Papst Leo XIV. ließ ein Schreiben des Glaubensdikasteriums zu den deutschen Homo-Segnungs-Plänen veröffentlichen, das bereits vom Herbst 2024 stammt, also noch bergoglianischen Ursprungs ist.
Genderideologie

Die heimliche Lehre zur Homosexualität

Die jüng­ste Ver­öf­fent­li­chung eines bis­lang unbe­kann­ten Schrei­bens des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re wirft ein auf­schluß­rei­ches Licht auf die inner­kirch­li­chen Span­nun­gen rund um den Umgang mit Homo-Seg­nun­­­gen – ins­be­son­de­re im deut­schen Kon­text. Das Doku­ment, datiert auf den 18. Novem­ber 2024, also noch unter Fran­zis­kus, wur­de jedoch erst am 30. April 2026, unter Leo XIV., ohne …
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit …
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, wurde von Papst Leo XIV. entmachtet. Das Erzbistum wurde geteilt und ein Koadjutor ernannt.
Nachrichten

Kardinal Nzapalainga entmachtet

Die jüng­sten Ent­schei­dun­gen aus dem Vati­kan zur katho­li­schen Orts­kir­che in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik mar­kie­ren einen tief­grei­fen­den Ein­schnitt – sowohl struk­tu­rell als auch per­so­nell. Im Zen­trum steht dabei der ein­fluß­rei­che Kar­di­nal Dieu­don­né Nza­pa­lain­ga, der seit Jah­ren als Gesicht der Kir­che im kri­sen­ge­präg­ten Land gilt.
Msgr. Garcia Cuerva, von Papst Franziskus ernannter Erzbischof von Buenos Aires, mit der Peronistin Malena Galmarini
Forum

Bergoglio-Woche: Seine „Geschenke“ an die argentinische Kirche

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der schmerz­lich­sten Ver­mächt­nis­se des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus waren die Bischö­fe, die er der Kir­che hin­ter­ließ – und im Fal­le Argen­ti­ni­ens sei­ne Ten­denz, sie aus dem Kreis der Prie­ster aus­zu­wäh­len, denen oft die ele­men­tar­sten und uner­läß­li­chen Qua­li­tä­ten fehl­ten. Und ich sage Ten­denz, weil Fran­zis­kus im Lau­fe sei­nes Pon­ti­fi­kats 67 Bischö­fe in Argen­ti­ni­en …
Heute jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Papst Franziskus.
Forum

Bergoglio-Woche: Wahrscheinlich der schlechteste Papst des letzten Jahrtausends

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Fran­zis­kus wird wahr­schein­lich als der schlech­te­ste Papst des ver­gan­ge­nen Jahr­tau­sends in die Geschich­te ein­ge­hen. Es ist schwer, einen ande­ren zu fin­den, der der Kir­che einen ver­gleich­ba­ren Scha­den zuge­fügt hat wie er wäh­rend sei­ner zwölf­jäh­ri­gen Amts­zeit – jen­seits des­sen, was die gött­li­che Vor­se­hung viel­leicht noch Gutes aus all dem her­vor­ge­hen las­sen kann. Eine …
Apostolischer Palast Castel Gandolfo: Franziskus hatte ihn 2016 in ein Museum umwandeln lassen, Leo XIV. macht nun wieder eine päpstliche Residenz daraus
Leo XIV.

Castel Gandolfo wird wieder päpstliche Residenz

Das von Papst Fran­zis­kus in Castel Gan­dol­fo ein­ge­rich­te­te Muse­um wird nicht wei­ter­ge­führt wer­den. Der Apo­sto­li­sche Palast wird unter Leo XIV. wie­der sei­nem eigent­lich Zweck zugeführt.
Bild mit Symbolcharakter: Das Konsistorium im Januar fand vor allem aufgesplittert an Tischen (Stuhlkreisen) statt, dem Beratungsformat des bergoglianischen "synodalen Prozesses"
Leo XIV.

Das geheimnisvolle Konsistorium

Der von Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Bericht über das außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um vom Janu­ar 2026 ent­fal­tet sich wie eine minu­ti­ös rekon­stru­ier­te Chro­no­lo­gie kirch­li­cher Ent­schei­dungs­pro­zes­se – und zugleich wie eine Erzäh­lung über Macht, Ver­fah­ren und Intrans­pa­renz im Zen­trum des Vati­kans. Im Kern steht eine Fra­ge, die der Text selbst wie­der­holt auf­wirft: War­um wur­de der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne klas­si­sche Bera­tungs­mo­dus …
Papst Franziskus dürfte nie zu den Altären erhoben werden, denkt Caminante Wanderer und sieht sich beruhigt.
Forum

Bergoglio wird niemals heiliggesprochen werden

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 8. April gab das Bis­tum Quil­mes zusam­men mit der argen­ti­ni­schen Pro­vinz der Gesell­schaft des Gött­li­chen Wor­tes eine gemein­sa­me Mit­tei­lung bekannt. (Sie­he dazu den Bei­trag Wider­ruf des Nihil Obstat im Selig­spre­chungs­pro­zeß). Es ist eine sehr gute Nach­richt, die erneut bestä­tigt, daß Papst Leo XIV. nach und nach und in dem Tem­po, das …
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández gab der Tageszeitung Il Giornale ein Interview
Leo XIV.

„Kein besonderer Auftrag des Papstes“ – Leo XIV. und Kardinal Tucho Fernández

Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Inter­view­pas­sa­ge des Prä­fek­ten des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, läßt auf­hor­chen – nicht nur wegen ihres Inhalts, son­dern auch wegen der Dis­kre­panz zu frü­he­ren Ver­laut­ba­run­gen aus dem­sel­ben Umfeld. Das Haupt­an­lie­gen des Kar­di­nals besteht dar­in, die Erin­ne­rung an Papst Fran­zis­kus leben­dig zu hal­ten. Es sei „unehr­lich“, zu behaup­ten, Papst …