Die Schule von Athen von Raffael (um 1510), Stanzen des Raffael, Apostolischer Palast, Vatikan
Forum

Asymmetrie zwischen Kritik und Begründung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die moder­ne Kul­tur der Kri­tik Die Moder­ne ver­dankt einen erheb­li­chen Teil ihrer gei­sti­gen und gesell­schaft­li­chen Dyna­mik der Fähig­keit zur Kri­tik. Kaum eine ande­re Epo­che hat bestehen­de Über­zeu­gun­gen, Insti­tu­tio­nen und Auto­ri­tä­ten in ver­gleich­ba­rer Inten­si­tät der Prü­fung unter­zo­gen. Wis­sen­schaft­li­cher Fort­schritt, poli­ti­sche Frei­heits­rech­te und die Ent­wick­lung moder­ner Demo­kra­tien sind wesent­lich aus die­ser Bereit­schaft
Kurienerzbischof Luis Ladaria Ferrer SJ bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Glaubenspräfekt, mehr als fünf Monate nach seiner Ernennung.
Hintergrund

Neuer Glaubenspräfekt gibt erstes Lebenszeichen von sich

(Rom) Am 1. Juli 2017 war Luis Lada­ria Fer­rer SJ ernannt wor­den, nun gab der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re ein erstes Lebens­zei­chen von sich. Die Ein­la­dung dazu hat­te Rät­sel auf­ge­ge­ben: die Fun­da­men­tal­theo­lo­gie von Papst Fran­zis­kus. Eini­ge Anwe­sen­de waren der festen Über­zeu­gung, von einer sol­chen bis­her nicht wirk­lich etwas wahr­ge­nom­men zu haben.