2019 wurde die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei von Papst Franziskus aufgehoben. Nun könnten auch ihre letzten Reste beseitigt werden - und damit auch der Schutz für die Gemeinschaften der Tradition.
Liturgie & Tradition

Der Gnadenstoß für Ecclesia Dei

(Rom) Am 19. Janu­ar 2019 wur­de die Päpst­li­che Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei von Papst Fran­zis­kus auf­ge­ho­ben. Sie war am 2. Juli 1988 von Papst Johan­nes Paul II. errich­tet wor­den. Ihr oblag die Zustän­dig­keit für die Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on, die sich in der vol­len Ein­heit mit Rom befin­den, und die Klä­rung von Fra­gen zur hei­li­gen Lit­ur­gie in

Herolde des Evangeliums wehren sich gegen den römischen Kommissar
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Herolde des Evangeliums erkennen römischen Kommissar nicht an

(Bra­si­lia) Die Herol­de des Evan­ge­li­ums haben in einer Pres­se­er­klä­rung ihren Wider­stand gegen den römi­schen Kom­­mi­s­sars-Erlaß bekannt­ge­ge­ben. Man sei eine „pri­va­te“ Ver­ei­ni­gung, wes­halb der Vati­kan kei­ne Juris­dik­ti­on besit­ze, um sie unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung zu stel­len. Die Herol­de erken­nen des­halb den Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar nicht an.

Mit den Herolden des Evangeliums wird die nächste „zu fromme“ Gemeinschaft von Franziskus unter kommissarische Verwaltung gestellt.
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Herolde des Evangeliums – Papst Franziskus schickt den Kommissar

(Rom) Mit den Herol­den des Evan­ge­li­ums wur­de die näch­ste „zu from­me“ Gemein­schaft von Papst Fran­zis­kus unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung gestellt. Seit zwei Jah­ren steht der sehr maria­nisch und mis­sio­na­risch gepräg­te Orden samt Lai­en­ge­mein­schaft, der in 80 Län­dern der Welt wirkt, im Visier Roms. Im Juni 2017 trat der Gene­ral­obe­re der Herol­de zurück, um der von ihm

Freudenfest in der Diözese Portsmouth in Südengland: Vier ehemaligen Franziskaner der Immakulata wurden zu Priestern geweiht.
Liturgie & Tradition

Die neuen Franziskaner der Immakulata

(Lon­don) Am 5. Juli 2019 war die süd­eng­li­sche Stadt Ports­mouth für einen kur­zen, aber bedeu­ten­den Augen­blick so etwas wie der Mit­tel­punkt der katho­li­schen Welt, ohne daß die­se davon wuß­te. Die Küsten­stadt ist der Geburts­ort von Charles Dickens und war Aus­gangs­punkt der alli­ier­ten Lan­dung in der Nor­man­die. Sie ist seit 1882 aber auch Sitz eines Bischofs,

Kardinal Braz de Aviz spricht zu 400 Ordensleuten in Paraguay.
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Verheiratete Priester? „Papst Franziskus hat diese Idee angestoßen“

(Asun­ci­on) Ver­gan­ge­ne Woche stat­te­te Kar­di­nal Joao Braz de Aviz, der Prä­fekt der römi­schen Ordens­kon­gre­ga­ti­on, Para­gu­ay einen Besuch ab. Am 10. Juli setz­te ABC Color, die ein­fluß­reich­ste Tages­zei­tung des Lan­des, den Kar­di­nal mit Bild auf die Titel­sei­te und wid­me­te ihm den Haupt­ar­ti­kel.

Frauenorden
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Die „Sowjetisierung“ der Klöster

In der Kir­che ist eine Zer­stö­rung der kon­tem­pla­ti­ven Frau­en­klö­ster im Gan­ge. Die Grund­la­ge dafür fin­den sich schwarz auf weiß in der Apo­sto­li­schen Kon­sti­tu­ti­on über das kon­tem­pla­ti­ve Leben Vultum Dei qua­e­re­re, die von Papst Fran­zis­kus am 29. Juni 2016 ver­öf­fent­licht wur­de. Cor­ris­pon­den­za Roma­na bezeich­ne­te die Kon­sti­tu­ti­on als ein „Pro­gramm zur ‚Sowje­ti­sie­rung‘ der Klö­ster.