Papst Franziskus errichtete wieder eine Kommission für die Glaubenszeugen, doch für welche Glaubenszeugen?
Nachrichten

Wird Martin Luther 2025 rehabilitiert?

(Rom) Die Auf­he­bung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on von Mar­tin Luther, dem unduld­sa­men deut­schen Refor­ma­tor (für die Pro­te­stan­ten) und Häre­si­ar­chen (für die Katho­li­ken), steht für eini­ge Kir­chen­krei­se auf der Tages­ord­nung. Spä­te­stens seit den 500-Jahr­­fei­ern zu Luthers (nie erfolg­tem) The­sen­an­schlag zu Wit­ten­berg nah­men die­se Bestre­bun­gen Fahrt auf. 2017 war aus dem Mund eini­ger Kir­chen­ver­tre­ter nicht nur zu hören, so
Papst Franziskus trifft sich bei jeder Auslandsreise mit der örtlichen Jesuitengemeinschaft. Gibt das Kirchenoberhaupt bei diesen Gelegenheit am ehesten zu erkennen, was es wirklich denkt?
Hintergrund

Was denkt Papst Franziskus wirklich? – Eine Spurensuche

(Rom) Was denkt Papst Fran­zis­kus wirk­lich? Die­se Fra­ge beschäf­tigt vie­le, da es oft scheint, als sei Fran­zis­kus ein Papst der Wider­sprüch­lich­kei­ten. Dabei scheint ihm selbst dar­an gele­gen zu sein, sich nicht in die Kar­ten schau­en zu las­sen. Der Fra­ge ging nun San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, nach und leg­te eine Zusam­men­stel­lung von Aus­sa­gen
Bischof Carlos Ximenes Belo bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 1996.
Genderideologie

Bischof und Friedensnobelpreisträger Belo „ist bereits verurteilt“

(Rom) Die Apo­sto­li­sche Nun­tia­tur in Ost­ti­mor gab bekannt, daß Bischof Car­los Xime­nes Belo bereits vor 20 Jah­ren wegen „schwe­rer Ver­bre­chen“ vom Hei­li­gen Stuhl bestraft wur­de. Der „Held von Ost­ti­mor“ ist damit offi­zi­ell ent­zau­bert. Ein Schock für die jun­ge Nati­on. Die offi­zi­el­le Ver­si­on ist aller­dings nicht vollständig.
Papst Franziskus mit Apple-Chef Tom Cook, der zum zweiten Mal in den Apostolischen Palast kam.
Genderideologie

Apple-Chef erneut von Papst Franziskus empfangen

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing gestern, Mon­tag, den geschäfts­füh­ren­den Vor­stands­vor­sit­zen­den von Apple Tom Cook in Audi­enz. Es war bereits das zwei­te Mal, daß Fran­zis­kus dem Unter­neh­mens­chef eine Audi­enz gewähr­te. Nicht alle kön­nen von einem sol­chen Glück sprechen.
Metropolit Antonij von Wolokolamsk, der "Außenminister" des Moskauer Patriarchats, äußerte sich am Sonntag deutlich verhaltener.
Nachrichten

Beziehungen zwischen Rom und Moskau „praktisch eingefroren“

(Rom) Die Bezie­hun­gen zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che sind „ein­ge­fro­ren“. Dies erklär­te der neue Lei­ter der Abtei­lung für kirch­li­che Außen­be­zie­hun­gen des Mos­kau­er Patri­ar­chats Metro­po­lit Anto­nij von Wolo­ko­lamsk. Das klang unmit­tel­bar nach der Begeg­nung mit Fran­zis­kus in Nur-Sul­tan noch anders.
Bischof José Ornelas, im Bild als er Generaloberer der Dehonianer war, ist heute Bischof von Leiria-Fátima und Vorsitzender der Portugiesischen Bischofskonferenz. Nun steht er im Verdacht, einen sexuellen Mißbrauchsskandal vertuscht zu haben.
Genderideologie

Portugals Mißbrauchsskandale und die Verdoppelung der Päpstlichen Kinderschutzkommission

(Rom) Papst Fran­zis­kus ver­dop­pel­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag die Zahl der Mit­glie­der der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für den Schutz von Min­der­jäh­ri­gen unter dem Ein­druck jüng­ster Ereig­nis­se auf zwan­zig. Wird das aber etwas nut­zen, solan­ge das eigent­li­che Pro­blem nicht beim Namen genannt wird?
Papst Franziskus verzichtete gestern vor dem Angelus auf die Meditation über das Sonntagsevangelium, um die Eindringlichkeit seines Friedensappells im Ukrainekonflikt zu unterstreichen.
Nachrichten

„Der Krieg an sich ist ein Horror“

(Rom) Beim tra­di­tio­nel­len Ange­lus des Pap­stes, den das Kir­chen­ober­haupt jeden Sonn­tag in der Regel auf dem Peters­platz betet, kam es gestern zu einer merk­wür­di­gen Situation.
Papst Franziskus bei der Abschlußerklärung in Nur-Sultan (15. September 2022).
Hintergrund

„Papst Franziskus offenbart sich de facto als Relativist“

(Ast­a­na) Die bri­ti­sche Monats­zei­tung The Catho­lic Herald ver­öf­fent­lich­te gestern ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der. In die­sem Inter­view, das Dia­ne Mon­tagna führ­te, äußert sich der Weih­bi­schof von Ast­a­na sehr kri­tisch über Aus­sa­gen, die von Papst Fran­zis­kus bei dem Kon­greß der Reli­gi­ons­füh­rer in Nur-Sul­tan getä­tigt wur­den. Die kasa­chi­sche Haupt­stadt Nur-Sul­tan wur­de inzwi­schen wie­der in Ast­a­na umbe­nannt,
Während in Rom ein Maulkorb verhängt worden zu sein scheint, meldete sich heute Kardinal Eijk von Utrecht zu Wort und forderte dazu auf, die flämischen Bischöfe in ihrer Absicht, Homo-Segnungen einzuführen, zu stoppen.
Nachrichten

Kardinal Eijk: Die flämischen Bischöfe müssen gestoppt werden

(Rom) Als die flä­mi­schen Bischö­fe vor einer Woche eine Lit­ur­gie für Homo-Paa­­re vor­stell­ten, die in offen­sicht­li­chem Wider­spruch zur Leh­re der Kir­che über Homo­se­xua­li­tät und zu den jüng­sten Leit­li­ni­en der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ste­hen, ging von San­ta Mar­ta offen­bar der Befehl aus, zu der Ange­le­gen­heit zu schwei­gen. Nie­mand an der Römi­schen Kurie hat sich näm­lich seit­her zu Wort