In die Diözese Cleveland erhalten die Gemeinden des überlieferten Ritus einen Aufschub von zwei Jahren, bis Traditionis custodes durchgesetzt wird. Schonfrist oder Trendwende in Rom?
Leo XIV.

Cleveland: Überlieferter Ritus um zwei Jahre verlängert

Ein lei­ses Zei­chen der Hoff­nung erreicht die Gläu­bi­gen, die dem über­lie­fer­ten Ritus anhän­gen: Der Diö­ze­se Cleve­land im US-Staat Ohio wur­de vom Vati­kan eine zwei­jäh­ri­ge Ver­län­ge­rung gewährt, um wei­ter­hin die hei­li­ge Mes­se nach dem über­lie­fer­ten römi­schen Ritus zu zele­brie­ren. Wie die Catho­lic News Agen­cy (CNA) berich­tet, betrifft die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zwei Pfar­rei­en – St. Mary’s Church in
Der heilige Augustinus, Bischof und Kirchenvater
Forum

Der heilige Augustinus und die Krise der gegenwärtigen Welt

Von Rober­to de Mat­tei* Der brü­chi­ge Waf­fen­still­stand im Gaza­strei­fen darf kei­ne Illu­sio­nen näh­ren – weder hin­sicht­lich der Zukunft die­ses Abkom­mens noch in bezug auf die Mög­lich­keit eines bal­di­gen Frie­dens­schlus­ses zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne. Zwi­schen den bei­den gegen­wär­tig andau­ern­den Kon­flik­ten besteht zudem ein grund­le­gen­der Unter­schied. Das Abkom­men von Gaza war vor allem des­halb mög­lich, weil
Priester
Forum

Niedergang des progressiven Katholizismus?

Von Julio Lore­do* Wäh­rend Stu­di­en eine über­ra­schend kon­ser­va­ti­ve, ja sogar tra­di­tio­na­li­sti­sche Reak­ti­on inner­halb des ame­ri­ka­ni­schen Kle­rus auf­zei­gen, offen­ba­ren ähn­li­che Unter­su­chun­gen ein ent­spre­chen­des Phä­no­men in Euro­pa. Die Rede ist vom Nie­der­gang des pro­gres­si­ven Katholizismus.
U-Bahnstation in Teheran wurde nach der Jungfrau Maria benannt. Mehrere Reliefs zeigen eine christliche Ikonographie
Buchbesprechungen

Der Iran widmet der Jungfrau Maria eine U‑Bahnstation

Die Ein­wei­hung einer U‑Bahnstation in Tehe­ran mit dem Namen „Hei­li­ge Jung­frau Maria“, geschmückt mit christ­li­cher Iko­no­gra­phie, stellt eine sym­bo­li­sche Geste gegen­über der christ­li­chen Min­der­heit in dem sich seit 1979 „Isla­mi­sche Repu­blik“ nen­nen­den Staat, dem ein­sti­gen Per­si­en. Der­sel­be Iran wird von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen beschul­digt, ande­re Glau­bens­rich­tun­gen zu ver­fol­gen. Was stimmt nun?
Papst Leo XIV. mit Bischof Seitz von El Paso (Texas): Gemeinsam für die Migrationsagenda
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Migrationsagenda: Bergoglio-Rhetorik im neuen Gewand

Es war eine Audi­enz wie vie­le ande­re – und doch eine, die Fra­gen auf­wirft. Am Mitt­woch emp­fing Papst Leo XIV. eine Dele­ga­ti­on US-ame­ri­­ka­­ni­­scher Bischö­fe, ange­führt vom pro­gres­si­ven Bischof von El Paso (Texas) Msgr. Mark Joseph Seitz. Beglei­tet wur­de die Grup­pe von Ver­tre­tern des Hope Bor­der Insti­tu­te, einer Orga­ni­sa­ti­on, die sich seit Jah­ren offen für die
Leo XIV. gab gestern ein spontanes Interview zu zahlreichen aktuellen Themen und mit einigen Irritationen
Lebensrecht

Leo XIV. und der Preis der „Ganzheitlichkeit“

In einem unge­wöhn­lich offe­nen und aus­führ­li­chen Gespräch mit Jour­na­li­sten vor der Vil­la Bar­be­ri­ni in Castel Gan­dol­fo äußer­te sich Papst Leo XIV. am gest­ri­gen Diens­tag zu einer Rei­he bri­san­ter The­men: dem US-Frie­­den­s­­plan für Gaza, der nuklea­ren Rhe­to­rik aus Washing­ton, dem lau­fen­den Straf­pro­zeß gegen Kar­di­nal Becciu – sowie der umstrit­te­nen Ehrung eines pro­gres­si­ven US-Sen­a­tors durch Kar­di­nal Cupich,
Der Mord an Charlie Kirk – und der Schulterschluß der Linken, bis hinein in katholische Kreise
Nachrichten

Ein Christ wird ermordet, seine Beerdigung verspottet: Das neue Gesicht kirchlicher Medien

Die Lek­ti­on der letz­ten Tage ist ein­deu­tig: Man darf Haß über Char­lie Kirk aus­schüt­ten – jenem Mann, der Opfer poli­ti­scher Gewalt wur­de –, solan­ge das Opfer rechts steht. Dann darf er beden­ken­los ver­un­glimpft wer­den; Pro­te­ste oder Bit­ten um Respekt ver­hal­len unge­hört. Erschreckend ist vor allem, daß die Ver­un­glimp­fung selbst aus uner­war­te­ten Rich­tun­gen kommt, wie Fran­ces­co
In mehreren US-Diözesen wird im Kampf gegen den überlieferten Römischen Ritus angezogen.
Leo XIV.

„Traditionis custodes“ als vergiftetes Erbe

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka voll­zieht sich der­zeit ein stil­ler, aber tief­grei­fen­der Umbruch in einem Teil der katho­li­schen Lit­ur­gie­land­schaft: Im Spek­trum der nicht tra­di­ti­ons­freund­li­chen Diö­ze­sen wird das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des auch noch Mona­te nach dem Tod von Papst Fran­zis­kus mit wach­sen­dem Eifer umge­setzt – mit der Fol­ge, daß regel­mä­ßig zele­brier­te Hei­li­ge Mes­sen im