„Trauer der Rebellen“ — Ring-Eifels Abrechnung mit „Papsttreuen“

Trauer der Rebellen(Bonn) Unter dem Titel Die Trau­er der Rebel­len macht sich der Chef­re­dak­teur der Katho­li­schen Nach­rich­ten­agen­tur KNA über jene Katho­li­ken lustig, die sich Papst Bene­dikt XVI. ver­bun­den füh­len und über des­sen Rück­tritt Trau­er emp­fin­den. Lud­wig Ring-Eifel meint damit all jene, die er nun, da das Pon­ti­fi­kat Bene­dikts XVI. zu Ende geht, als „Papst­fans“ her­ab­setzt. Ein Aus­druck, der dem kirch­li­chen Ver­ständ­nis von Papst­treue, Gehor­sam gegen­über dem Stell­ver­tre­ter Chri­sti und Anhäng­lich­keit gegen­über dem Nach­fol­ger des Men­schen­fi­schers Petrus kei­nes­wegs gerecht wird. Daß der von den deut­schen Bischö­fen bezahl­te KNA-Chef nicht zu den „Papst­fans“ gehört, ver­steht sich im Umkehr­schluß von selbst.

Der Arti­kel soll eine Abrech­nung sein. Eine Abrech­nung, die in die­ser Über­gangs­zeit von einem Pon­ti­fi­kat zum näch­sten tie­fe Grä­ben in der deut­schen Kir­che offen­legt, wobei Ring-Eifel Öster­reich und Schweiz durch­aus mit­ein­schließt. Der KNA-Chef weiß die Din­ge auf den Kopf zu stel­len. Er tut dies durch ein geziel­tes Wort­spiel. Nicht die Prie­ster des Auf­rufs zum Unge­hor­sam, nicht Under­ground-Initia­ti­ven wie „Wir sind Kir­che“ sind die Rebel­len. Ring-Eifel macht die papst­treu­en Katho­li­ken, die noch wis­sen und aner­ken­nen, daß Rom das Zen­trum der Kir­che und der Papst ihr Ober­haupt ist, zu den „Rebel­len“. Die damit ver­bun­de­ne Wer­tung könn­te nicht ein­deu­ti­ger sein. Die Initia­ti­ve „Wir sind Kir­che“ wur­de von Papst Bene­dikt XVI. in sei­ner letz­ten gro­ßen Anspra­che vom 14. Febru­ar an den Kle­rus der Diö­ze­se Rom noch ein­mal aus­drück­lich ver­wor­fen. Davon war bei Ring-Eifels KNA natür­lich nichts zu lesen, wes­halb die Pre­digt bis heu­te im deut­schen Sprach­raum nur bruch­stück­haft ange­kom­men ist und sich die weni­ge Bericht­erstat­tung weit­ge­hend mit Neben­säch­lich­kei­ten auf­hielt.

Der Autor des Buchs mit dem dis­ku­ta­blen Titel  „Welt­macht Kir­che“ teilt die Katho­li­ken in Kate­go­rien ein. Zumin­dest zwei benennt er in sei­nem Bei­trag, den das Inter­net­por­tal der deut­schen Bischö­fe katholisch.de sofort groß ins Ram­pen­licht setz­te: die Grup­pe derer, „die sich in ihren Über­zeu­gun­gen durch das Ratz­in­ger-Pon­ti­fi­kat von Anfang an bestä­tigt sah“ und den Rest der Katho­li­ken, der es offen­bar ganz anders sieht. Wie er auch, darf man zumin­dest anneh­men,  und vor allem offen­sicht­lich sei­ne Bröt­chen­ge­ber, denn andern­falls hät­te Ring-Eifel mit die­sem Bei­trag sei­nen Ses­sel in einen Schleu­der­sitz ver­wan­delt. Er pro­kla­miert indi­rekt ein „Wir und die anderen“-Gefühl. Man könn­te sei­ne Inten­ti­on mit „hier wir deut­sche Katho­li­ken und dort die römi­schen Katho­li­ken“ über­set­zen.

Damit kei­ne Zwei­fel auf­kom­men, wie die Gewich­tun­gen ver­teilt sein könn­ten, betont Ring-Eifel mit dem Wie­der­ho­lungs­drang des Indok­tri­na­teurs, daß „wir“ (deut­sche Katho­li­ken) eine sat­te Mehr­heit sind, weil „die“ (römi­schen Katho­li­ken) nur eine „Grup­pe“ sind. Objekt sei­ner Belu­sti­gung sind „Papst­fans, Lebens­schüt­zer, Anhän­ger der latei­ni­schen Mes­se, Kri­ti­ker der Kir­chen­steu­er und Geg­ner eines ‚kir­chen­steu­er­fi­nan­zier­ten libe­ral-katho­li­schen Estab­lish­ments‘“ . Die­se alle, für den KNA-Chef zusam­men­ge­nom­men aber nur eine „Grup­pe“ unter den Katho­li­ken im deut­schen Sprach­raum, bedau­ern den „über­ra­schen­den Abgang ‚ihres‘ Pap­stes am lau­te­sten“, eben Leu­te wie der „ultra­mon­ta­ne Vor­zei­ge-Katho­lik“ Mat­thi­as Matus­sek, oder Gabrie­le Kuby „und Co“.

Ring-Eifel und die „wir“ (deut­sche Katho­li­ken) trau­ern jeden­falls nicht. Und sie schau­en offen­sicht­lich auch nicht „mit gemisch­ten Gefüh­len in die Zukunft“. Den Spott ver­teilt der Lei­ter des offi­ziö­sen Sprach­rohrs der deut­schen Bischö­fe gekonnt nach poli­tisch domi­nan­ten Stan­dards: ihn ver­die­nen jeden­falls die „kon­ser­va­ti­ven“ Katho­li­ken, die es unter ande­rem gewagt hat­ten, einen „Welt­bild-Skan­dal“ zu behaup­ten. Ring-Eifel bleibt beim Kon­junk­tiv, denn er setzt den Skan­dal mit dem Por­no- und Eso­te­rik-Geschäft des Welt­bild-Kon­zerns, auch die­ser im Besitz der deut­schen Bischö­fe, unter Anfüh­rungs­zei­chen. Es war also nur ein angeb­li­cher Skan­dal, weil die Sache ja nur „kon­ser­va­ti­ve“ Katho­li­ken auf­re­gen kann, nicht aber ein „kir­chen­fi­nan­zier­tes libe­ral-katho­li­sches Estab­lish­ment“, um bei den von Ring-Eifel selbst gebrauch­ten Wor­ten zu blei­ben.

Die Erwäh­nung der Lebens­schüt­zer zeigt einen per­fi­den Zun­gen­schlag in sei­nen Aus­füh­run­gen, die unzwei­deu­tig vor dem Hin­ter­grund des Kon­flikts um die Bewil­li­gung der „Pil­le danach“ durch die katho­li­schen Bischö­fe erfolg­te. KNA, das offi­ziö­se Sprach­rohr der Bischö­fe ver­laut­bart damit, daß die Lebens­schüt­zer lästig gewor­den sind, was ihnen auch end­lich jemand sagen muß­te. Die Bischö­fe tun das nicht, dafür gibt es Ring-Eifels.

Und dann sind da noch die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Katho­li­ken, die in der latei­ni­schen Mes­se in ihrer über­lie­fer­ten Form einen immensen Schatz und den Schlüs­sel zur kirch­li­chen Erneue­rung sehen. Weder Schatz noch Schlüs­sel (zumin­dest nicht die­se) ste­hen bei deut­schen Bischö­fen beson­ders hoch im Kurs. Für­wahr, da hat Ring-Eifel aller­dings recht, wenn er es auch nicht zu bedau­ern scheint.

Zum Abschluß pas­send ein Absatz aus Ring-Eifels Kom­men­tar, der Ein­blick in die deut­sche Kir­che bie­tet:

„Trotz man­cher Mei­nungs­un­ter­schie­de haben sich die Papst­ge­treu­en des katho­li­schen Jour­na­lis­mus in den ver­gan­ge­nen Jah­ren krea­tiv ver­netzt und ver­sucht, sich mit päpst­li­chem Rücken­wind aus Rom und Unter­stüt­zung von Papst­se­kre­tär Georg Gäns­wein in die kir­chen­po­li­ti­sche Debat­te in Deutsch­land ein­zu­brin­gen. Der Main­stream katho­li­scher Publi­zi­stik, der von eher unauf­fäl­li­gen kirch­li­chen Medi­en­an­ge­stell­ten domi­niert wird, hat zu den mit­un­ter kra­wal­lig auf­tre­ten­den Kon­ser­va­ti­ven meist miss­trau­isch Distanz gehal­ten. Und die deut­schen Bischö­fe begeg­nen, von weni­gen Aus­nah­men abge­se­hen, den hit­zi­gen Idea­li­sten mit küh­ler Nicht­be­ach­tung. Mit dem deut­schen Papst ver­lie­ren die­se nun ihren wich­tig­sten Für­spre­cher und Ideen­ge­ber.“

Will man im deut­schen Sprach­raum wirk­lich eine katho­li­sche Gegen­öf­fent­lich­keit auf­bau­en, deren Bedarf außer Fra­ge steht, wäre schon viel gewon­nen, wenn katho­li­sche Nach­rich­ten­in­itia­ti­ven nicht fast jede KNA-Mel­dung unkri­tisch über­neh­men wür­den.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: katholisch.de

33 Kommentare

  1. Herr Nar­di, Sie sind der erste den wahr­neh­me der die Sei­te katholisch.de zur Kennt­nis nimmt. Sie soll­ten es las­sen und trotz der 5 Mil­lio­nen Kosten igno­rie­ren. Katho­li­sches Leben fin­det wo anders statt. Und wer ist bit­te­schön Ring-Eifel?

  2. Ring-Eifel schreib das, was sich die mei­sten Bischö­fe nicht trau­en zu sagen. Inso­fern ist sei­ne Mei­nung sehr weit ver­brei­tet und trifft das Den­ken der „deut­schen Kir­che“.

  3. die pfor­ten der höl­le wer­den die hl.kirche nie überwältigen.herr ich will dir dan­ken in ewigkeit,mein herz wird nicht ver­stum­men.

  4. Die revo­luz­ze­ri­schen Bil­lig­hei­mer sind mit ihrem Ver­hal­ten die Haupt­ur­sa­che, daß es die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. gibt.

    Sie ver­ant­wor­ten den größ­ten Anteil an der Ver­wahr­lo­sung Deutsch­lands.

  5. Bes­ser kann man die „Deutsch-katho­li­sche Natio­nal­kir­che“ nicht beschrei­ben. Mit dem KNA-Chef als Sprach­rohr ist dies die Hal­tung der Mit­glie­der der DBK. Dami tritt die Los-von-Rom-Bewe­gung in eine neue Pha­se. Es ist die Bekun­dung, nicht mehr römisch-katho­lisch sein zu wol­len.

    Um römisch-katho­lisch blei­ben zu kön­nen, hilft tat­säch­lich nur der Aus­tritt aus der „Kör­per­schaft“. q.e.d.

    • Ger­ne, aber ich traue mich nicht.
      Wür­de so ger­ne raus aus die­ser Heu­chel­er­höl­le, viel­leicht zu FSSPX ?
      Die sind wun­der­bar, aber für den Schritt brau­che ich noch etwas.
      Mei­ne Frau, eine gläu­bi­ge Luthe­ra­ne­rin, woll­te in die RKK kon­ver­tie­ren, ich habe sie abge­hal­ten, dann kann sie auch evan­ge­lisch blei­ben, wo ist der Unter­schied zu Leh­mann und Zollitsch?

      • Die sog. Exkom­mu­ni­ka­ti­on durch DBK-Bis­tü­mer im Fal­le eines Aus­tritts aus der „Kör­per­schaft“ ist ungül­tig und wird von der Welt­kir­che nicht aner­kannt., wenn.….

        1. Der uner­schüt­ter­te Glau­be an die Leh­re der Kir­che bekun­det und gar durch Zeu­gen (Gemein­de­pfar­rer z.B.) bestä­tigt wer­den kann.
        2. beleg­bar eine Kir­chen­er­satz­lei­stung an die Welt­kir­che gelei­stet wird, wenn man anson­sten kir­chen­steu­er­pflich­tig wäre.

        In mei­nem Fal­le haben mei­ne Frau (Kon­ver­ti­tin) und ich das Zeug­nis unse­res Gemein­de­pfar­rers und unse­re schrift­li­che Glau­bens­be­kun­dung, Kir­chen­steu­er­ersatz­lei­stun­gen gehen von uns beleg­bar an die Petrus-Bru­der­schaft.

        Alle in Deutsch­land täti­gen Per­so­nal­prä­la­tu­ren wie z.B. Petrus-Bru­der­schaft, oder Opus Dei, sehen uns als unein­ge­schränk­te (nicht exkom­mu­ni­zier­te) Katho­li­ken an. Vom Aus­land (CH z.B.) ganz abge­se­hen.

        Wir gehen nach- wie vor bei unse­rem Pfar­rer zur Beich­te und bei den Pius-Brü­dern (wg. Triden­ti­ni­scher Mes­se) zur Kom­mu­ni­on.

        In Kennt­nis der fak­ten zu 1. u. 2. hält die Diö­ze­se Mainz an der „Exkom­mu­ni­ka­ti­on“ fest. Ein kla­rer Fall von Simo­nie.

        • In Ihrem Fall schie­ne mir eine Unter­stüt­zung der FSSPX gar nicht ver­kehrt. Offen­kun­dig haben Sie ja Kon­takt.

  6. Es müß­te genau­er: Die revo­luz­ze­ri­schen, pseu­do­ka­tho­li­schen Bil­lig­hei­mer hei­ßen, denn was die­se Typen alles für ver­ant­wort­bar hal­ten, ist nicht zu fas­sen.

  7. Wie über­rascht wer­den alle sein, wenn sich der Nach­fol­ger Bene­dikts als Kno­chen­bre­cher erweist!

  8. Mit dem Rück­tritt Papst Bene­dikts kommt für die Deutsch-Natio­nal­kirch­ler die Zeit des gro­ßen Mes­ser­wet­zens. Wäh­rend des gesam­ten Pon­ti­fi­kats hat man sich zäh­ne­knir­schend weg­ge­duckt, ruhig ver­hal­ten und nur aus der Deckung Bom­ben gewor­fen. Die Angst,dass es unter die­sem Pon­ti­fi­kat womög­lich doch gelän­ge, die fort­schrei­ten­de Pro­te­stan­ti­sie­rung und Ver­welt­li­chung der Kir­che auf­zu­hal­ten, den Geist des Bru­ches in die Fla­sche zu ban­nen und gar den Tra­di­tio­na­li­sten dau­er­haf­ten (Lebens-)Raum in der Kir­che zu ermög­li­chen, hat ein unge­heu­res Fru­stra­ti­ons­po­ten­ti­al geschaf­fen. Jetzt wit­tert man Mor­gen­luft und wird alles dar­an set­zen, den von Bene­dikt ein­ge­lei­te­ten Reform­kurs im Keim zu ersticken und erste zar­te Pflänz­chen mit Stumpf und Stiel aus­zu­rei­ssen. Bei der Wahl der Mit­tel wird man nicht zim­per­lich sein. Mit die­sem Arti­kel von Ring-Eifel ist zum Hal­la­li bereits gebla­sen.

    • Tja, es hat auch was Posi­ti­ves, end­lich geben sich die „Rat­ten“ offen zu erken­nen und ergrei­fen das Wort.Tja, der pro­te­stan­tisch-pro­gres­si­ve deutsch­na­tio­na­le libe­ral „Katho­li­zis­mus“ zeigt sich offen „mutig“.Aber ich bin mir sicher der näch­ste Papst wird SIE
      schokieren.Aus der kampf­lo­sen „Über­nah­me“ wird nichts.Jeder wird sich klar beken­nen und posi­zio­nie­ren müssen.Ich hof­fe das die­ser „Pro­zess“ recht bald und ohne fal­sche Rück­sicht­nah­me geschieht.Die „Mehr­heit“ schei­nen SIE zu haben, die Fra­ge die ich stel­le ist aber die „Mehr­heit von was“.Ich für mei­nen Teil immi­grie­re lie­ber in die Min­der­heit, die wir fak­tisch auch sind, aber sind wir des­halb auch die „Ver­lie­rer“? Mein Selbst­be­wusst­sein und mei­ne Kampf­kraft sin 10 zu 1.

  9. Es sind m Wesent­li­chen vat­r­lands­lo­se Gesel­len, die sich in Deutsch­land gegen den deut­schen Papst stel­len. Ideo­lo­gie geht halt in der gei­sti­gen Armut über alles. Sichr ist es völ­lig in Orn­dung, ande­re Mei­nun­gen zu ver­tre­ten, aber gefäl­ligs nicht so mili­tant, daß der Kurs der Kir­che ins Schlin­gern gerät.

    Was ist die 68er Ideo­lo­gie — genau­so, wie der Rela­ti­vis­mus und die Gen­der­re­vo­lu­ti­on — ande­res, als eine Denk­hil­fe für Gehirrn­pro­the­sen­trä­ger?! Man­che Leu­te ver­wech­seln halt den eige­nen Vogel mit der Tau­be des hl. Gei­stes.

    Die Fra­ge lau­tet eben nicht, wie gehe ich mit dem Kopf durch die Wand, son­dern inwie­weit kann ich den Kurs des Pap­stes mit­tra­gen.

  10. Ja, jetzt wit­tern sie Mor­gen­luft, die bezahl­ten Pseu­do­ka­tho­li­ken. Das System muss auf­recht erhal­ten wer­den, denn sie leben schließ­lich davon. Von den Bischö­fen haben sie Rücken­deckung. Die­se Berufs­chri­sten wis­sen genau, dass aus den 115 Kar­di­nä­len nur ein Moder­nist die Mehr­heit bei der Wahl bekom­men wird.

    Dan­ke an Herrn Nar­di für die Bekannt­ma­chung des Arti­kels von Ring-Eifel.

  11. Die mei­sten wer­den die Pro­phe­zei­ung von Don Bos­co über die zwei Säu­len im Meer und dem Papst­schiff ken­nen. Auf der einen Säu­le steht die Imma­ku­la­ta, auf der ande­ren ist eine Hostie. Das Schiff des Pap­stes ist den hef­tig­sten Angrif­fen sei­ner Fein­de aus­ge­setzt und ver­sucht dau­ernd, zwi­schen die zwei Säu­len zu len­ken und dort sicher zu ankern. Plötz­lich wird der Papst getrof­fen und bricht zusam­men. In aller Eile wird ein neu­er Papst gewählt. Die Nach­richt vom Tod des Pap­stes und der Wahl des Nach­fol­gers kommt gleich­zei­tig(!) bei den Fein­den an. Die­se ver­lie­ren jetzt allen Mut und ram­men sich gegen­sei­tig. Das päpst­li­che Schiff fährt sicher zwi­schen die bei­den Säu­len.
    Soweit eine Kurz­form.

    Ich den­ke die Pro­phe­zei­ung deu­tet eher dar­auf hin, dass der star­ke Papst erst in Unru­he- und Kriegs­zei­ten gewählt wer­den wird. Denn nur da kön­nen Nach­rich­ten schwie­ri­ger über­mit­telt wer­den. Denn in Frie­dens­zei­ten ist der Name des neu­en Pap­stes inner­halb kur­zer Zeit in der gan­zen Welt bekannt.

    Was den­ken die ande­ren Kom­men­ta­to­ren, hat das mit der jet­zi­gen Siua­ti­on etwas zu tun?

    • Weil ich die Pro­phe­zei­ung von Don Bos­co nicht ken­ne, kann ich mich dazu auch nicht äußern. Ich bin aller­dings davon über­zeugt, dass erst dann ein tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ner Papst gewählt wird, wenn es kei­ne Fas­sa­de mehr gibt, die die wirk­li­che Kri­se noch ver­deckt. Mit Unru­hen wird das sicher ver­bun­den sein, ver­mu­te ich.
      Mit tra­di­ti­ons­ver­bun­den mei­ne ich nicht kon­ser­va­tiv, son­dern einen Papst, der wie­der an die Tra­di­ti­on der Vor­kon­zil­späp­ste anknüpft. Doch dafür ist jetzt die Zeit nicht reif.
      Es geht mir nicht um die Sehn­sucht nach Pfau­en­we­del etc. Son­dern um eine phi­lo­so­phisch-theo­lo­gi­sche Neu­be­sin­nung, die sich am Lehr­amt der Päp­ste ori­en­tiert, die nicht bereit waren, die auf­klä­re­risch-agno­sti­sche Phi­lo­so­phie zu tau­fen, sie in die Theo­lo­gie der Kir­che ein­zu­füh­ren. Doch das gei­stig-geist­li­che Kli­ma lässt das der­zeit noch nicht zu.
      Ob wir einen gemä­ßig­ten oder eher radi­ka­len Neo­mo­der­ni­sten als Papst bekom­men, wer weiß das heu­te? Der Wil­le Got­tes möge gesche­hen.…

    • Reno­va­tio: Dan­ke dass sie hier die Pro­phe­zei­hung des Hei­li­gen Don Bos­cos erwähn­ten, wel­chen die­ser im Form eines Trau­mes erhal­ten hat, und die­ser passt mei­nes erach­tens genau auf unse­re Zeit, denn die Kir­che Got­tes unse­res Herrn befin­det sich auch der­zeit im Krieg. Dies Bewei­sen ja nicht nur die cir­ka 100 Mil­lio­nen ver­folg­ten Chri­sten und auch die zig­tau­sen­den Mär­ty­rer jedes Jahr aufs neue. Aber wir dür­fen vor allem nicht den Gei­sti­gen Krieg ver­ges­sen der in der Kir­che zwi­schen Gut und Böse wütet, auch wenn die­ser wohl kei­nen kör­per­li­chen Tot for­dert, son­dern noch schlim­mer die­ser führt vie­le Unsterb­li­che See­len in die Ewi­ge Ver­damm­nis.

      Aber ver­ges­sen wir nicht, dass nur der VATER weis wann der Tag und die Stun­de gekom­men ist. Berei­ten wir uns also jeden Tag dar­auf vor und kämp­fen wir auf Sei­ten der Wahr­heit um jede ein­zel­ne See­le unse­rer Brü­der und Schwe­stern.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

  12. Ich zäh­le mich defi­ni­tiv zu der von Ring-Eifel ange­grif­fe­nen Grup­pe.
    Bin römisch-katho­lisch getauft und bin es dar­über­hin­aus auch im Her­zen.

    Doch ich befürch­te wirk­lich, dass er mit der zah­len­mä­ßi­gen Ein­schät­zung recht haben könn­te.
    Ich bin auch der Ansicht, dass die über­wie­gen­de Zahl der deut­schen Katho­li­ken sich Rom ent­frem­det hat und nicht mehr gewillt ist, For­de­run­gen und Bit­ten des Pap­stes, bzw. des Lehr­amts in ihre Lebens­füh­rung ein­zu­bet­ten.

    Oder aber unse­re, von Ring-Eifel ange­fein­de­te Grup­pe, bil­det die soge­nann­te „schwei­gen­de Mehr­heit“, die sich nicht zu Wort mel­det und so der Ein­druck ent­steht, wir wären in der Min­der­heit und nur eine klei­ne unbe­deu­ten­de Grup­pe von Papst­fans.

    Wie die über­wie­gen­de Mei­nung und Ein­stel­lung der Bischö­fe ist, wage ich mir lie­ber nicht vor­zu­stel­len.

  13. Es ist mir erst jetzt auf­ge­fal­len, daß Ring-Eifel irgend einen Kno­ten im Geist hat.
    Er schreibt: „Die Trau­er der Rebel­len…“???
    Schau­en wir uns die Sache ein­mal vom Poli­ti­schen her an. Da gibt es ein Staats­we­sen, das mehr oder weni­ger gut funk­tio­niert. Da kom­men ein paar Revo­luz­zer daher und wol­len die­sen Staat refor­mie­ren. Im Par­tei­pro­gramm die­ser Leu­te steht kein Wort davon, daß man die Fami­lie zer­stö­ren will, aber alle neu­en Geset­ze tra­gen dazu bei. (Zer­rüt­tungs­prin­zip) Man will eine bes­se­re Bil­dung, aber mit dem Sexu­al­kun­de­un­ter­richt zer­stört man über die Ver­hü­tungs­men­ta­li­tät die Zukunft des Staa­tes. (Ableh­nung von Huma­nae vitae) Die „Rebel­len“ wird man an die­ser Stel­le wohl eher als Reak­tio­nä­re bezeich­nen müs­sen, denen der ideo­lo­gi­sche Blöd­sinn zu viel wird und sie des­halb zu rebel­lie­ren anfan­gen. Wenn man den „Geist des Kon­zils“ gleich­setzt mit Ideologien/=Häresien, dann erst wird der Vater des Gedan­kens (=Vater der Lüge) sicht­bar.

    Waren die alten Ger­ma­nen viel­leicht doch die edle­ren Men­schen, obwohl üble Rauf­bol­de, „begnüg­ten sie sich doch mit einer Frau, obwohl die­se ärmel­lo­se Klei­der tru­gen“, so Taci­tus.

  14. Dan­ke für den auf­klä­re­ri­schen Bei­trag. Letz­te Oasen der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung fin­den sich im vir­tu­el­len Oze­an des Inter­nets. Tat­säch­lich: Ring-Eifel wagt sich aus der Deckung her­aus. Der Heuch­ler, der vor­mals im Vati­kan-Maga­zin eif­rig publi­zier­te, das heuch­le­ri­sche Lied auf den katho­linki­schen Jour­na­lis­mus ger­ma­ni­scher Pro­ve­ni­enz schwang. Acht Jah­re beweg­te er sich im Dunst­kreis des dem Papst ver­bun­de­nen Krei­ses, um den „Feind“ aus­zu­h­or­chen und aus­zu­spio­nie­ren. Die dunk­le Gestalt woll­te sicher­lich auf Num­mer sicher gehen jeden Fisch im trü­ben Gewäs­ser zu erwi­schen. Dafür zog sich der Wolf den Schafs­pelz um. Das Raub­tier woll­te abwar­ten, bevor es sich die Beu­te holt. Der gegen­wär­ti­ge Moment wird von die­ser hoch orga­ni­sier­ten und außer­or­dent­lich gut ver­netz­ten Seil­schaft dazu ver­wen­det, mög­lichst vie­le Nor­ma­los auf­zu­spü­ren und fer­tig zu machen. Ring-Eifel spielt ger­ne den unbe­leck­ten, den ahnungs­lo­sen, er gibt sich ger­ne recht­gläu­big, aber sein Herz schlägt ganz weit links. Sei­ne Gesprächs­part­ner horcht er ger­ne lei­den­schaft­lich aus, um ihnen im geeig­ne­ten Moment rich­tig eins auf die Bir­ne drauf­zu­hau­en., sie zu igno­rie­ren, sie zu dis­kre­di­tie­ren oder gar lächer­lich zu machen. Er behaup­tet dann immer, er möch­te ger­ne katho­lisch sein, doch die Zwän­ge, Sie ver­ste­hen schon bla­bla­bla. Inner­lich wurmt es ihn, dass er nie so einen guten Zugang zu B16 hat­te, der Egghead von der KNA. Zur Rol­le der KNA: Sie hat die Kon­troll­auf­ga­be alle Aus­sa­gen von Ober­hir­ten zu main­strea­men, also ent­spre­chend zu mani­pu­lie­ren, bevor sie dann in den öffent­li­chen Kreis­lauf ein­ge­speist wer­den. Die­ser Vor­gang ist offen­sicht­lich, da in der Maku­la­tur von der KNA stets zu lesen ist wie der Geist­li­che via KNA die­se oder jene Nach­richt über­mit­teln lässt. Die Des­in­for­ma­ti­ons­brü­der von der KNA bear­bei­ten dann die Aus­sa­ge, um ent­spre­chend poli­ti­cal incor­rect Aus­sa­gen die Zäh­ne zu zie­hen. Zudem wer­den Aus­sa­gen mit ent­spre­chen­den Titeln ent­spre­chend in die gewünsch­te Rich­tung mani­pu­liert. Der KNA-Chef­ideo­lo

    • Nun drängt sich aber doch die Fra­ge auf, wer ist der Strip­pen­zie­her hnter der KNA? Viel­leicht der VDD, des­sen Geschäfts­füh­rer P. Hans Lan­gen­dör­fer ist, gleich­zei­tig Sekre­tär der DBK?
      Ring-Eifel lebt nicht von der Luft und von der Lie­be, die KNA will finan­ziert sein.
      „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘…

  15. Teil 2

    Der KNA-Chef­ideo­lo­ge ver­steht es, die gesam­te Band­brei­te der Mani­pu­la­ti­on aus­zu­schöp­fen. Inner­lich fühlt er sich der Hegel­schen-Dia­lek­tik ver­pflich­tet, die in klas­si­scher Rah­ner­scher Manier es ver­steht, sämt­li­che Kir­chen­aus­sa­gen auf den Kopf zu stel­len. Aus Feind wird Freund, aus Häre­sie wird Ortho­do­xie usw. usw. usw. Gelernt hat er von sei­nem gro­ßen Mei­ster und För­de­rer Leh­mann, der zwar an ande­rer Stel­le, aber genau die glei­che Stra­te­gie fährt, sämt­li­che Aus­sa­gen und Inhal­te des Glau­bens in ihr genau­es Gegen­teil zu ver­keh­ren. Mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se gelingt es über einen län­ge­ren Zeit die Schäf­chen effek­tiv zu ver­wir­ren. Sei­ne Lehr­jah­re in Rom die­nen dazu, Ring-Eifel in den Augen der brei­ten Leser­schaft glaub­wür­dig zu machen, nach dem Mot­to: Seht, der war in Rom, der kennt sich aus. Selbst in Ring-Eifels Burg lie­gen ein paar Lei­chen her­um. Katholisch.de wird mit mas­siv­sten Finanz­sprit­zen auf­ge­pumpt, da die Links­ka­tho­li­ken infol­ge ver­schie­den­ster Inter­net­fo­ren mas­sivst unter Druck gerie­ten. Genaue die glei­che Stra­te­gie wie mit der KNA soll auch mit katholisch.de erreicht wer­den, an die­ser Stel­le übers Inter­net. Einer der Strip­pen­zie­her ist übri­gens der weit­hin bekann­te Mario­net­ten­spie­ler Kopp. Er bekam auf­grund der ver­schie­de­nen Inter­net­sei­ten kal­ten Füsse und sah mas­si­ven Hand­lungs­be­darf. Des­we­gen wur­de die­ser Moloch katholisch.de auf den Plan geru­fen. Kreuz.net, gloria.tv. Wer wird wohl der Näch­ste sein? Der Kon­so­li­die­rung der links­ka­tho­li­schen Kräf­te dient auch das Medi­en­haus in Bonn. Offi­zi­ell wird kon­so­li­diert, fak­tisch bean­sprucht die Cama­ril­la die Deutungshoheit.für die media­le Wol­ke über dem Kirch­turm. Genaue­re Beob­ach­tung ver­dient die drei­punkt­drei­me­di­en­ge­sell­schaft. Die Cama­ril­la rüstet sich für die mage­ren Jah­re. Nun darf soviel Geld wie nur irgend­wie mög­lich ver­dient wer­den. Dazu wer­den die­se höchst dubio­sen Gmbhs aus der Erde gestampft, mög­li­cher­wei­se halb ille­gal mit Kir­chen­steu­er­gel­dern, die anders­wo feh­len..

  16. Wer der Spur des Gel­des folgt, wird fün­dig wer­den. Die KNA ist genau­so eine künst­lich am Leben erhal­te­ne Mumie, um dem Team rund um den Egghead einen schö­nen Lebens­abend zu finan­zie­ren. Unab­hän­gi­ge Qua­li­täts­pro­duk­te auf einem frei­en Markt — Die KNA wäre weg vom Fen­ster. Was lässt sich tun? Vor allem sind die fau­li­gen Pro­duk­te zu mei­den. Egghead und Kon­sor­ten sind zu mei­den, die KNA im Gespräch zu igno­rie­ren und par­al­le­le Struk­tu­ren auf­zu­bau­en. In Deutsch­land läuft der gro­ße Plan unter dem Deck­man­tel der katho­li­schen Kir­che eine deut­sche Natio­nal­kir­che zu errich­ten und sich im wei­te­ren Ver­lauf mit den Luthe­ra­nern zur deut­schen Groß­kir­che zusam­men­zu­schlie­ßen. Dafür wird gegen­wär­tig der Grund vor­be­rei­tet — denn am Hori­zont zieht schon der Rauch des Luther­ju­bi­lä­ums auf.

  17. Lei­der bin ich kein beson­ders theo­lo­gisch gebil­de­ter Mensch ‚habe aber immer geglaubt wir Katho­li­ken sei­en trotz aller Viel­falt einig in der Lie­be und dem Resekt füreinander.Ich emp­fin­de die statt­fin­den­den Gar­ben­kämp­fe unter­ein­an­der , die Respekt­lo­sig­keit gegen­über unse­rem hei­li­gen Vater und die unglaub­li­chen Ansprü­che ein­zel­ner Grup­pen auf die allei­ni­ge Wahr­heit als Blas­phe­mie und als zer­stö­ren­der als alle Angrif­fe auf Kir­che von außen.

  18. Es deu­tet alles dar­auf hin das vom deut­schen Boden wie­der eine Refor­ma­ti­on gestar­tet wer­den soll. Sie kön­nen es nicht las­sen. Hof­fent­lich kommt ihnen die Mut­ter Got­tes von Fati­ma in die Que­re wenn sie 2017 auf der Wart­burg auf dem gol­de­nen öku­me­ni­schen Kalb her­um­rei­ten wol­len.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  19. Das Greu­el „Zeit­geist­ka­tho­lik“; Gabrie­le Kuby dazu:

    „Die Zeit­geist-Chri­sten wol­len die Kir­che vom schma­len auf den brei­ten Weg füh­ren durch Wider­stand gegen das Lehr­amt, Anpas­sung der christ­li­chen Sexu­al­mo­ral an deren fak­ti­sche Auf­lö­sung hin zum kirch­li­chen Segen für die „Homo­ehe“, Akzep­tanz des all­täg­li­chen Mas­sen­mords an unge­bo­re­nen Kin­dern. 
    Sie ecken nicht an, sie sind getra­gen vom
    Main­stream, von den Medi­en, von den
    mei­sten ihrer Zeit­ge­nos­sen 

    und bestär­ken sich bestän­dig dar­in, dass sie mün­di­ge, muti­ge, moder­ne Chri­sten sei­en*, beru­fen, die mit­tel­al­ter­li­chen Zöp­fe der Kir­che abzu­schnei­den. “

    All dies wird mit „Lie­be“ gerecht­fer­tigt, 
    *aber Lie­be, die nicht in der Wahr­heit wur­zelt, ist kei­ne Lie­be*. Wird die Lie­be aus der Wahr­heit ent­wur­zelt, wird sie zu einem Ohren­schmeich­ler, der den Weg zur Lie­be Jesu ver­baut (vgl. 2 Tim 4,1–5).

  20. Papst Pius IX. über die Heim­su­chung in Frank­reich durch die sog. „libe­ra­len Katho­li­ken“; heu­te weit ver­brei­te­te Seu­che:
    +
    „Eine Heim­su­chung für Ihr Land und ein Hin­der­nis dabei, den Segen Got­tes
    zu ver­die­nen, das ist die­ses Ver­mi­schen der Prin­zi­pi­en, Ver­mi­schen der Grund­sät­ze.
    Ich will es aus­spre­chen und nicht ver­schwei­gen:
    Was ich fürch­te, sind nicht die­se trau­ri­gen Gestal­ten der Pari­ser Kom­mu­ne
    was ich fürch­te, das ist die­se
    unse­li­ge Poli­tik, die­ser katho­li­sche Liberalismus,die Welt seit lan­gem erschüt­tert wird.“
    +
    Die Enzy­kli­ka „Quan­ta cura“ von Papst Pius IX.;
    -
    http://www.razyboard.com/system/morethread-enzyklika-quanta-cura-papst-pius-ix-forumtradi-2207698–5927267‑0.htm
    -

  21. Von Lud­wig-Rin­gus-Eife­lus sind metho­dis per­fi­d­eis bekannt. Er schickt ger­ne Leu­te in Alte Mes­sen zwecks Beob­ach­tung, um im Nach­hin­ein zu behaup­ten. Seht, der auch! Der Fal­len­stel­ler mit der Schnüff­ler­na­se lasst Rom­treue Katho­li­ken ger­ne in die Luft gehen, da er die Zeit der Abrech­nung gekom­men sieht. Herr Ring-Eifel ist wie ein water­me­lon, aussen grün und innen tief­rot.

Kommentare sind deaktiviert.