Am Hochfest Allerheiligen erhob Papst Leo XIV. den heiligen John Henry Newman zum Kirchenlehrer
Leo XIV.

Newman wird Kirchenlehrer – neues Mariendokument sorgt für Debatten

Am Sams­tag vor­mit­tag um 10.30 Uhr römi­scher Zeit begann in der monu­men­ta­len Vor­hal­le, dem Nar­thex, des Peters­doms im Vati­kan die Hei­li­ge Mes­se zum Hoch­fe­ste Aller­hei­li­gen, das im lau­fen­den Hei­li­gen Jah­re zugleich als „Jubel­jahr der Welt der Bil­dung“ began­gen wur­de. Wäh­rend die­ser Fei­er wur­de, wie zuvor ange­kün­digt, der hei­li­ge John Hen­ry New­man fei­er­lich zum Kir­chen­leh­rer erho­ben.
Die wichtigste Tageszeitung des liberalen und globalistischen Mainstream berichtete über die Erlaubnis von Papst Leo XIV., im Petersdom wieder im alten Ritus zelebrieren zu dürfen.
Leo XIV.

Die traditionalistische Wallfahrt Ad Petri Sedem in der New York Times

Auch die New York Times, das Flagg­schiff des libe­ra­len und glo­ba­li­sti­schen Main­stream berich­te­te über die Rück­kehr des über­lie­fer­ten Ritus in den Peters­dom, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag statt­fand. Cami­nan­te Wan­de­rer schrieb dazu: „Ich möch­te eine klei­ne Kor­rek­tur an den Autorin­nen des Arti­kels anbrin­gen: Die Gläu­bi­gen, die zur Basi­li­ka des hei­li­gen Petrus pil­ger­ten und dem vom Kar­di­nal
Papst Leo XIV. mit Kardinal Blase Cupich (Chicago)
Leo XIV.

Leo XIV. belohnt Kardinal Cupich nach Kontroverse

Das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes vom heu­ti­gen Tage gab eine Per­so­nal­ent­schei­dung bekannt, die nicht ohne Stirn­run­zeln blei­ben dürf­te: Papst Leo XIV. ernann­te Kar­di­nal Bla­se Cupich, den Erz­bi­schof von Chi­ca­go (USA), zum Mit­glied der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für den Staat der Vati­kan­stadt. Vor zwei Wochen war es erst zu hef­ti­gen Pole­mi­ken um den US-Kar­­di­nal gekom­men, nun stärk­te
Dilexi te, die erste apostolische Exhortatio von Papst Leo XIV., behandelt das Thema Armut und die christliche Antwort darauf
Forum

Dilexi te – die erste Ermahnung von Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste apo­sto­li­sche Ermah­nung von Papst Leo XIV. mit dem Titel Dil­e­xi te („Ich habe dich geliebt“), die am 4. Okto­ber 2025 unter­zeich­net und am 9. Okto­ber ver­öf­fent­licht wur­de, ver­dient unse­re Auf­merk­sam­keit weit mehr als so man­ches Inter­view des Pap­stes, dem mit­un­ter über­mä­ßi­ge media­le Bedeu­tung bei­gemes­sen wird. Es han­delt sich hier
Nicht jene, die an der Tradition festhalten, spalten die Kirche, sondern jene, die mit der Tradition brechen, so Edward Pentin.
Leo XIV.

Edward Pentin: „Die Tradition spaltet nicht“

Seit dem Beginn des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus im Jahr 2013 ist in der katho­li­schen Kir­che eine zuneh­men­de Des­ori­en­tie­rung, Spal­tung und inne­re Unru­he zu beob­ach­ten, schreibt der Jour­na­list Edward Pen­tin vom Natio­nal Catho­lic Regi­ster und EWTN in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se. Wäh­rend unter den Vor­gän­ger­päp­sten die Haupt­ver­ant­wor­tung für kirch­li­che Spal­tun­gen bei moder­ni­sti­schen Theo­lo­gen und Kle­ri­kern lag,
Papst Franziskus gab nicht nur bei Auslandsreisen im Flugzeug, sondern generell eine Flut von Interviews. Leo XIV. scheint ihm in dieser bedenklichen Praxis zu folgen.
Leo XIV.

Das Problem spontaner Papst-Interviews

Der Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­dent der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix, Mika­el Cor­re, zitiert in sei­ner wöchent­li­chen Kolum­ne vom 11. Okto­ber 2025 zwei Aus­sa­gen hoch­ran­gi­ger vati­ka­ni­scher Per­sön­lich­kei­ten – wobei bei­de Aus­sa­gen mög­li­cher­wei­se von ein und der­sel­ben Per­son stam­men –, die sich zu den Schwie­rig­kei­ten und Fol­gen äußern, wel­che durch spon­ta­ne und frei­mü­ti­ge Äuße­run­gen der Päp­ste entstehen.
Dilexi te, das erste Apostolische Schreiben von Papst Leo XIV.
Hintergrund

Dilexi te

Gestern ver­öf­fent­lich­te Papst Leo XIV. mit Dil­e­xi te („Ich habe dir mei­ne Lie­be zuge­wandt“) das erste Apo­sto­li­sche Schrei­ben sei­nes Pon­ti­fi­kats. Es han­delt sich um die Fort­set­zung der Enzy­kli­ka Dil­e­xit nos von Papst Fran­zis­kus vom Okto­ber 2024. Das Doku­ment han­delt „über die Armen“ und stammt im Kern noch von Leos Vor­gän­ger. Luke Cop­pen hat für die
Homo-Agenda
Genderideologie

Pastorale Willkür statt lehramtlicher Treue – der deutsche Sonderweg eskaliert

Die jüngst ver­öf­fent­lich­te pasto­ra­le Hand­rei­chung „Segen gibt der Lie­be Kraft – Seg­nun­gen für Paa­re, die sich lie­ben. Hand­rei­chung für Seelsorger*innen“ hat – abge­se­hen von der schon für sich skan­da­lös ent­lar­ven­den Ent­stel­lung der deut­schen Spra­che – einen neu­en Kon­flikt zwi­schen der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz (DBK) und dem römi­schen Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re ent­facht – obwohl bei­de Sei­ten