Msgr. Scicluna: „80 Prozent der sexuellen Mißbrauchsopfer sind männlich“, doch über Homosexualität verliert der päpstliche Sondergesandte kein Wort - und folgt damit Papst Franziskus.
Genderideologie

Erzbischof Scicluna: „80 Prozent der Mißbrauchsopfer sind männlich“

(Rom) Msgr. Charles Sci­clu­na, Erz­bi­schof von Mal­ta und Son­der­ge­sand­ter von Papst Fran­zis­kus, sag­te in einem gestern von der Tages­zei­tung El Pais ver­öf­fent­lich­ten Inter­view, daß 80 Pro­zent aller sexu­el­len Miß­brauchs­op­fer von Kle­ri­kern männ­lich sind. Ein zen­tra­le Aus­sa­ge mit Blick auf den Miß­brauchs­gip­fel, der vom 21.–24. Febru­ar im Vati­kan stattfindet.

Kardinal Kevin Farrell wurde zum Camerlengo ernannt. In der nächsten Sedisvakanz wird er die Staatsgeschäfte leiten und das Konklave einberufen.
Nachrichten

Papst Franziskus bereitet die nächste Sedisvakanz vor

(Rom) Papst Fran­zis­kus ernann­te gestern den US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Kar­di­nal Kevin Far­rell zum Kar­di­nal­käm­me­rer der Hei­li­gen Römi­schen Kir­che, bes­ser bekannt ein­fach als Camer­len­go. Gegen Kevin Far­rell wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten wie­der­holt im Zusam­men­hang mit dem Fall von Ex-Kar­­di­­nal McCarrick und homo­phi­len Kir­chen­krei­sen genannt. Papst Fran­zis­kus ver­trau­te ihm eine Woche vor Beginn des Miß­brauchs­gip­fels im Vati­kan eine

Frédéric Martel: „Sodoma“. Das Buch beleuchtet das Problem Homosexualität und Kirche - aber aus der falschen Perspektive.
Forum

Ein Homo-Pamphlet gegen die Kirche

Von Rober­to de Mattei* Sein Titel lau­tet „Sodo­ma“ (Sodom) und der Autor, Fré­dé­ric Mar­tel, ist ein bekann­ter, fran­zö­si­scher Homo-Akti­­vist. Das Buch ist aller­dings in Ita­li­en ent­stan­den im Lau­fe eines Gesprächs zwi­schen dem Autor und dem Ver­le­ger Car­lo Fel­tri­nel­li, Sohn von Gian­gia­co­mo (1), dem Ver­le­ger und Ter­ro­ri­sten, der am 14. März 1972, beim Ver­such einen Hoch­span­nungs­ma­sten

Sexueller Mißbrauch Minderjähriger durch Kleriker in der Kirche in Belgien - und die große Vertuschung.
Genderideologie

Belgiens Kirche legt 400 Seiten Mißbrauchs-Studie vor – vertuscht jedoch das Hauptmotiv

(Brüs­sel) Die Bel­gi­sche Bischofs­kon­fe­renz ver­öf­fent­lich­te am Diens­tag eine von ihr in Auf­trag gege­be­ne Stu­die über sexu­el­len Miß­brauch durch bel­gi­sche Prie­ster. „Die­ser Bericht befaßt sich mit einer dunk­len Zeit in der Geschich­te der bel­gi­schen Kir­che“, wie es bei der Vor­stel­lung hieß. Die Stu­die zeigt nicht nur die Dimen­si­on des Ver­bre­chens auf, son­dern bestä­tigt bereits bekann­te Stu­di­en

Die beiden Männer, die am Beginn des strahlenden Aufstiegs von P. Jorge Mario Bergoglio stehen: Kardinal Quarrancino, der ihn zu seinem Weihbischof machte, und Msgr. Roberto Toledo (Mitte), der dem Kardinal diese Idee einflüsterte.
Hintergrund

Mißbrauchsskandal: Warum schweigt Franziskus zur Homosexualität?

(Rom) In zwei Wochen beginnt im Vati­kan der Son­der­gip­fel über den sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger durch Kle­ri­ker. Ein­be­ru­fen wur­de das Gip­fel­tref­fen, an dem alle Vor­sit­zen­den von natio­na­len Bischofs­kon­fe­ren­zen teil­neh­men wer­den, von Papst Fran­zis­kus. Obwohl kaum ein The­ma mehr an den Grund­fe­sten der kirch­li­chen Glaub­wür­dig­keit zehrt, wei­gert sich Fran­zis­kus, den wirk­li­chen Grund der Kri­se beim Namen zu

Kardinal Gerhard Müller: „Was heißt Klerikalismus? Homosexuelle Neigungen sind schuld am Großteil der Fälle von sexuellem Mißbrauch durch Kleriker“
Hintergrund

Kardinal Müller: „Mir hat das ganze Lob der Freimaurer für Papst Franziskus nicht gefallen“

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus in Abu Dha­bi (Ver­ei­nig­te Ara­bi­sche Emi­ra­te) sich auf die Unter­zeich­nung eines Doku­ments „über die mensch­li­che Brü­der­lich­keit“ vor­be­rei­te­te, unter das er gestern mit dem isla­mi­schen Groß­i­mam von Al-Azhar, einer Auto­ri­tät des sun­ni­ti­schen Islams, sei­ne Unter­schrift setz­te, ver­öf­fent­lich­te Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ein Inter­view mit Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler, dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten

Interview von P. Hans Zollner über den Mißbrauchsgipfel im Vatikan.
Nachrichten

„So hart dies jetzt klingen mag, aber es ist gut, wenn Missbrauchsfälle bekannt werden“

(Rom) In einem Monat beginnt im Vati­kan das Gip­fel­tref­fen, um über den sexu­el­len Miß­brauch von Min­der­jäh­ri­gen durch Kle­ri­ker zu bera­ten. Das Tref­fen wird drei Tage dau­ern, vom 21. — 24. Febru­ar. Das von Papst Fran­zis­kus beauf­trag­te Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee besteht aus vier Per­so­nen. Stel­lung­nah­men in der Öffent­lich­keit gaben bis­her nur zwei Komi­te­e­mit­glie­der ab: Kar­di­nal Bla­se Cup­ich, der

Petition von Laien fordert von der Kirchenleitung als Reaktion auf den sexuellen Mißbrauchskandal klare Maßnahmen.
Nachrichten

Laienpetition fordert von Mißbrauchsgipfel klare Maßnahmen

(Rom) Dra­sti­sche Maß­nah­men und eine stren­ge Anwen­dung des Ver­bots, Män­ner mit homo­se­xu­el­len Nei­gun­gen zu Prie­stern zu wei­hen, for­dert von der Kir­che eine Lai­en­pe­ti­ti­on. Der Blick ist dabei auf den bevor­ste­hen­den Miß­brauchs­gip­fel gerich­tet, der Ende Febru­ar im Vati­kan statt­fin­den wird.