Papst Leo XIV. nahm den altersbedingten Rücktritt von Msgr. Rifan, dem formal einzigen traditionell römischen Ortsbischof der Kirche, an. Im Bild Msgr. Rifan mit Papst Leo im November 2025
Leo XIV.

Rücktritt von Msgr. Rifan angenommen

Die Apo­sto­li­sche Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes Maria Vian­ney in Cam­pos (Bra­si­li­en) bleibt vor­erst unter der Lei­tung ihres bis­he­ri­gen Ober­hir­ten. Wie aus nun ver­öf­fent­lich­ten offi­zi­el­len Doku­men­ten her­vor­geht, hat Papst Leo XIV. den alters­be­ding­ten Rück­tritt von Bischof Fer­nan­do Arêas Rifan zwar ange­nom­men, ihn jedoch zugleich gebe­ten, das Amt für wei­te­re 18 Mona­te wei­ter­zu­füh­ren. Die Apo­sto­li­sche Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes
Msgr. Marco Agostini (Mitte), der von Papst Leo XIV. entlassene, traditionsverbundene Päpstliche Zeremoniar, im Bild zusammen mit dem Generaloberen des Instituts Christus König und Hohepriester Msgr. Gilles Wach (links) und Kanonikus Guitard.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. entläßt Zeremoniar – Maßnahme mit Schlagseite

Mon­si­gno­re Mar­co Ago­sti­ni, einer der lang­jäh­rig­sten Zere­mo­nia­re des Hei­li­gen Stuhls, wur­de von Papst Leo XIV. sei­nes Amtes ent­ho­ben. Als Grund wird eine unan­ge­mes­sen nega­ti­ve Bemer­kung über angeb­lich homo­se­xu­el­le Kuri­en­mit­glie­der genannt, die öffent­lich wurde.
Der Passionsweg und das Lauretanische Haus von Řimau laden zu einem Besuch ein.
Liturgie & Tradition

Řimau – ein lebendiges geistliches Juwel in Südböhmen

Im histo­ri­schen Böh­men, dem ein­sti­gen König­reich im Her­zen Mit­tel­eu­ro­pas, befin­det sich im Süden ein beson­de­rer Ort: Řimov, auf deutsch Řimau (aus­ge­spro­chen Rschi­mau, im Deut­schen auch als Rim­au bekannt). Für vie­le klingt das, was sich hier ereig­net hat und noch ereig­net, ganz im posi­ti­ven Sinn wie ein moder­nes Mär­chen. Doch das Schö­ne ist: Es ist wahr.
Papst Leo XIV. bemühte sich, den Kardinälen zuzuhören, von denen allerdings erwartungsgemäß nur sehr wenige zu Wort kamen, und die Einheit zu betonen. Doch welche Akzente setzte er insgesamt?
Leo XIV.

Leo XIV. zum Abschluß des Konsistoriums „a braccio“

Eine Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di Wie gestern ange­kün­digt, ermög­licht erst die Ein­be­zie­hung der Schluß­wor­te von Papst Leo XIV. eine Gesamt­ana­ly­se sei­ner Akzent­set­zun­gen, da in sie auch schon das zwei­tä­gi­ge Kon­si­sto­ri­um ein­ge­flos­sen ist. Der Hei­li­ge Stuhl ver­öf­fent­lich­te die Schluß­wor­te, die vom Papst frei gespro­chen wur­den, wie aus­drück­lich betont wird. Wir haben bereits an ande­rer Stel­le Zwei­fel an
Javier Aizpún Bobadilla, Domherr von Pamplona: Die Moderne geht ihrem Ende zu, wie aber hat sich die Tradition aufzustellen?
Forum

Die westliche Christenheit und der römische Ritus

Fol­gen­der Bei­trag, Ergeb­nis eines Schrift­wech­sels mit einem Dom­herrn des Erz­bis­tums Pam­plo­na, wur­de vom argen­ti­ni­schen Phi­lo­so­phen und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer ver­öf­fent­licht, der unab­hän­gig von sei­ner per­sön­li­chen Mei­nung dazu, einen Gedan­ken­aus­tausch ansto­ßen möch­te. Dazu schreibt Cami­nan­te Wanderer:
Die Tradition und ihre Bedeutung in der Kirche
Liturgie & Tradition

Warum die Tradition verhindert wird

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Meh­re­re Anzei­chen schei­nen dar­auf hin­zu­deu­ten, daß Kar­di­nal Fernán­dez seit eini­gen Wochen beun­ru­higt ist. Soll­te dies zutref­fen, so dürf­te sich die­se Sor­ge in der ver­gan­ge­nen Woche noch ver­stärkt haben, als neue ero­ti­sche Pas­sa­gen aus Büchern bekannt wur­den, die aus sei­ner eige­nen Feder stam­men und deren Titel er – bezeich­nen­der­wei­se – aus sei­nem offi­zi­el­len
Die altrituellen Karmeliten von Wyoming bauen inmitten der Berge ihren Karmel im gotischen Stil
Liturgie & Tradition

Wie plural darf die Kirche nicht mehr sein?

Spon­ta­ne Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Der soeben ein­ge­lang­te Bei­trag der Lin­zer Kir­chen­zei­tung samt Inter­view mit dem Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Tho­mas Schmi­din­ger lie­fert ein Para­de­bei­spiel für jene eigen­tüm­li­che kirch­li­che Aku­stik moder­ner Bau­art, in der jede gre­go­ria­ni­sche Note wie ein bedroh­li­cher Marsch­tritt ver­nom­men wird. Schon der Ein­stieg – ein Orden, der in den Rocky Moun­ta­ins ein Klo­ster im Stil der
Verschiedene Eingriffe von Papst Franziskus sorgten im römischen Klerus für Unmut. Dazu gehörte auch die Neueinteilung der Diözese Rom. Leo XIV. machte sie nun rückgängig. Ein Präzedenzfall?
Leo XIV.

Unumkehrbar? Keineswegs

Seit Jah­ren hört man aus bestimm­ten Krei­sen das­sel­be Lied: Was ein­mal von Papst Fran­zis­kus fest­ge­legt wur­de, – das gel­te auch unter Leo XIV., wenn es vom „ver­ehr­ten Vor­gän­ger“ stammt – sei sakro­sankt, für alle Zei­ten in Stein gemei­ßelt, gera­de­zu mit gött­li­cher Unter­schrift ver­se­hen. Jede Ände­rung, jede Rück­nah­me, jede Kor­rek­tur? Undenk­bar! Wer so spricht, prä­sen­tiert sich