Deutscher Zweig der Karmelitinnen löst sich von der Piusbruderschaft

(Bri­lon Wald) Der deut­sche Zweig der Kar­me­li­tin­nen löste sich gestern offi­zi­ell von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ab. Der Prie­ster, der für die Schwe­stern zustän­dig war, ver­ließ die Bru­der­schaft. Als Grund wird die der­zei­ti­ge angeb­li­che Libe­ra­li­tät der Pius­bru­der­schaft und der Obe­ren ange­ge­ben.

15 Kommentare

  1. Da hat der Feind kräf­tig zuge­schla­gen: Unru­he, Ver­wir­rung, Cha­os! Jetzt las­sen sich auch Schwe­stern davon anstecken. Weiß der Prie­ster, der sie zum Ver­rat anstif­tet, wirk­lich was er da tut?

    Unru­he, Ver­wir­rung, Cha­os, statt Got­tes­ver­trau­en fin­de ich lei­der auch hier in so machen Kom­men­tar. Statt sei­ne Hän­de an den Rosen­kranz zu fes­seln, hau­en auch so man­che Akti­vi­sten hier Tex­te in die Tasten, daß es einem kalt den Rücken run­ter läuft.
    In den Kom­men­ta­ren wer­den P. Franz Schmid­ber­ger und Bischof Fal­ley ange­grif­fen, belei­digt, es wird mit Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ver­leum­dun­gen argu­men­tiert, daß es einem Angst und Ban­ge wird um das See­len­heil der Schrei­ber­lin­ge.

    Wer von den Schrei­ber­lin­gen war bei den Gesprä­chen dabei? Wer von den Schrei­ber­lin­gen wur­de von jenen, die an den Gesprä­chen betei­ligt sind (waren), per­sön­lich infor­miert, daß sei­ne radi­ka­len Mei­nungs­äu­ße­run­gen gerecht­fer­tigt ist. Wer ver­liert hier sei­ne christ­li­chen Tugen­den? Wer macht sich schul­dig, weil er am Cha­os, an der Unru­he, an der Ver­wir­rung mit­wirkt?
    Zur Erin­ne­rung: Die Pius­bru­der­schaft führt Gesprä­che mit dem Vati­kan, es sind kei­ne Ver­hand­lun­gen über ein Abkom­men! Der geschätz­te Erz­bi­schof Lef­eb­v­re ver­han­del­te ein Abkom­men, was er sogar unter­schrieb. Erst spä­ter wider­rief er die Unter­schrift. Bischof Fal­ley, bzw. die Pius­bru­der­schaft redet mit den Kir­chen­obe­ren. Das ist sehr gut so. Beten wir für unse­re hei­li­ge katho­li­sche Kir­che. Beten wir, daß alle Wür­den­trä­ger im Gei­ste Chri­sti han­deln. Beten wir, daß wir bes­se­re Chri­sten wer­den. Laßt uns nicht schrei­end über den Markt ren­nen um ver­un­si­cher­te ins Cha­os zu sto­ßen, son­dern laßt uns in unse­re Kam­mer gehen um zu beten. Wer redet, betet nicht.

    Gelobt sei Jesus Chri­stus, in Ewig­keit Amen.

    • Die Bru­der­schaft hat die theo­lo­gi­schen Gesprä­che mit dem Vati­kan 2011 abgschlos­sen, ohne daß man sich einig wur­de! Danach hät­te Schluss sein müs­sen. Aber nein, Bischof Fel­lay ver­han­del­te ab dann über ein prak­ti­sches Abkom­men! Er war sogar im Früh­jahr 2012 bereit ein prak­ti­sches Abkom­men zu unter­schrei­ben. Damit brach er den Kapi­tel­be­schluss von 2006, der vor­gab: Kein Abkom­men ohne theol­gi­sche Eini­gung!
      Das ist sehr schlimm!

      • Wenn es ein­mal soweit gekom­men ist, dass die „Schrei­ber­lin­ge ohne Namen“ hier nicht ein­mal mer­ken, wie sie sich selbst in Wider­sprü­che ver­stricken (s. a. mein Kom­men­tar unten), dann wer­den sie sicher auch den Wider­spruch bzw. Rechts­bruch in Mgr. Fel­lay Han­deln leicht wegerklä­ren kön­nen oder gar nicht sehen.

        Auch wenn ich es unten mit Humor genom­men habe — es ist eigent­lich zum Wei­nen (wie ich dort ja auch schrieb). Ein sol­ches Maß an Ver­blen­dung irri­tiert mich der­ma­ßen, dass ich es selbst kaum glau­ben kann. Aber wir bekom­men ja andau­ern neue Bewei­se schwarz auf weiß, wie eben hier auch gera­de der Kom­men­tar vom Namen­lo­sen. — St. Pie deci­me — o.p.n.!

    • 😀 LOL

      „Statt sei­ne Hän­de an den Rosen­kranz zu fes­seln, hau­en auch so man­che Akti­vi­sten hier Tex­te in die Tasten, daß es einem kalt den Rücken run­ter läuft.…
      Schrei­ber­lin­gen… Schrei­ber­lin­gen.…
      Wer redet, betet nicht.“

      …schreibt selbst ein „Schrei­ber­ling“, der offen­bar beim „in die Tasten hau­en“ und „reden“ zugleich „sei­ne Hän­de an den Rosen­kranz fes­seln“ und „beten“ kann.

      Und ohne jeg­li­che Argu­men­te dann Behaup­tun­gen auf­stellt, wäh­rend die ande­ren „Schrei­ber­lin­ge“ hier immer­hin mit Argu­men­ten und Fak­ten argu­men­tiert haben.

      Oh, si tacuis­ses… 😉 (wäre es kei­ne so ern­ste Sache, man wäre wirk­lich ver­sucht zu lachen statt zu wei­nen!)

    • „Weiß der Prie­ster, der sie zum Ver­rat anstif­tet, wirk­lich was er da tut?“

      - Wenn man schon das har­te Wort „Ver­rat“ benut­zen möch­te (- ich wür­de „Unge­hor­sam“ vor­zie­hen, obwohl es auf die Schwe­stern schon gar nicht passt, die eh unabh. von der fsspx sind!!), dann war es Bf. Fel­lay, der die­sen geübt hat:

      wie mein Vor­red­ner, R. zu Bel­zig, rich­tig bemerkt hat, hat er die Beschlüs­se des Gene­ral­ka­pi­tels 2006, die auch fürh ihn bin­dend waren, gebro­chen — daher eben auch bes­ser von „Unge­hor­sam“ zu spre­chen: er war den Bschlüs­sen schwer unge­hor­sam.

      „Die Pius­bru­der­schaft führt Gesprä­che mit dem Vati­kan, es sind kei­ne Ver­hand­lun­gen über ein Abkom­men!“

      - Bf. Fel­lay selbst hat mehr­mals zuge­ge­ben, dass die dok­tri­nel­len Gesprä­che geschei­tert sind, dass Rom aber über ein rein prak­ti­sches Abkom­men ver­han­deln woll­te und man sich dar­auf ein­ge­las­sen habe. Auch P. Pflu­ger gibt das so zu — man höre nur sei­nen Vor­trag letz­ten Jah­res auf dem spes-uni­ca-Sonn­tag an (s. home­page der spes-uni­ca).
      Die Behaup­tung vom Namen­lo­sen ist also schlicht­weg falsch

      „Statt sei­ne Hän­de an den Rosen­kranz zu fes­seln, hau­en auch so man­che Akti­vi­sten hier Tex­te in die Tasten, daß es einem kalt den Rücken run­ter läuft.
      [und dann wer­den die poster hier abschät­zig und belei­di­gend „Schrei­ber­lin­ge“ genannt und fest­ge­stellt, wer rede, bete nicht!!]

      - Merkt der namen­lo­se „Schreiber[ling]“ nicht, dass er damit gera­de auch sich selbst anklagt?!

    • Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ver­leum­dun­gen argu­men­tiert,

      - Kann der Namen­lo­se die­se bit­te bele­gen — die ande­ren „Schrei­ber­lin­ge“ hier haben ähn­li­che Behaup­tun­gen zumin­dest ver­sucht zu bele­gen.

      Statt­des­sen wer­den hier lee­re Behaup­tun­gen gemacht, die nicht belegt wer­den, ja nicht­ein­mal der Ver­such wird unter­nom­men, sie zu bel­gen. Wel­che kon­kre­te Lüge bit­te, wel­che Ver­leum­dung etc.?

  2. Dies ist kei­ne Nach­richt die uns trau­rig machen soll­te! Sobald die Bru­der­schaft das Lieb­äu­geln mit dem Libe­ra­lis­mus abschüt­telt, wer­den die Schwe­stern sich auch wie­der der Bru­der­schaft anschlie­ßen. Von der jet­zi­gen Füh­rung hält man sich lie­ber fern, sie weiß näm­lich anschei­nend selbst nicht was sie will. Ein­mal redet man so und am näch­sten Tag wie­der das Gegen­teil. Es kom­men kei­ne kla­ren Signa­le mehr aus Men­zin­gen. Es herrscht Cha­os und Ver­wir­rung. Schuld dar­an ist die Füh­rung!

    • Lei­der kann ich Ihren Opti­mis­mus nicht tei­len. Bischof Fel­lay hat noch jede Men­ge Zeit, durch Ernen­nun­gen das Gene­ral­ka­pi­tel so zusam­men­zu­stel­len, dass er für sei­nen Kurs, der auf eine Eccle­sia-Dei-Gemein­schaft hin­aus­läuft, eine Mehr­heit fin­det. Sogar über sei­ne Amts­zeit hin­aus.
      Wenn die­se Situa­ti­on noch etwas Gutes hat, für mich jeden­falls, dann, dass sie zu radi­ka­lem Ver­trau­en in den Bei­stand des Hei­li­gen Gei­stes auf­for­dert. Dass das Werk von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re, sein Kampf für den über­lie­fer­ten katho­li­schen Glau­ben, nicht zer­stört wird. Eine Eccle­sia-Dei-Gemein­schaft kann die­sen noch immer not­wen­di­gen Kampf von ihrer Struk­tur her nicht füh­ren. Mit einer Per­so­nal­prä­la­tur kann Rom machen, was es will…Wie mit den Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten…

  3. Das Herz kann einem bluten…Heute wür­de Erz­bi­schof Lef­eb­v­re Gefahr lau­fen, des Sedis­va­kan­tis­mus bezich­tigt zu wer­den, von dem Bischof und Gene­ral­obe­ren, der ihm alles zu ver­dan­ken hat, der ihn zum Bischof geweiht hat, ohne den er nie Bischof gewor­den wäre.
    Bene­dikt XVI. hat ihm offen die Wahr­heit geschrie­ben in sei­nem Brief unmit­tel­bar vor dem Gene­ral­ka­pi­tel im Som­mer 2012. Es gab kei­nen Grund mehr, wei­ter zu ver­han­deln, die Pius­bru­der­schaft wei­ter in Ver­wir­rung zu stür­zen und alle, die in Sor­ge sind wegen die­ses Kurs­wech­sels, der nie offen begrün­det wur­de, wenig­stens den Gläu­bi­gen auch nur ansatz­wei­se erklärt wur­de, zu beschul­di­gen, sich vom Bösen lei­ten zu las­sen. Der Kurs­wech­sel Rom gegen­über ist schon ver­wir­rend genug, aber wie er durch­ge­zo­gen wird, frei von jeden pasto­ra­len Erwä­gun­gen, ist uner­klär­lich.
    In sei­ner letz­ten Anspra­che sagt Benedkt XVI. ganz offen, wie sehr er am II. Vati­ka­num hängt, noch immer hofft er, von die­sem Kon­zil geht die Erneue­rung der Kir­che aus, wenn es nur recht ver­stan­den wür­de. Bischof Fel­lay ist nicht getäuscht wor­den. Den Gläu­bi­gen einen der­ma­ßen ein­schnei­den­den Kurs­wech­sel zu erklä­ren, hält er lei­der nicht für nötig. Mehr noch: Wer sich mit gutem Wil­len, auch mit Fleiß, die Posi­ti­on des Erz­bi­schofs Rom gegen­über zu eigen gemacht hat, wird in die sedis­va­kan­ti­sti­sche Ecke gestellt und womög­lich beschimpft, dem Bösen anzu­han­gen.
    Die Begrün­dung des Prie­sters und der Kar­me­li­tin­nen ken­ne ich nicht. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass sie sich die­se Ent­schei­dung leicht gemacht haben.

  4. Ich dan­ke den Schwe­stern für ihren Wider­stand gegen den Libe­ra­lis­mus und ihr beharr­li­ches Wan­deln auf den Wegen des hoch­wür­di­gen Herrn Erz­bi­schofs Lef­eb­v­re. Deo Gra­ti­as!

  5. Wenn man die jün­ge­ren Vor­trä­ge Wil­liam­sons ver­folgt, erfährt man mehr über die besorg­nis­er­re­gend libe­ra­len Ten­den­zen in der Bru­der­schaft.

  6. Mir ist klar, dass vie­le Men­schen wol­len dass die Prie­ster­bru­der­schaft St. PIUS X den kano­ni­schen Sta­tus nicht zurück­er­hält, denn so kann die­se am besten davon abge­hal­ten wer­den, inner­halb der Kir­che ihr heil­sa­mes Wir­ken voll zu ent­fal­ten. Lie­ber wird man Sedis­va­kan­tist und hetzt gegen die Prie­ster­bru­der­schaft als dass man es zulässt, dass die FSSPX (deren Grün­der sei­ne Exzel­lenz Erz­bi­schof Lef­eb­v­re, ALLE Kon­zils­tex­te unter­schrie­ben hat) vie­le See­len, die der­zeit auf­grund des feh­len­den Sta­tus nicht erreicht wer­den kön­nen, geret­tet wer­den. Hier stel­len sich die Libe­ra­len auf die sel­be Sei­te wie die Sedis­va­kan­ti­sten, die­nen so aber auch den sel­ben Für­sten der Welt. Ja vori­ges Jahr hat es so aus­ge­schaut als dass es zu einer Eini­gung mit dem Vati­kan kommt, hier haben ver­mut­lich die Mit­glie­der der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on so lan­ge auf den Hei­li­gen Vater ein­ge­wirkt bis die­ser nach­ge­ge­ben hat, als sich aber abzeich­ne­te, dass die­se Eini­gung nur mit einen Abrücken von der „Hei­li­gen Tra­di­ti­on“ zu errei­chen gewe­sen wäre, hat sei­ne Exzel­lenz Bischof Fel­lay nein gesagt, und das zu Recht. Und wie wird ihm nun die­ses rich­ti­ge Ver­hal­ten gedankt, wie Gott dem Herrn mit Ver­rat.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

    • Lie­ber Arminm

      lesen Sie eigent­lich noch etwas ande­res als die Pius­bru­der­schafts-Ver­laut­ba­run­gen?

      Wenn Sie Englisch/Französisch ver­ste­hen kön­nen, emp­feh­le ich Ihnen, fol­gen­de Sei­ten auf­zu­ru­fen, z.B. für Fran­zö­sisch
      http://www.youtube.com/watch?v=g4UHMSUkcV8
      für Eng­lisch
      http://www.youtube.com/watch?v=j1hSsdncNTw
      http://www.youtube.com/watch?v=vBx-Aur7tbw

      Lei­der sind über die neue libe­ra­le Aus­rich­tung der Obe­ren der Pius­bru­der­schaft nur fran­zö­si­sche oder eng­li­sche Doku­men­ta­tio­nen vor­han­den — bis jetzt. Das ist auch der Grund, war­um in Deutsch­land vie­le Gläu­bi­ge nicht wis­sen, wel­che schwer­wie­gen­den und gefähr­li­chen Ver­än­de­run­gen in der Bru­der­schaft vor sich gehen.
      Vie­le deut­sche Patres ken­nen die Situa­ti­on, bemü­hen sich aber um Scha­dens­be­gren­zung, um die Gläu­bi­gen nicht unnö­tig!! zu ver­un­si­chern. Bes­ser wäre es, dem Erz­bi­schof nach­zu­tun, der die Kri­se der Kir­che auch nicht unter den Tep­pich gekehrt hat, um den Gläu­bi­gen nur ja kein Ärger­nis zu geben. Es geht um den unver­sehr­ten katho­li­schen Glau­ben, der kei­nem fal­schen Gehor­sam unter­ge­ord­net wer­den darf. Bischof Fel­lay hat mit vie­len ver­dien­ten Prie­stern der Bru­der­schaft, die teil­wei­se noch von S.E. Lef­eb­v­re geweiht wor­den waren, so ver­fah­ren, wie Rom mit dem Erz­bi­schof, als er aus Sor­ge um das See­len­heil der Gläu­bi­gen den Fin­ger auf die Wun­de leg­te und die Din­ge beim Namen nann­te: Bischof Fel­lay hat ihnen Rede­ver­bot erteilt und sie schließ­lich auf der Bru­der­schaft aus­ge­schlos­sen. Das sind die Fak­ten, an denen man nicht vor­bei­kommt. Jeder muss sich ange­sichts die­ses Skan­dals fra­gen, wo er steht und ist ver­pflich­tet, sich über die Wahr­heit infor­mie­ren. Der Glau­be ist unser höch­stes Gut — Gna­de uns Gott, wenn wir uns aus lau­ter Bequem­lich­keit auf unse­ren Kir­chen­bän­ken aus­ru­hen und Bes­se­res zu tun haben, als uns um die Unver­sehrt­heit unse­res über­lie­fer­ten katho­li­schen Glau­bens zu küm­mern.

  7. „Wer sich in Gefahr begibt, wird dar­in umkom­men“ — Men­zin­gen ist durch eine Kul­tur des Dia­lo­gi­sie­rens mit den moder­ni­sti­schen Aut­ho­ri­tä­ten Roms und durch eine Stra­te­gie der Geheim­hal­tung und Klün­ge­lei vom Weg der Klug­heit und der gebo­te­nen Wach­sam­keit gegen­über der bewuß­ten Tak­tie­rung Roms gegen die Tra­di­ti­on abge­kom­men. Nicht etwa, dass Bischof Fel­lay auf­ge­wacht wäre — weit gefehlt: Dass es nicht zu dem unsäg­li­chen Ver­rat des sog. Prak­ti­schen Abkom­mens kam, ist ein Geschenk des Him­mels und geschah nicht wegen Bischof Fel­lay son­dern trotz sei­ner ver­nich­ten­den Fehl­ein­schät­zung, er kön­ne unter sei­nem Ban­ner und der Ver­ei­ni­gung aller bra­ven kon­ser­va­ti­ven römi­schen Sou­ta­nen­trä­ger und Lieb­ha­ber latei­ni­scher Mes­sen den glau­bens­zer­stö­ren­den und see­lenö­ten­den Flä­chen­brand des neo­mo­der­ni­sti­schen Roms mit einem wohl­ge­mein­ten, brü­der­li­chen SSPX-Asper­ges löschen. Es ist beschä­mend, den Gläu­bi­gen jetzt zuzu­ru­fen, es sei nichts pas­siert! Auch die beharr­li­che Wie­der­ho­lung die­ser Unwahr­heit wird den Exo­dus aller Glau­bens­treu­en, dem Erbe des Erz­bi­schof Ver­pflich­te­ten nicht auf­hal­ten kön­nen. Bischof Fel­lay ist zum blin­den Füh­rer gewor­den, der durch sog. Ver­hand­lun­gen gelernt hat, die Spra­che Roms zu spre­chen, um sich mit Rom eini­gen zu kön­nen und dadurch die klei­ne Her­de der katho­li­schen Tra­di­ti­on den Wöl­fen preis­ge­ge­ben hat. Er bedarf des Gebe­tes der Gläu­bi­gen, um in Demut zu erken­nen, dass Irr­we­ge beschrit­te­nen wur­den — die Gläu­bi­gen aber bedür­fen mit Sicher­heit einer neu­en Füh­rung, die, in der katho­li­schen Tra­di­ti­on fest ver­wur­zelt, wie­der den guten Kampf kämpft, sei es gele­gen oder unge­le­gen.

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