Gestern trafen sich die zwölf südamerikanischen Staats- und Regierungschefs auf Einladung von Lula da Silva in Brasilien. Heute will das brasilianische Staatsoberhaupt mit seinem Freund Papst Franziskus telefonieren.
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Lula und Papst Franziskus telefonieren wegen der Ukraine

(Bra­si­lia) Nach dem gest­ri­gen Gip­fel­tref­fen der zwölf süd­ame­ri­ka­ni­schen Staats­prä­si­den­ten wird Bra­si­li­ens Staats- und Regie­rungs­chef Luiz Iná­cio Lula da Sil­va heu­te mit Papst Fran­zis­kus tele­fo­nie­ren, um ver­schie­de­ne The­men zu bespre­chen, so loka­le Presseberichte.
Mexikos sozialistischer Staatspräsident Obrador lobte Papst Franziskus als "Weltführer".
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„Er ist ein Weltführer, ein wichtiger politischer Führer“

(Mexi­­ko-Stadt) Mexi­kos Staats­prä­si­dent und Regie­rungs­chef Andrés Manu­el López Obra­dor, genannt AMLO, der seit 2018 regiert, ist bekannt für lan­ge Reden, die er täg­lich in Form einer Pseu­­do-Pre­s­­se­­kon­­fe­­renz hält, bei der ihm aus­ge­wähl­te Jour­na­li­sten wunsch­ge­mäß vor­ge­fer­tig­te Fra­gen stel­len. Am 30. Mai, gestern, kam Obra­dor bei die­ser Gele­gen­heit auf Papst Fran­zis­kus zu sprechen.
Papst Franziskus warnte in seiner Pfingstpredigt erneut vor der "Versuchung des Indietrismus", einer Rückwärtsgewandtheit.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus warnt vor dem „Indietrismus“ – unter Verweis auf den Heiligen Geist

(Rom) Papst Fran­zis­kus ließ es sich nicht neh­men, am Pfingst­fest zu dem zurück­zu­keh­ren, was er „Indiet­ris­mus“ nennt. In sei­ner Pre­digt wäh­rend der Pfingst­mes­se im Peters­dom am 28. Mai 2023 impro­vi­sier­te Fran­zis­kus, indem er vom vor­be­rei­te­ten Text abwich, fol­gen­den Satz, der den Über­set­zern Schwie­rig­kei­ten berei­te­te, da es das ita­lie­ni­sche Wort in ande­ren Spra­chen nicht gibt.
Am 29. April traf sich Papst Franziskus in Budapest mit seinen dortigen Mitbrüdern im Jesuitenorden und nützte eine Frage, in der gar nicht danach gefragt wurde, um den überlieferten Ritus und die diesem verpflichteten Gläubigen anzugreifen.
Hintergrund

Papst Franziskus und die Treue zur Tradition

Eine Ana­ly­se von Ivan Pol­ja­ko­vić* Papst Fran­zis­kus hat wie­der­holt sei­ne Abnei­gung gegen­über Katho­li­ken zum Aus­druck gebracht, die am Ritus der Alten Lit­ur­gie (TLM – Tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se) fest­hal­ten. Die häu­fig­sten Wor­te, die Papst Fran­zis­kus ver­wen­det, wenn er sol­che Katho­li­ken beschreibt, sind „Starr­heit“, „Unsi­cher­heit“, und er spiel­te auch indi­rekt auf eine Art „Gei­stes­krank­heit“ an.
Papst Franziskus ernannte Msgr. García Cuerva zum neuen Erzbischof von Buenos Aires, einen Oberhirten mit einem zweifelhaften Eucharistieverständnis
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Neuer Erzbischof von Buenos Aires mit ungewöhnlichem Eucharistieverständnis

(Bue­nos Aires) Die Spe­ku­la­tio­nen haben ein Ende gefun­den. Wie das täg­li­che Bul­le­tin des Pres­se­am­tes mel­det, nahm Papst Fran­zis­kus den Rück­tritt von Kar­di­nal Mario Aure­lio Poli als Erz­bi­schof von Bue­nos Aires an, der Ende Novem­ber des Vor­jah­res sein 75. Lebens­jahr voll­endet hat­te. Zugleich ernann­te Fran­zis­kus Msgr. Jor­ge Igna­cio Gar­cía Cuer­va, den bis­he­ri­gen Bischof von Rio Gal­le­gos, …
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nahm zur Friedensmission von Kardinal Matteo Zuppi Stellung.
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„Kardinal Zuppi ist der einzige Gesprächspartner für Putin und Selenskyj“

(Rom) Papst Fran­zis­kus beauf­trag­te vor kur­zem Kar­di­nal Matteo Zup­pi, Erz­bi­schof von Bolo­gna, Vor­sit­zen­der der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und Ange­hö­ri­ger der Gemein­schaft von Sant’Egidio, mit einer Frie­dens­mis­si­on in der Ukrai­ne. Sein Auf­trag ist die Ver­mitt­lung zur Been­di­gung des Kon­flikts in der Ukrai­ne. Nun prä­zi­sier­te Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin, daß Kar­di­nal Zup­pi damit der ein­zi­ge vati­ka­ni­sche Gesprächs­part­ner des rus­si­schen …
Sandro Magister bezeichnet die Paralleldiplomatie der Gemeinschaft Sant'Egidio als ziemlich "fruchtlos".
Hintergrund

Franziskus und die Paralleldiplomatie von Sant’Egidio

San­dro Magi­ster, ein sehr erfah­re­ner Vati­ka­nist, ana­ly­siert die Par­al­lel­di­plo­ma­tie der Gemein­schaft von Sant’Egidio. Von San­dro Magi­ster Die Beauf­tra­gung von Kar­di­nal Matteo Zup­pi mit einer noch zu defi­nie­ren­den „Frie­dens­mis­si­on“ in der Ukrai­ne ist die jüng­ste der per­sön­li­chen Initia­ti­ven von Papst Fran­zis­kus, mit denen die Diplo­ma­ten des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats an den Rand gedrängt werden.
Papst Franziskus bei der Veranstaltung der "Öko-Bildungsstädte" anläßlich des zehnjährigen Bestehens seiner Gründung Scholas Occurrentes.
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Franziskus bekräftigte seine Absicht, nach Argentinien zu reisen

Am Nach­mit­tag des 25. Mai 2023 fand am Päpst­li­chen Patri­sti­schen Insti­tut Augu­sti­nia­num in Rom eine Begeg­nung statt, wo Papst Fran­zis­kus anläß­lich des Ersten Welt­kon­gres­ses der Öko-Bil­­dungs­­­stä­d­te (Edu­ca­tio­nal Eco-Cities, 23.–25. Mai) mit Jugend­li­chen der ehe­ma­li­gen Päpst­li­chen Stif­tung Scho­las Occur­ren­tes zusam­men­traf, die von Fran­zis­kus vor einem Jahr in eine inter­na­tio­na­le Ver­ei­ni­gung von Gläu­bi­gen päpst­li­chen Rechts umge­wan­delt wurde.
Am 22. Mai saßen (v. l .) Kardinal Hollerich SJ, Pater Costa SJ und Kardinal Grech Papst Franziskus gegenüber, um Details der Synodalitätssynode zu besprechen.
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Instrumentum laboris der Synodalitätssynode wird „in wenigen Tagen veröffentlicht“

(Rom) Am 22. Mai emp­fing Papst Fran­zis­kus die Spit­ze der Syn­oda­li­täts­syn­ode in Audi­enz. Es war inner­halb eines Monats bereits die zwei­te Audi­enz für die Kar­di­nä­le Mario Grech, Jean-Clau­­de Hol­le­rich SJ und Pater Gia­co­mo Costa SJ. Inzwi­schen ist ein klei­ner Ein­blick in die Inhal­te der Audi­enz bekannt geworden.
Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz und Mitglied der Gemeinschaft von Sant'Egidio, erhielt von Papst Franziskus den Auftrag zu einer Friedensmission in der Ukraine.
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Die Friedensmission von Kardinal Zuppi

(Rom) Nach dem Deba­kel des Selen­s­kyj-Besuchs ver­sucht Papst Fran­zis­kus aus dem diplo­ma­ti­schen Desa­ster her­aus­zu­kom­men, in das er die vati­ka­ni­sche Diplo­ma­tie selbst gelenkt hat­te. Dazu erteil­te er einen Auftrag.