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Die „christliche“ ÖVP? „Christliche Politiker“?

Von Wolf­ram Schrems* Für das in Öster­reich wahl­be­rech­tig­te Leser­pu­bli­kum von Katho­li­sches – Maga­zin für Kir­che und Kul­tur ist die Wahl zum Natio­nal­rat am 29. Sep­tem­ber bekannt­lich inso­fern schwie­rig, als es kei­ne erkenn­bar katho­li­sche Par­tei und kein erkenn­bar katho­li­sches Wahl­pro­gramm gibt. Der Glau­be spielt im öffent­li­chen Leben Öster­reichs (und fast aller ande­ren Län­der des ehe­ma­li­gen christ­li­chen
Mario Draghi, die Puppen und die Strippenzieher
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Die Rückkehr von Mario Draghi – als Lobbyist für die Fabrikanten des Todes

Von Andre­as Becker Der Christ­de­mo­krat und ita­lie­ni­sche Staats­prä­si­dent Fran­ces­co Cos­si­ga nann­te ihn einen „gemei­nen Geschäfts­mann“, der Blog Stilum Curiae von Mar­co Tosat­ti nann­te ihn einen „Seri­en­lüg­ner“. Das The­ma mag den Schwer­punkt die­ses Medi­ums etwas spren­gen, den­noch ist es nicht schlecht, man­che Zusam­men­hän­ge zumin­dest punk­tu­ell ins Licht zu rücken. Die Rede ist von Mario Draghi, der
US-Präsidentschaftswahlen bewegen die Gemüter weltweit: Momentaufnahme in Loreto in Italien, dem bedeutendsten Marienheiligtum der Christenheit, im August 2024
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Die Katholiken vor den US-Wahlen

Von Rober­to de Mat­tei* Es gibt eine katho­li­sche Leh­re vom klei­ne­ren Übel, die sich fol­gen­der­ma­ßen zusam­men­fas­sen läßt: Die­se Leh­re ist grund­le­gend für die Ori­en­tie­rung in einer ver­wirr­ten Zeit, in der das Ver­ständ­nis des Grund­sat­zes ver­lo­ren­ge­gan­gen ist:
Am 14. Juli wurde Donald Trump beinahe Opfer eines Mordanschlags. Der Schnappschuß eines AP-Fotografen, der Trump im Moment kurz nach dem Attentat zeigt, prägt die Wahrnehmung
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Hinter dem Trump-Attentat

Von Rober­to de Mat­tei* Poli­ti­sche Ver­bre­chen kenn­zeich­nen nicht nur die ame­ri­ka­ni­sche Geschich­te, in der inner­halb von hun­dert Jah­ren vier Prä­si­den­ten ermor­det wur­den, son­dern sind im Westen Teil der Geschich­te der Macht. Geor­ge Minois, ein fran­zö­si­scher Histo­ri­ker, der die­sem The­ma ein Buch gewid­met hat („Le cou­teau et le poi­son. L’assassinat poli­tique en Euro­pe 1400–1800″, Fay­ard, Paris
Metropolit Antonius von Wolokolamsk besuchte gestern Papst Franziskus. Im Bild seine Erhebung zum Archimandriten 2013.
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Außenminister des Moskauer Patriarchats bei Papst Franziskus

(Rom) Seit dem 1. Juli befin­det sich Papst Fran­zis­kus offi­zi­ell im Urlaub. Tra­di­tio­nell nützt er dafür nur den Monat Juli, bleibt jedoch in Rom, ver­zich­tet auf öffent­li­che Pflicht­ter­mi­ne und kann sich so auf jene Berei­che sei­ner Amts­füh­rung kon­zen­trie­ren, die ihm ohne­hin lie­ber sind. Was das ist, erfährt die Öffent­lich­keit frei­lich nur dann, wenn San­ta Mar­ta
Frankreich Revolution
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Das „kartesische“ Frankreich versinkt im Chaos

Von Rober­to de Mat­tei* Frank­reich, Mut­ter des Phi­lo­so­phen Des­car­tes (1596–1650) und der Revo­lu­ti­on von 1789, war in sei­ner Poli­tik wie in sei­ner Phi­lo­so­phie schon immer „kar­te­sisch“. Die Regime, die auf die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on folg­ten, stel­len ver­schie­de­ne histo­ri­sche Pha­sen dar, die eben­so vie­len poli­ti­schen Para­dig­men ent­spre­chen und zu Model­len für ande­re Natio­nen wur­den. Der Bona­par­tis­mus (1796–1815),
Die drei baltischen Staaten unterhalten seit 1991 diplomatische Beziehungen zum Heiligen Stuhl. Einzig Litauen kann auf eine lange eigenstaatliche Tradition zurückblicken. Estland und Lettland unterstanden vier Hochstiften und dem Livländischen Schwertbrüderorden und bildeten neben Preußen den zweiten Ordensstaat des Deutschen Ordens
Nachrichten

Als Nuntius an die Front

(Rom) Erz­bi­schof Georg Gäns­wein wur­de von Papst Fran­zis­kus zum Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in den bal­ti­schen Staa­ten ernannt. Lan­ge hat es gedau­ert, von man­chen war es her­bei­ge­re­det wor­den, nun ist es so weit: Der deut­sche Titu­lar­erz­bi­schof von Urbi­sa­glia und eme­ri­tier­te Prä­fekt der Prä­fek­tur des Päpst­li­chen Hau­ses wur­de zum Apo­sto­li­schen Nun­ti­us (Bot­schaf­ter) für Litau­en, Est­land und Lett­land bestellt.
Das EU-Parlament ist ohne wirkliche politische Zuständigkeit. Seine Aufgabe ist es, die Bürger vom tatsächlichen Kontrollraum fernzuhalten
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Einige Überlegungen zum Ausgang der EU-Wahl

Von Gian­fran­co Bat­ti­sti*im Namen des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church Im Hin­blick auf die jüng­sten Wah­len muß eine Prä­mis­se auf­ge­stellt wer­den. Das Euro­päi­sche Par­la­ment ist eine juri­sti­sche Fik­ti­on, die kei­ne poli­ti­schen Befug­nis­se besitzt. Es ist Teil eines kom­ple­xen Kon­troll- und Len­kungs­sy­stems (die Begriff­lich­keit deu­tet bereits dar­auf hin, daß
Die EU und die Zukunft Europas
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Die Europäische Union und ihre Zukunft

Von Rober­to de Mat­tei* „Zwei ‚lah­me Enten‘, Macron und Scholz, und ein ehe­ma­li­ges sou­ve­rä­ni­sti­sches häß­li­ches Ent­lein, das zum Schwan wur­de, Gior­gia Melo­ni. Das bleibt von Euro­pa nach dem Wahl­be­ben übrig.“ Die­se Wor­te des Kolum­ni­sten Anto­nio Poli­to im Cor­rie­re del­la Sera vom 11. Juni brin­gen das Wesent­li­che des Wahl­er­geb­nis­ses der EU-Wah­­len zum Aus­druck. Der deutsch-fran­­zö­­si­­sche Motor
Die NATO und was auch das Ergebnis der EU-Wahlen nicht ändern wird
Hintergrund

Die NATO und die „strategische Autonomie Europas“

Das The­ma sprengt etwas den Rah­men von Katho​li​sches​.info, soll jedoch wegen sei­ner Bedeu­tung zur Ein­ord­nung und dem bes­se­ren Ver­ständ­nis aktu­el­ler Ereig­nis­se bei­tra­gen. Hier die Mei­nung von Andre­as Becker, der den Lesern noch bekannt sein dürf­te. Wir freu­en uns, daß er nach einer län­ge­ren Pau­se wie­der zu uns gesto­ßen ist: Die „stra­te­gi­sche Auto­no­mie Euro­pas“ in der NATO Von