Papst Franziskus gab dem Corriere della Sera ein Interview zum Ukrainekonflikt und ließ sich von keiner Seite vereinnahmen.
Nachrichten

Franziskus läßt sich im Ukrainekonflikt nicht vereinnahmen

(Rom) Papst Fran­zis­kus behält in der Ukrai­ne­kri­se sei­ne ver­mit­teln­de Rol­le bei und drängt auf die Rück­kehr zu Ver­hand­lun­gen, Waf­fen­still­stand und Frie­den. Obwohl das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt mas­siv unter Druck gesetzt wird durch das all­ge­mei­ne Kriegs­ge­schrei, das rings­um insze­niert wird, beharrt er dar­auf, nur einen ein­sei­ti­gen Schritt zu set­zen, den des Frie­dens. Eine Ana­ly­se sei­nes Inter­views mit
Der Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Interessen Rußlands, der USA und der EU.
Hintergrund

Der „systemische“ Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukrai­ne wird aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet, auch aus kul­tu­rel­len und theo­lo­gi­schen. Ste­fa­no Fon­ta­na, Direk­tor des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church und Chef­re­dak­teur der Kir­chen­zei­tung des Erz­bis­tums Tri­est, sprach mit Gian­fran­co Bat­ti­sti, Pro­fes­sor für Wirt­schafts­geo­gra­phie an der Uni­ver­si­tät Tri­est, spe­zia­li­siert auf Finanz­geo­gra­phie und Geo­po­li­tik, über
Kain und Abel: Ist das Kreuz Kains ein anderes als das Kreuz Abels?
Nachrichten

Das ukrainische Kreuz mit dem Kreuzweg des Papstes

(Rom) Die Absicht von Papst Fran­zis­kus, am Kar­frei­tag zwei Frau­en, eine Ukrai­ne­rin und eine Rus­sin, gemein­sam die drei­zehn­te Sta­ti­on der Via Cru­cis im Kolos­se­um betend gehen zu las­sen, sorgt wei­ter­hin für ener­gi­sche Pole­mi­ken – zuletzt vom stell­ver­tre­ten­den Rek­tor der Ukrai­ni­schen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät und bekann­ten ukrai­ni­schen Dis­si­den­ten der Sowjetzeit.
Die Fäuste fliegen derzeit nur so in den Darstellungen. Die geballte Faust ist ein zentrales Symbol der radikalen Linken, besonders des Kommunismus. Von einem neuen Ost-West-Konflikt ist die Rede und viel von "Werten". Wer aber verteidigt das christliche Abendland?
Forum

Weder Putin noch Russland sind Retter des christlichen Abendlandes

Gast­bei­trag von Jens Falk Nie habe ich ver­stan­den, wenn jemand mein­te, Russ­land und vor allem deren Num­mer eins wären die Ret­tung des christ­li­chen Abend­lan­des, wel­ches der deka­den­te Westen gera­de zer­stört. Tat­sa­che ist, dass weder Russ­land noch die der­zei­ti­gen soge­nann­ten west­li­chen Demo­kra­tien Ret­ter der Mensch­lich­keit und der Frei­heit sind. Tat­säch­lich zer­stört Russ­land die Zivi­li­sa­ti­on und die Kul­tur
Das Abendland als Hort der Zivilisation ist ohne das Kreuz und die Kirche nicht zu denken.
Genderideologie

Vom Westen und dem Abendland

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Mit Blick auf den Krieg in der Ukrai­ne spre­chen die Staats­füh­run­gen und Kom­men­ta­to­ren viel von „west­li­chen Wer­ten“ und „euro­päi­schen Wer­ten“. In einem Teil der Bevöl­ke­rung löst das Zwei­fel und ein Unbe­ha­gen aus. Von wel­chen „Wer­ten“ ist denn da die Rede? Wie glaub­wür­dig sind jene, die die­se „Wer­te“ rekla­mie­ren, aber zugleich die eige­ne
US-Präsident Joe Biden, hier noch als Vizepräsident, zusammen mit seinem Sohn Hunter Biden. Nach welchen Kriterien erfolgt die Ukraine-Politik?
Hintergrund

Kritischer Medienkonsum statt betreutes Denken

(Kiew/​​Washington) Die Din­ge sind nicht immer das, was sie schei­nen oder was inter­es­sier­te Krei­se sie schei­nen las­sen wol­len. Mehr denn je ist in einer unru­hi­gen Zeit wie der jet­zi­gen ein kri­ti­sches Mit­den­ken gefor­dert, auch und gera­de von Katho­li­ken, auch von Prie­stern. Bedenk­lich wird es, wenn ein Gegen­über fast wört­lich wie­der­gibt, was am Vor­abend in den
Frontverlauf im Ukrainekonflikt, Stand: 7. März 2022. Rot, das von Rußland kontrollierte Gebiet, rot gestrichelt das Gebiet, in dem bereits russische Verbände operieren. Türkis sind die drei humanitären Korridore gekennzeichnet, die Rußland aus eingekesselten Städten in beide Richtungen geöffnet hat.
Forum

Der Krieg in der Ukraine in den Plänen der Neuen Weltordnung

Der vor­lie­gen­de Text über den Ukrai­ne­kon­flikt und des­sen Ein­ord­nung in die Bestre­bun­gen bestimm­ter klei­ner Krei­se, durch einen Gre­at Reset eine Neue Welt­ord­nung zu errich­ten, gehört zu den umfang­reich­sten, die auf die­ser Sei­te bis­her ver­öf­fent­licht wur­den. Da die Fra­ge für die direkt Betrof­fe­nen von exi­sten­ti­el­ler Bedeu­tung ist und sich weit­rei­chen­de­re Bewe­gun­gen damit ver­knüp­fen, haben wir uns
Die Demokraten sind im US-Senat mit dem "extremsten Versuch zur Abtreibungslegalisierung in der US-Geschichte" gescheitert.
Lebensrecht

Extremster Versuch der Abtreibungslegalisierung im US-Senat gescheitert

(Washing­ton) Bidens Demo­kra­ten woll­ten erst­mals auf Bun­des­ebe­ne ein Abtrei­bungs­ge­setz ein­füh­ren und die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der bis zur Geburt erlau­ben. Sol­che Geset­ze gibt es in eini­gen Staa­ten, die Hoch­bur­gen der links­ge­rich­te­ten Demo­kra­ti­schen Par­tei sind, dar­un­ter New Jer­sey. Der Ver­such, die­se grau­sa­me Pra­xis auf die USA zu über­tra­gen, schei­ter­te im US-Senat mit 48 gegen 46 Stim­men. Den
Der Streit um die Ukraine hat historische, ethnische, geopolitische und auch religiöse Aspekte.
Forum

Wurzeln und Folgen der Ukraine-Krise

Von Rober­to de Mat­tei* Wird die Medien-„Show“ zwi­schen Biden und Putin zu einem ech­ten Krieg zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne füh­ren, in den auch Euro­pa ver­wickelt sein wird? Im Zeit­al­ter des Unvor­her­seh­ba­ren ist alles mög­lich. In die­sem Fall wür­de es sich nicht um einen inne­rukrai­ni­schen Bür­ger­krieg han­deln, son­dern um einen inter­na­tio­na­len Kon­flikt zwi­schen Ruß­land und
US-Präsident Joe Biden springt auf den Black-Lives-Matter-Zug auf.
Nachrichten

Joe Bidens „rassistische“ Kriterien für Richter am Obersten Gerichtshof

(Washing­ton) Nach­dem Ste­phen Brey­er ange­kün­digt hat­te, sich aus dem Ober­sten Gerichts­hof zurück­zu­zie­hen, öff­net sich erst­mals für US-Prä­­si­­dent Joe Biden die Gele­gen­heit, einen Höchst­rich­ter zu ernen­nen. Die Mehr­heits­ver­hält­nis­se kann er dadurch nicht ver­än­dern, dafür will er eine Ernen­nung mit poli­tisch kor­rek­tem Effekt vornehmen.