Poncho-Papst mit schwarzen Hosen. Kommt es zur Begegnung mit dem Papst oder mit Bergoglio?
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Der Poncho von Franziskus und die anthropologische Wende

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Der öffent­li­che Auf­tritt von Papst Fran­zis­kus ohne sein wei­ßes Gewand, mit Kanü­len in der Nase, in schwar­zer Hose und mit einem Hemd, das einem Pon­cho ähnelt, war der jüng­ste Fall des­sen, was vie­le die „Säku­la­ri­sie­rung des Papst­tums“ nennen.
Papst Franziskus zeigte sich erneut, dieses Mal im weißen Gewand
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Papst Franziskus zeigte sich erneut

Papst Fran­zis­kus nahm gestern nicht an der Zele­bra­ti­on des Palm­sonn­tags auf dem Peters­platz teil, zeigt sich dann aber am Ende der Mes­se. Dabei trug er auch wie­der das wei­ße Gewand des Pap­stes. Vor weni­gen Tagen hat­te er sich auf noch nie dage­we­se­ne Wei­se in schwar­zen Hosen und Pon­cho in den Peters­dom schie­ben las­sen. Selbst die
Bischöfe ließen sich 2021 auf der "Kirchenversammlung" Lateinamerikas von Feministinnen segnen. Das war der Prototyp der "Kirchenversammlung", die Papst Franziskus der Weltkirche als nächsten Schritt der Synodalität verordnet hat.
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Was bezweckt Papst Franziskus mit der „Kirchenversammlung“ 2028?

Zwei aus­ge­wie­se­ne Ken­ner der Lage der Kir­che in Latein­ame­ri­ka und der Welt­kir­che zei­gen in einem fun­dier­ten Auf­satz auf, daß die Plä­ne zur wei­te­ren Zer­set­zung der kirch­li­chen Ver­fas­sung bereits wei­ter fort­ge­schrit­ten sind, als die mei­sten in Euro­pa den­ken. Für die von Papst Fran­zis­kus vor kur­zem für 2028 ein­be­ru­fe­ne „kirch­li­che Ver­samm­lung“ oder „Kir­chen­ver­samm­lung“ wur­de weit­ge­hend unbe­ob­ach­tet schon
2021 zelebrierte Franziskus zum letzten Mal die Palmsonntagsliturgie. In den folgenden Jahren hatte er den "Vorsitz" in der Liturgie, während es im Jahr 2025 gar keine Angabe mehr gibt
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Entwicklung zum Palmsonntag

Der Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus zwingt zur Kunst der Impro­vi­sa­ti­on. Bereits im März wur­de eine Liste von Kar­di­nä­len ver­öf­fent­licht, die Fran­zis­kus bei den ver­schie­de­nen Zele­bra­tio­nen vom Palm­sonn­tag bis zum Oster­sonn­tag ver­tre­ten sol­len. Die Fol­ge waren Pole­mi­ken und Demen­tis. Was an die Öffent­lich­keit drang, war nur ein Teil des­sen, was hin­ter ver­schlos­se­nen Türen geschah. Grund dafür
Papst Franziskus zeigte sich gestern erstmals ohne das weiße Gewand des Papstes in schwarzer Hose und einer Art von schwarzweißem Poncho
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Die schwarzen Hosen des Papstes

Nach 38 Tagen in der Gemel­­li-Kli­­nik und zwei Wochen in der Zurück­ge­zo­gen­heit von San­ta Mar­ta wird Papst Fran­zis­kus seit ver­gan­ge­nem Sonn­tag wie­der in der Öffent­lich­keit gezeigt. Nach dem über­ra­schen­den Auf­tritt beim Ange­lus am Sonn­tag und dem damit ver­bun­de­nen Pas­sie­ren der Hei­li­gen Pfor­te wur­de Fran­zis­kus gestern durch den Peters­dom gescho­ben. Erstaun­li­cher­wei­se zeig­te sich das Kir­chen­ober­haupt erst­mals
Links im Bild die Gelateria des Argentiniers Sebastián Padrón, der Papst Franziskus mit Eis versorgt. Im Hintergrund die Peterskuppel.
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Eis für den Papst

In Rom wird der­zeit spe­ku­liert, ob Spei­se­eis das „Lebens­eli­xier“ sei, das Papst Fran­zis­kus bei sei­ner Gene­sung unter­stützt. Ein wenig Bou­le­vard muß auch sein.
Papst Franziskus wird am 6. April durch die Heilige Pforte geschoben
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Papst Franziskus passierte die Heilige Pforte

Am Pas­si­ons­sonn­tag, dem 6. April, zeig­te sich Papst Fran­zis­kus erst­mals seit zwei Wochen, nach­dem er aus der Gemel­­li-Kli­­nik in den Vati­kan zurück­ge­kehrt war. Dabei wur­de er im Roll­stuhl und mit Sau­er­stoff ver­sorgt durch die Hei­li­ge Pfor­te gescho­ben. Das Bild hält den Moment fest.
Falscher Bischof (links) ließ sich mit hohen Kurienvertretern fotografieren
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Die Bischöfe sehen es immer noch nicht

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In den ver­gan­ge­nen Mona­ten habe ich eini­ge Arti­kel dem Wider­stand und der Blind­heit eini­ger gewid­met, zu erken­nen, daß wir uns in einem epo­cha­len Wan­del befin­den, um es in der Spra­che von Javier Milei zu sagen: „Sie sehen es nicht“. Ich weiß nicht, wie lan­ge die­ser Wan­del andau­ern wird (Mona­te, Jah­re, Jahr­zehn­te?) oder
Als die Welt noch "heil" war: Papst Franziskus empfängt Kardinal Theodore McCarrick, als der homosexuelle Mißbrauchsskandal noch nicht medial thematisiert wurde und Franziskus seine schützende Hand über den US-Purpurträger hielt.
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McCarrick: Das dunkle Homo-Kapitel, in das kein Licht gebracht wurde

„Theo­do­re E. McCar­ri­ck, ein ehe­ma­li­ger Kar­di­nal und geist­li­ches Ober­haupt der katho­li­schen Erz­diö­ze­se Washing­ton, der mehr als ein Jahr­zehnt nach sei­ner Pen­sio­nie­rung aus dem Prie­ster­amt aus­ge­schlos­sen wur­de, nach­dem die Kir­che ihn des sexu­el­len Miß­brauchs für schul­dig befun­den hat­te – ein abrup­ter und histo­ri­scher Sturz für einen welt­um­span­nen­den Abge­sand­ten des Vati­kans, der einst eine der am mei­sten