Pater Stefano Maria Manelli (vorne links), Gründer und bis 2013 Generaloberer der Franziskaner der Immakulata, 2009. Der 84-Jährige befindet sich seit dreieinhalb Jahren ohne Nennung von Gründen unter Hausarrest
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Nulla poena sine culpa — Papst Franziskus und die Franziskaner der Immakulata

von Gio­van­ni Tur­co* Ich will es so all­ge­mein­ver­ständ­lich wie mög­lich dar­le­gen, denn die Ange­le­gen­heit ist von gro­ßer Bedeu­tung. Zu den klas­si­schen Rechts­grund­sät­zen zählt, daß es kei­ne Stra­fe ohne Schuld gibt. Die Stra­fe setzt eine per­sön­li­che Schuld vor­aus. Zudem ist die Stra­fe nur dann gerecht, wenn sie ver­hält­nis­mä­ßig zur Schuld ist. Es geht um Gerech­tig­keit, die für

Bischofsweihen von 1988 waren nur ein "Mini-Schisma", die "Versöhnung mit den Lefebvrianern rückt immer näher", so der päpstliche Hausvatikanist Andrea Tornielli.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Päpstlicher Hausvatikanist: „Versöhnung mit Piusbruderschaft rückt immer näher“ — 1988 war nur ein „Mini-Schisma“

(Rom) In der Fra­ge der kano­ni­schen Aner­ken­nung der von Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re 1970 gegrün­de­ten Pius­bru­der­schaft scheint neue Bewe­gung zu kom­men. Hin­ter den Kulis­sen wird inten­siv gear­bei­tet, wie Kuri­en­erz­bi­schof Gui­do Poz­zo bestä­tig­te. Am Sonn­tag strahl­te TV Liber­tés ein Inter­view mit Bischof Ber­nard Fel­lay, den Gene­ral­obe­ren der Bru­der­schaft aus. Gestern folg­te der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist und Koor­di­na­tor der

Heilige Messe in der überlieferten Form des Römischen Ritus als Privatmesse in einer Privatkapelle
Liturgie & Tradition

Päpstliche Kommission Ecclesia Dei: Privatmesse im überlieferten Ritus (mit Volk) in einer Privatkapelle jederzeit erlaubt

(Rom) Am 18. Okto­ber 2016 wand­te sich eine Gläu­bi­ge mit einem Dubi­um (Zwei­fel) an die Päpst­li­che Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei. Die Fra­ge lau­te­te, ob ein Prie­ster mit regu­lä­rer Zele­bra­ti­ons­er­laub­nis eine Pri­vat­mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus gemäß dem Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum (Art. 2 und 5.4) in einer gül­tig errich­te­ten Pri­vat­ka­pel­le ohne wei­te­re Geneh­mi­gun­gen

Tradfest 2016 in der kroatischen Hauptstadt: Das Erzbistum Zagreb untersagte Kardinal Raymond Burke die Zelebration eines Pontifikalamtes im überlieferten Ritus
Genderideologie

Kroatien: Kardinal Burke wurde Pontifikalamt im überlieferten Ritus untersagt — Tradfest

(Zagreb) Ray­mond Leo Kar­di­nal Bur­ke, einer der inter­na­tio­nal her­aus­ra­gen­den Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che, besuch­te vom 23.–25. Okto­ber Kroa­ti­en. Ein gelun­ge­ner Besuch mit einem Wer­muts­trop­fen. Das Erz­bis­tum Zagreb unter­sag­te die Zele­bra­ti­on eines Pon­ti­fi­kal­am­tes im über­lie­fer­ten Ritus. 

Konkathedrale von Caceres
Liturgie & Tradition

Überlieferter Ritus erhält Heimstatt in der Bischofskirche

(Madrid) Die über­lie­fer­te Form des Römi­schen Ritus, die bis­her in einer klei­nen Vor­stadt­kir­che von Cace­res in der spa­ni­schen Regi­on Extre­ma­du­ra zele­briert wur­de, erlebt eine Auf­wer­tung. Künf­tig wird sie an jedem Sonn­tag um 11 Uhr in der Kon­ka­the­dra­le des Bis­tums Coria-Cace­­res zele­briert werden.

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Gabe – Vor-Gabe – Hingabe

von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Wenn der Got­tes­dienst der Kir­che als ein Gegen­stand, gewis­ser­ma­ßen als ein Inhalt und zugleich als Form ihrer Über­lie­fe­rung erscheint, ist damit nicht Nost­al­gie oder kon­fes­sio­nel­le Folk­lo­re gemeint. Es geht gera­de nicht um eine unver­bind­li­che oder indi­vi­du­el­le Vor­lie­be, etwa so, wie jemand sich für ein belie­bi­ges, ande­res kul­tu­rel­les Erbe inter­es­sie­ren und enga­gie­ren

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Liturgie & Tradition

Erzbischof Pozzo beim Grabtuch in Turin — „Im Einsatz für überlieferten Ritus nicht nachlassen“

(Turin) Bis zum 24. Juni 2015 ist in Turin mit dem Grab­tuch Chri­sti die kost­bar­ste Reli­quie der Chri­sten­heit aus­ge­stellt, der in Zeit und Raum sicht­ba­re Got­tes­be­weis. Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on orga­ni­sie­ren Wall­fahr­ten, um das Grab­tuch zu sehen und zu ver­eh­ren. In der Chie­sa del­la Miser­i­cor­dia fin­den sie in der Alt­stadt Auf­nah­me bei der Arci­con­f­ra­ter­ni­tà  di S.

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Buchbesprechungen

Michael Fiedrowicz: „Die überlieferte Messe“ – Eine Empfehlung

Rezen­si­on von Wolf­ram Schrems* Eine auto­bio­gra­phi­sche Vor­be­mer­kung Vor etwa vier­zehn Jah­ren wur­de Micha­el Fied­ro­wiczs Theo­lo­gie der Kir­chen­vä­ter von einer katho­li­schen Zei­tung bewor­ben. Ich erwarb das Werk und las es mit Inter­es­se. Auf­grund man­geln­der Ver­traut­heit mit dem The­ma konn­te ich es nicht gebüh­rend wür­di­gen. Immer­hin habe ich noch in Erin­ne­rung, daß es soli­de gear­bei­tet war und

überlieferte Messe
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Argumentationsniveau und Überzeugungskraft des traditionellen Katholizismus — angesichts von Vaticanum II und des Modernismus

In Ergän­zung zum jüngst ver­öf­fent­lich­ten Bei­trag Glau­bens­treue und theo­lo­gi­sche Stand­punk­te – ein Unter­schied, den man nicht über­se­hen darf greift Cle­mens Vic­tor Olden­dorf erneut zur Feder, um Aspek­te der Dis­­ku­s­­si­ons- und Argu­men­ta­ti­ons­fä­hig­keit der Tra­di­ti­on in der inner­kirch­li­che Debat­te zu prä­zi­sie­ren. . Gast­kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Wenn man die Anzahl der Kom­men­ta­re, die auf einen Arti­kel