Kardinal Tucho Fernández, im Bild mit Papst Franziskus, will im Zusammenhang mit Erscheinungsphänomenen den Straftatbestand des "geistlichen Mißbrauchs" einführen
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Neue Daumenschraube gegen Erscheinungsphänomene

Das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re hat gestern das fol­gen­de Doku­ment mit dem Titel „Blatt für die Audi­enz mit dem Hei­li­gen Vater: ‚Fal­sche Mystik und geist­li­cher Miss­brauch‘“ ver­öf­fent­licht. Geneh­migt wur­de es von Papst Fran­zis­kus am 22. Novem­ber. Es soll im Zusam­men­hang mit Erschei­nungs­phä­no­me­nen die Straf­tat des „geist­li­chen Miß­brauchs“ ein­ge­führt werden.
Papst Franziskus empfing heute eine Delegation von Jains und machte dabei eine umstrittene Enthüllung.
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Ein Empfang für Jains und ein Tabubruch

Am heu­ti­gen Vor­mit­tag emp­fing Papst Fran­zis­kus eine inter­na­tio­na­le Jains-Dele­­ga­ti­on. Gemeint sind Anhän­ger des Jai­nis­mus, einer indi­schen Reli­gi­on, die zeit­gleich und in enger Ver­bin­dung mit dem Bud­dhis­mus ent­stan­den ist. Wie der Bud­dhis­mus ist auch der Jai­nis­mus transt­he­istisch und stellt über die Göt­ter eine unper­sön­li­che, tran­szen­den­te, über­welt­li­che Wahr­heit. Bei der Begeg­nung kam es zu einem Tabubruch.
Msgr. Gustavo Carrara, Weihbischof von Buenos Aires, wurde von Papst Franziskus zum neuen Erzbischof von La Plata ernannt
Liturgie & Tradition

Der vierte Erzbischof von La Plata

Das Erz­bis­tum La Pla­ta, die zweit­wich­tig­ste Diö­ze­se Argen­ti­ni­ens, brach­te es inner­halb weni­ger Jah­re auf drei eme­ri­tier­te Ober­hir­ten. Nun wur­de nach sechs Mona­ten der Sedis­va­kanz von Papst Fran­zis­kus ein neu­er, vier­ter leben­der und künf­tig regie­ren­der Erz­bi­schof ernannt. Dabei wäre der älte­ste noch bei bester Gesund­heit und mahn­te vor weni­gen Tagen in Rich­tung Bue­nos Aires und San­ta
Bischof José Luís Azcona Hermoso OAR, bis 2016 Prälat der Amazonasprälatur Marajó und Kritiker der Pachamama-Amazonas-Agenda, ist gestern verstorben
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Bischof Azcona, der Kritiker des Pachamama-Spektakels, ist verstorben

Am Mor­gen des 20. Novem­ber ist Msgr. José Luís Azco­na Her­mo­so, der eme­ri­tier­te Bischof von Mara­jó in Bra­si­li­en, ver­stor­ben. Als Bischof, der bis 2016 eine Ama­zo­n­as­prä­la­tur gelei­tet hat­te, gehör­te er zu den gewich­ti­gen Kri­ti­kern der Ama­­zo­­nas-Agen­­da von Papst Fran­zis­kus und bekam dafür Repres­sio­nen zu spüren.
Ein vergleichbares Bild wie hier von Benedikt XVI. wird es von Papst Franziskus nach seinem Tod nicht geben. So schreibt es der neue Begräbnisritus für Päpste vor.
Liturgie & Tradition

Der „erheblich gestraffte“ Begräbnisritus für Papst Franziskus

Bereits im April hat­te Papst Fran­zis­kus das neue lit­ur­gi­sche Buch für den Ritus eines Papst-Begrä­b­­ni­s­­ses geneh­migt. Nun wur­de die Neu­aus­ga­be des Ordo Exse­quiarum Roma­ni Pon­ti­fi­cis in gedruck­ter Form vor­ge­legt. Der Vati­kan bezeich­net die Neue­run­gen als „Ver­ein­fa­chung“.
Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis (rechts) werden im Heiligen Jahr 2025 heiliggesprochen werden
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Carlo Acutis und Pier Giorgio Frassati – zwei junge Heilige für die Kirche

Am Ende der heu­ti­gen Gene­ral­au­di­enz am Mitt­woch, dem 20. Novem­ber 2024, kün­dig­te Papst Fran­zis­kus an, daß er im Hei­li­gen Jahr 2025 den seli­gen Car­lo Acu­tis am 1. Juni, am „Inter­na­tio­na­len Kin­der­tag“, und den seli­gen Pier­gi­or­gio Frassa­ti am 12. August, am „Inter­na­tio­na­len Tag der Jugend“, hei­lig­spre­chen wird.
Rom
Christenverfolgung

Den Glauben bewahren in dunkler Zeit

Bischof Atha­na­si­us Schnei­der gehört zu den pro­fi­lier­te­sten Bischö­fen der katho­li­schen Kir­che. Er ist unter den rund 5000 Ober­hir­ten der Welt­kir­che eine her­aus­ra­gen­de Stim­me zur Ver­tei­di­gung der katho­li­schen Tra­di­ti­on. Agu­stín De Beitia von der argen­ti­ni­schen Tages­zei­tung La Pren­sa erin­ner­te in die­sen Tagen an einen anony­men Kom­men­tar, den er vor zehn Jah­ren in den sozia­len Netz­wer­ken ent­deckt
Msgr. Marcelo Colombo, der neue Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz. Papst Franziskus wollte ihn, weshalb ein anderer, bereits gewählter Bischof verzichten mußte.
Forum

Die synodale (Zwangs-)Kirche

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ein argen­ti­ni­sches Sprich­wort besagt, daß eine Per­son mit über­mä­ßi­gem Ehr­geiz „die Sau und die zwan­zig Schwein­chen“ haben will. Das ist der Fall von Papst Fran­zis­kus, der in bestimm­ten Berei­chen der Kir­che den Anspruch gel­tend macht, alle Hebel in der Hand zu haben. Einer die­ser Berei­che ist die Argen­ti­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz. Wir erin­nern uns:
Rom genehmigte Anfang November den neuen "Maya-Ritus". Kardinal Arizmendi, einer seiner Architekten, präsentierte ihn nun der Öffentlichkeit
Liturgie & Tradition

Maya-Ritus genehmigt: erster exklusiver liturgischer Dienst für Frauen

Der neue Maya-Ritus ist unter Dach und Fach. Dies gab Kar­di­nal Feli­pe Ariz­men­di Esqui­vel bekannt. Die Schaf­fung indi­ge­ner Son­der­ri­ten ist ein schon Jahr­zehn­te zurück­rei­chen­des Anlie­gen der Befrei­ungs­theo­lo­gie und ihrer pro­gres­si­ven west­li­chen Unter­stüt­zer. Unter Papst Fran­zis­kus wird seit Jah­ren kon­kret an der Ver­wirk­li­chung eines Maya- und eines Ama­­zo­­nas-Ritus gear­bei­tet. Die Voll­endung des Maya-Ritus wur­de, so Kar­di­nal
"Die verfinsterte Sonne", das Buch, das der mexikanische Schriftsteller Luis Eduardo López Padilla im Jahr 2000 als Reaktion auf die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fatima durch Rom verfaßte
Buchbesprechungen

Die verfinsterte Sonne

Im Juni 2000 ver­öf­fent­lich­te der Hei­li­ge Stuhl das soge­nann­te Drit­te Geheim­nis von Fati­ma. Kurz dar­auf setz­te sich der mexi­ka­ni­sche Schrift­stel­ler und Lyri­ker Luis Edu­ar­do López Padil­la auf­ge­wühlt an den Schreib­tisch. Der 1948 gebo­re­ne Autor hat­te sei­ne umfang­rei­chen Unter­la­gen zu den Mari­en­er­schei­nun­gen von Fati­ma her­vor­ge­holt und ver­faß­te das Buch „El Sol eclips­a­do“, „Die ver­fin­ster­te Son­ne“. „Zur