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Arbeitspapier der Bischofssynode 2018: Heiligkeit out, „Geruch der Schafe“ in und die Selbstgenügsamkeit

(Rom) Am 13. Janu­ar wur­de im Vati­kan das Arbeits­pa­pier (Instru­men­tum labo­ris) der XV. Ordent­li­chen Bischofs­syn­ode zum The­ma „Die Jugend­li­chen, der Glau­be und die Beru­fungs­ent­schei­dung“ vor­ge­stellt. Die Bischofs­syn­ode wird 2018 statt­fin­den. Das Arbeits­pa­pier wur­de in gedruck­ter Aus­ga­be vor­ge­legt und umfaßt rund 70 Sei­ten. „Bei der Lek­tü­re sind eini­ge Merk­ma­le auf­ge­fal­len“, so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti. Hei­lig­keit
"Nur Blinde können leugnen, daß in der Kirche durch Amoris laetitia die größte Verwirrung herrscht"
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Kardinal Caffarra: „Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht“

(Rom) Mit kla­ren Wor­ten mel­de­te sich erst­mals Kar­di­nal Car­lo Caf­farra, einer der vier Unter­zeich­ner der Dubia (Zwei­fel) über das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia zu Wort, seit die­se öffent­lich bekannt gemacht wur­den. „Eine Kir­che mit wenig Auf­merk­sam­keit für die Leh­re ist nicht pasto­ra­ler, son­dern nur igno­ran­ter.“ Die Tages­zei­tung Il Foglio ver­öf­fent­lich­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag ein
Kardinal Lorenzo Baldisseri: "Ich denke nicht, daß es notwendig ist, noch anderes hinzuzufügen. Alle Fragen sind bereist im Apostolischen Schreiiben enthalten."
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Kardinal Badisseri zur Kritik an Amoris laetitia: „Keine Notwendigkeit, Antworten zu geben“

(Rom) In sei­ner heu­ti­gen Aus­ga­be ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no ein Inter­view mit Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri, dem Gene­ral­se­kre­tär der Bischofs­syn­ode. Bekannt­lich ver­öf­fent­licht die Tages­zei­tung des Hei­li­gen Stuhls zum umstrit­te­nen nach­syn­do­da­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia kei­ne abwei­chen­den Meinungen. 
Tertio-Interview von Papst Franziskus: Will Franziskus Grenzsteine versetzen?
Forum

„Revolution der Zärtlichkeit beschwört Herzverkalkung“ – Das Papst-Interview in der Zeitschrift Tertio

von Fer­di­nand Boi­schot Am 7. Dezem­ber 2016 erschien zugleich in Bel­gi­en in der nie­der­län­disch­spra­chi­gen, moder­ni­sti­schen Zeit­schrift Ter­tio und im Osser­va­to­re Roma­no der Text eines auf­se­hen­er­re­gen­den Inter­views mit Papst Fran­zis­kus. Die Geschich­te die­ser Zeit­schrift Ter­tio und das Milieu, aus dem sie stammt und wofür sie pro­du­ziert wird,  wur­de vor kur­zem im Arti­kel „Moder­nis­mus in Kon­kurs“ auf
Schweigt Papst Franziskus, weil er massiv "unter Druck" gesetzt wird, und um "ein größeres Übel von der Kirche abzuwenden"?
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„Papst schweigt zu Dubia, um größeres Übel von der Kirche fernzuhalten“

(Rom) Seit dem 14. Janu­ar, als die vier Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, Caf­farra und Meis­ner ihre Dubia (Zwei­fel) am umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia öffent­lich bekannt­mach­ten, steht für vie­le Katho­li­ken die Fra­ge im Raum, war­um Papst Fran­zis­kus sich hart­näckig wei­gert, auf die fünf Fra­gen der Kar­di­nä­le zu ant­wor­ten. Die­se fra­gen sich das­sel­be bereits seit dem 19.
Papst Franziskus und die "Nulltoleranz" bei Kindesmißbrauch. Am 28. Dezember schrieb Franzskus zum Fest der Unschuldgen Kinder einen Brief an alle Bischöfe, um sie zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten gegen Kinder aufzufordern. Die Tötung ungeborener Kinder erwähnt er darin nicht.
Genderideologie

Pädophilie: Die „Nulltoleranz“ von Papst Franziskus „mit oder ohne befreundete Kardinäle“

(Rom) Papst Fran­zis­kus ver­öf­fent­lich­te am 28. Dezem­ber, dem Fest der Unschul­di­gen Kin­der, einen Brief an alle Bischö­fe der katho­li­schen Kir­che. Dar­in for­der­te er die Brü­der im Bischofs­amt zum The­ma Kin­des­miß­brauch auf: „Machen wir uns den Auf­trag zu ’null Tole­ranz‘ in die­sem Bereich klar und auf­rich­tig zu Eigen.“ In dem Schrei­ben geht es um „Not­si­tua­tio­nen und