Kardinal Müller in Stresa. Umgibt sich Papst mit Spitzeln und hört leider auf Denunzianten?
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Umgibt sich Papst Franziskus mit Spitzeln und Denunzianten?

(Rom) In Stre­sa übte Kar­di­nal Mül­ler vor drei Tagen deut­li­che Kri­tik an der unmit­tel­ba­ren Umge­bung des Pap­stes. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag emp­fing Papst Fran­zis­kus die Gemein­schaft des Päpst­li­chen Bra­si­lia­ni­schen Pius-Kol­­legs. Die bei­den Ereig­nis­se ste­hen in einem Zusam­men­hang. In sei­ner Anspra­che an die Semi­na­ri­sten und Prie­ster kam Papst Fran­zis­kus auch auf die Römi­sche Kurie zu spre­chen, und
Casual Chic auf dem Markt der (religiösen) Möglichkeiten: Papst Franziskus im Gespräch mit dem Priester Marco Pozza.
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Interview eines Casual Chic-Priesters mit Papst Franziskus

(Rom) Am kom­men­den 25. Okto­ber wird TV2000, der Fern­seh­sen­der der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, ein Inter­view mit Papst Fran­zis­kus aus­strah­len. Geführt wur­de das Inter­view für die Sen­dung „Vater unser“ (Pad­re nostro) vom Prie­ster Mar­co Poz­za. Das voll­stän­di­ge Gespräch wird am 23. Novem­ber mit dem­sel­ben Titel als  Zusam­men­ar­beit des Ver­la­ges Riz­zo­li und des Vati­kan­ver­la­ges auch in Buch­form erscheinen.
Kardinal Sarah und Papst Franziskus
Hintergrund

Liturgie: Papst Franziskus widerspricht erneut Kardinal Sarah

(Rom) Mit dem Motu pro­prio Magnum Prin­ci­pi­um hat Papst Fran­zis­kus mit 1. Okto­ber die Zustän­dig­keit für die Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Bücher in die Volks­spra­chen den Bischofs­kon­fe­ren­zen über­tra­gen. Die­se „Dezen­tra­li­sie­rung“ rief besorg­te Stim­men auf den Plan. Die Kir­che ris­kie­re ihre Ein­heit und Uni­ver­sa­li­tät, da die Bischofs­kon­fe­ren­zen, der­zeit sind es 120, über die­sel­be Fra­ge unter­schied­lich ent­schei­den könn­ten.
"Amoris laetitia" sorgt in der Kirche für Zwietracht und Spaltung: „Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht“ (Kardinal Carlo Caffarra, 14. Januar 2017).
Forum

Ist die „Correctio filialis“ eine Papst-Kritik?

Von Giu­sep­pe Nar­di* Das jüng­ste Vor­ge­hen der Hoch­schul­lei­tung Hei­li­gen­kreuz wirft eine grund­sätz­li­che Fra­ge auf: Han­delt es sich bei der Cor­rec­tio filia­lis zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia um eine Papst-Kri­tik? Dazu eini­ge poin­tier­te, aber ernst­ge­mein­te Gedan­ken, die durch die Hei­li­gen­kreu­zer „Erklä­run­gen“ pro­vo­ziert wurden.
"Jüngstes Gericht" (Kuppelmosaik), Baptisterium San Giovanni, Florenz, um 1260.
Genderideologie

Tod, Gericht, Himmel oder Hölle – Die „Letzten Dinge“ nach Papst Franziskus

(Rom) „Quat­tu­or novi­s­si­ma“, das sind die vier letz­ten Din­ge im Sein des Men­schen: der Tod, das Gericht und Him­mel oder Höl­le. Was aber lehrt Papst Fran­zis­kus über die letz­ten Din­ge, denen jeder Men­schen unent­rinn­bar zustrebt und von denen die Kir­che lehrt, daß das irdi­sche Leben über das See­len­heil eines Men­schen ent­schei­det, das heißt, ob er
Papst Franziskus gestern in Santa Marta. Immer häufiger, so der Eindruck, bleiben viele Stühle in der Kapelle leer.
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Morgendliche Papstmesse vor vielen leeren Stühlen

(Rom) Wann immer Papst Fran­zis­kus in San­ta Mar­ta die Hei­li­ge Mes­se zele­briert, wer­den Bil­der davon ver­öf­fent­licht. So auch gestern, als er zum wie­der­hol­ten Male die katho­li­schen Prie­ster tadel­te für etwas, das es gar nicht gibt. In der Haus­ka­pel­le des vati­ka­ni­schen Gäste­haus zele­briert Fran­zis­kus seit Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats um 7 Uhr mor­gens die Hei­li­ge Messe.