Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Apostolische Nuntius in den USA, der Papst Franziskus 2018 mit dem McCarrick-Skandal in Verbindung brachte und den Rücktritt des argentinischen Pontifex forderte.
Nachrichten

Erzbischof Viganò und der Anarcho-Vakantismus

Teil 1: Die Bischö­fe Strick­land, Schnei­der und Viganò. Eini­ge Fix­punk­te Von Rober­to de Mat­tei* Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò hat Papst Fran­zis­kus oft als „Unter­mie­ter von San­ta Mar­ta“ bezeich­net und damit ange­deu­tet, daß er ihn nicht als Stell­ver­tre­ter Chri­sti aner­kennt, dem gegen­über Respekt gebo­ten ist. Doch erst in den letz­ten Mona­ten des Jah­res 2023 hat er …
Pedro Arrupe (rechts), der Generalobere, der den neuen Geist im Jesuitenorden umsetzte und Jorge Mario Bergoglios (links) großer Mentor war.
Hintergrund

Der „neue Jesus“ der „neuen Kirche“ der neuen Gesellschaft Jesu

Von Cro­ni­cas de Papa Fran­cis­co Die fol­gen­den Über­le­gun­gen wol­len den Moder­nis­mus auf­decken und ans Licht brin­gen, mit dem der vom hei­li­gen Igna­ti­us gegrün­de­ten Gesell­schaft Jesu [Jesui­ten­or­den] eine ganz neue Kon­no­ta­ti­on gege­ben wur­de, die von Pedro Arru­pe mit der XXXII. Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on 1974/​​75 ver­wirk­licht wurde.
Papst Franziskus als Betreiber einer kircheninternen Cancel Culture. Im Bild bei der Generalaudienz vom vergangenen Mittwoch.
Hintergrund

Papst Franziskus und die Cancel Culture in der Kirche

(Rom) Der Vati­ka­nist Andrea Gagli­ar­duc­ci ver­öf­fent­lich­te auf sei­nem Blog Mon­day Vati­can eine inter­es­san­te Ana­ly­se des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus und einem destruk­ti­ven Grund­ele­ment, die Beach­tung ver­dient. Dar­in schreibt er: „Wir haben es heu­te mit einer Kir­che zu tun, die sich selbst nicht kennt und nicht ein­mal die Bedeu­tung ihrer Geschich­te und ihrer Ver­gan­gen­heit ver­steht“. Gagli­ar­duc­ci …
Peter Kwasniewskis neues Buch über "Eine Rückkehr zur traditionellen Liturgie der Lateinischen Kirche nach siebzig Jahren des Exils"
Buchbesprechungen

Der Vergötzung des Fortschritts die unerschöpfliche Fruchtbarkeit der Tradition entgegenstellen

Eine Buch­be­spre­chung von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf „Fran­zis­kus, geh hin und stell mein Haus wie­der her, das, wie Du siehst, ganz ver­fal­len ist!“1 Die­se Wor­te sind mit einer bekann­ten Bege­ben­heit im Leben des hei­li­gen Fran­zis­kus von Assi­si ver­bun­den, den der gegen­wär­ti­ge Hei­li­ge Vater bei der Wahl sei­nes Papst­na­mens bekannt­lich als Namens­ge­ber für sich in Anspruch genom­men …
Am 27. September 1965 hielt der neugewählte Generalobere des Jesuitenordens Pedro Arrupe vor den 2500 Konzilsvätern eine aufsehenerregende Ansprache.
Forum

Pedro Arrupe – Seligsprechung des Untergangs (4. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 3. Teil vom 20.02.23 an. Zwi­schen­zeit­lich ereig­ne­te sich wie­der­um man­ches im Jesui­ten­or­den, das des­sen schänd­li­chen Ver­fall zeigt (gemäß der offi­zi­el­len Netz­sei­te der Zen­tral­eu­ro­päi­schen Pro­vinz www​.jesui​ten​.org):
Synode und Synodalität sind nicht das gleiche, obwohl Papst Franziskus die beiden Begriffe als Synonyme verwendet.
Hintergrund

Entweder dient die Synode der Wahrheit oder sie ist nichts Gutes, tertium non datur

Von den Coope­ra­to­res Veri­ta­tis Seit eini­ger Zeit hören wir nichts ande­res mehr als das Gere­de von „Syn­oda­li­tät“, selbst die Fasten­bot­schaft 2023 von Papst Fran­zis­kus hat­te nicht die Bekeh­rung zu Chri­stus oder die Reue über die eige­nen Sün­den zum Kern, son­dern die Syn­oda­li­tät… die „Bekeh­rung zur Syn­oda­li­tät“! Es dreht sich in die­ser Fasten­zeit alles um die …
Pater Pedro Arrupe 1966 in Indien.
Forum

Pedro Arrupe – Seligsprechung des Untergangs (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt direkt an den ersten Teil vom 24. Okto­ber 2022 an. Zunächst eine Kor­rek­tur. An einer Stel­le wur­de der vol­le Name Arru­pes falsch geschrie­ben: „Pedro Arru­pe y Gon­das“. Es muß hei­ßen: „Pedro Arru­pe y Gon­dra“. – Seit der Ver­öf­fent­li­chung des ersten Teils die­ser Serie explo­dier­te der Skan­dal um den Jesui­ten P. …
Pater Pedro Arrupe 1938 in Japan.
Forum

Pedro Arrupe – Seligsprechung des Untergangs (1. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Der Fisch beginnt bekannt­lich am Kopf zu stin­ken. Der Scho­la­sti­ker sagt dazu: Cor­rup­tio opti­mi pes­si­ma. Das Schlimm­ste pas­siert, wenn das Beste ver­dirbt. Die­se zeit­lo­se Erkennt­nis wird durch die kir­chen­ge­schicht­li­chen Ereig­nis­se der letz­ten Jah­re und Jahr­zehn­te in über­rei­chem Aus­maß bestä­tigt. Über die bei­den in der Per­son von Papst Fran­zis­kus ver­ei­nig­ten Kata­stro­phen des Nie­der­gan­ges …
Abbé Philippe Laguérie war seit der Gründung 2006 bis 2019 Generaloberer des Institut du Bon Pasteur und lehrt heute an dessen internationalem Priesterseminar.
Hintergrund

„Die Kardinäle wußten schon, warum sie nie einen Jesuiten zum Papst gewählt haben“

Die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung Pré­sent ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Abbé Phil­ip­pe Lagué­rie, dem ehe­ma­li­gen Gene­ral­obe­ren des Insti­tut du Bon Pasteur, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und dem Feld­zug Roms gegen den über­lie­fer­ten Ritus. Das Inter­view stammt bereits vom 19. Janu­ar 2022, soll aber doku­men­tiert werden.