Tem­pla­rii

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