Wenn der Papst authentische Vertreter der Tradition kennenlernen möchte, sollte er die Organisatoren der bedeutendsten Wallfahrten nach Chartres, Covadonga, Lujan und Rom einladen. Im Bild Kardinal Robert Sarah in Chartres.
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Der überlieferte Ritus und die Furcht vor einer neuen Manipulation

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die jüng­ste inter­na­tio­na­le Medi­en­be­richt­erstat­tung über die im Peters­dom zele­brier­te tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se hat erneut gezeigt, daß die triden­ti­ni­sche Lit­ur­gie sich bester Gesund­heit erfreut und wei­ter­hin für zahl­rei­che Gläu­bi­ge ein geist­li­cher Bezugs­punkt bleibt.
Prozession ad Petri Sedem in Rom am 25. Oktober 2025
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Sieben Lehren der Wallfahrt Ad Petri Sedem

Von Paix Lit­ur­gi­que* Am 24. Okto­ber 2025 fand in den Räum­lich­kei­ten des Augu­sti­nia­num in Rom das 10. Pax-Lit­ur­­gi­­ca-Tre­f­­fen im Rah­men der XIV. Sum­­morum-Pon­ti­­fi­­cum-Wal­l­­fahrt „ad Petri Sedem“ statt. Seit 2011 ver­ei­nen die­se Ver­an­stal­tun­gen Gläu­bi­ge aus aller Welt, die Papst Bene­dikt XVI. die Ehre erwei­sen wol­len, der – nach so vie­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen – mit der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes
Kardinal Raymond Burke zelebrierte am 25. Oktober erstmals wieder ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus im Petersdom
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Die feierliche Messe von Kardinal Burke an der Kathedra Petri

Von Rober­to de Mat­tei* Das Ereig­nis besitzt eine Bedeu­tung – auch eine sym­bo­li­sche –, die weit über das hin­aus­geht, was man sich heu­te viel­leicht vor­zu­stel­len ver­mag; und sei­ne Erin­ne­rung ver­dient es, der Betrach­tung des Histo­ri­kers von mor­gen anver­traut zu werden.
Die wichtigste Tageszeitung des liberalen und globalistischen Mainstream berichtete über die Erlaubnis von Papst Leo XIV., im Petersdom wieder im alten Ritus zelebrieren zu dürfen.
Leo XIV.

Die traditionalistische Wallfahrt Ad Petri Sedem in der New York Times

Auch die New York Times, das Flagg­schiff des libe­ra­len und glo­ba­li­sti­schen Main­stream berich­te­te über die Rück­kehr des über­lie­fer­ten Ritus in den Peters­dom, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag statt­fand. Cami­nan­te Wan­de­rer schrieb dazu: „Ich möch­te eine klei­ne Kor­rek­tur an den Autorin­nen des Arti­kels anbrin­gen: Die Gläu­bi­gen, die zur Basi­li­ka des hei­li­gen Petrus pil­ger­ten und dem vom Kar­di­nal
In die Diözese Cleveland erhalten die Gemeinden des überlieferten Ritus einen Aufschub von zwei Jahren, bis Traditionis custodes durchgesetzt wird. Schonfrist oder Trendwende in Rom?
Leo XIV.

Cleveland: Überlieferter Ritus um zwei Jahre verlängert

Ein lei­ses Zei­chen der Hoff­nung erreicht die Gläu­bi­gen, die dem über­lie­fer­ten Ritus anhän­gen: Der Diö­ze­se Cleve­land im US-Staat Ohio wur­de vom Vati­kan eine zwei­jäh­ri­ge Ver­län­ge­rung gewährt, um wei­ter­hin die hei­li­ge Mes­se nach dem über­lie­fer­ten römi­schen Ritus zu zele­brie­ren. Wie die Catho­lic News Agen­cy (CNA) berich­tet, betrifft die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zwei Pfar­rei­en – St. Mary’s Church in
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Für unsere Freiheit und die eure – Eine Anklage und eine Bitte an Kardinal José Cobo

Die fol­gen­de Schil­de­rung wird an man­che For­men von kirch­li­cher Show-Poli­tik erin­nern, die sich im Umgang mit den Kir­chen­zu­wei­sun­gen an ukrai­ni­sche grie­chisch-katho­­li­­sche Gemein­den auch im deut­schen Sprach­raum zeigt – einer Show-Poli­tik, die der welt­li­chen folgt und deren gehor­sa­me Nach­ah­mung ist. Msgr. José Cobo Cano ist der 2023 von Papst Fran­zis­kus ernann­te und noch im sel­ben Jahr
Nicht jene, die an der Tradition festhalten, spalten die Kirche, sondern jene, die mit der Tradition brechen, so Edward Pentin.
Leo XIV.

Edward Pentin: „Die Tradition spaltet nicht“

Seit dem Beginn des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus im Jahr 2013 ist in der katho­li­schen Kir­che eine zuneh­men­de Des­ori­en­tie­rung, Spal­tung und inne­re Unru­he zu beob­ach­ten, schreibt der Jour­na­list Edward Pen­tin vom Natio­nal Catho­lic Regi­ster und EWTN in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se. Wäh­rend unter den Vor­gän­ger­päp­sten die Haupt­ver­ant­wor­tung für kirch­li­che Spal­tun­gen bei moder­ni­sti­schen Theo­lo­gen und Kle­ri­kern lag,
Schottische Clans Clans der Tradition
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Die Clans der Tradition als Zeichen der Gesundheit

Der Arti­kel, den wir ver­gan­ge­ne Woche über die Uner­sätt­lich­keit ver­öf­fent­lich­ten, die im tra­di­tio­nel­len Milieu häu­fig zu beob­ach­ten ist – ver­faßt von Eck –, stieß auf weit­aus grö­ße­res Inter­es­se, als ich erwar­tet hät­te. Ich den­ke, der Autor hat einen wun­den Punkt getrof­fen, der im gesam­ten „Tradi“-Universum schmerzt. Eck ist Spa­ni­er und beschreibt, was er in sei­nem