Kardinal Sarah sieht das Hauptproblem in der liturgischen Frage im Mißbrauch, der im Novus Ordo betrieben werde
Liturgie & Tradition

Kardinal Sarah: Rückkehr zu Summorum Pontificum

Am 1. August ver­öf­fent­lich­te die Tages­zei­tung Il Foglio ein aus­führ­li­ches Gespräch mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Das Gespräch führ­te Chef­re­dak­teur Matteo Mat­zuzzi. Dar­in bezeich­net der Kar­di­nal aus Afri­ka den lit­ur­gi­schen Streit als schwe­res Übel. Nie­mand kön­ne nach Belie­ben über die Lit­ur­gie ver­fü­gen. Der Kar­di­nal
Auch das zweite außerordentliche Kardinalskonsistorium des Pontifikats von Leo XIV. wird sich nicht mit der Liturgiefrage befassen. Was nicht alle bedauern.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie ist kein Thema beim Konsistorium: „Das Beste, was geschehen konnte“

Ergän­zend zu den fol­gen­den Gedan­ken wäre dar­auf hin­zu­wei­sen, daß auch der Umstand, daß zwei Tage nach Abschluß des bevor­ste­hen­den Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­ums die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. statt­fin­den wer­den, kei­nen geeig­ne­ten Rah­men bie­tet, um die Lit­ur­gie­fra­ge mit der gebo­te­nen Ruhe und Sach­lich­keit zu erör­tern. Viel­mehr bestün­de die Gefahr, daß die Debat­te im Kar­di­nals­kol­le­gi­um von über­mä­ßi­ger
Papst Leo XIV. erteilte Kardinal Aveline, Erzbischof von Marseille, den Auftrag, eine "Lösung" für die Frage der Tradition zu finden
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wird Frankreich die „Tradi-Frage“ lösen?

Die Dis­kus­si­on um die Zukunft des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in der katho­li­schen Kir­che tritt in eine neue Pha­se ein – und Frank­reich könn­te dabei eine Schlüs­sel­rol­le zufal­len. Wie aus einem Bericht der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix her­vor­geht, erteil­te Papst Leo XIV. den fran­zö­si­schen Bischö­fen fak­tisch den Auf­trag, ein trag­fä­hi­ges Modell für den Umgang mit der
Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,
Synodalität als Code-Wort
Forum

Synodalität als Code-Wort

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Um der Lie­be Chri­sti wil­len hört end­lich auf mit dem Over­kill syn­oda­ler Doku­men­te, Zwi­schen­schrit­ten, Weg­wei­sun­gen für den wei­te­ren Pro­zess, Ankün­di­gun­gen von Ergeb­nis­sen, Schluss­do­ku­men­ten, die kei­ne sol­chen sind, Ver­län­ge­run­gen in wei­te­re Run­den, Ver­meh­rung der Kom­mis­sio­nen, am Ende eine Ver­samm­lung im kano­ni­schen Nie­mands­land. Das brei­te Volk Got­tes igno­riert Eure Doku­men­te. Kaum ein
Wie kann man erklären, gar rechtfertigen, was alles durch die liturgischen Veränderungen verlorengegangen ist?
Liturgie & Tradition

Sagt mir warum! Eine scharfe Kritik an den Liturgie-Reformern

Antho­ny Eso­len, Dozent, Über­set­zer und Autor (zu sei­nen Büchern zäh­len unter ande­rem Out of the Ashes: Rebuil­ding Ame­ri­can Cul­tu­re, Nost­al­gia: Going Home in a Home­l­ess World sowie zuletzt The Hundred­fold: Songs for the Lord) ist Distin­gu­is­hed Pro­fes­sor am Tha­les Col­lege und betreibt die Inter­net­sei­te Word and Song. Bei The Catho­lic Thing, einer US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Online-Publikation,veröffentlichte er
Hauptamtliche Kirchenangestellte mißbrauchen kircheneigene Medien zur Verbreitung heterodoxer Thesen
Liturgie & Tradition

Verein „Vera Fides“ warnt vor liturgischen Mißbräuchen – Offener Brief an Schweizer Bischöfe

Mit einem offe­nen Brief an die Schwei­zer Bischofs­kon­fe­renz kri­ti­siert der katho­li­sche Ver­ein Vera Fides zahl­rei­che lit­ur­gi­sche Prak­ti­ken, die aus sei­ner Sicht mit der Tra­di­ti­on der Kir­che unver­ein­bar sind. Doku­men­tiert wer­den Fäl­le aus meh­re­ren Pfar­rei­en, ins­be­son­de­re im Bis­tum Basel. Der Ver­ein ruft zu mehr lit­ur­gi­scher Klar­heit und zur Stär­kung des prie­ster­li­chen Dien­stes auf.
Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
Forum

Zur Lage der Kirche – Frage 47

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge: Das heißt mit ande­ren Wor­ten, die Prie­ster sol­len ein­fach die Ver­bo­te und Ver­ord­nun­gen des Hei­li­gen Stuh­les und deren Bischö­fe igno­rie­ren und den Gläu­bi­gen die Sakra­men­te und Sakra­men­ta­li­en gemäß dem tra­di­tio­nel­len klas­si­schen Ritus spen­den, wenn die­se dar­um nachsuchen?
Snickers-Bischof von Auckland zelebriert die Messe in seiner Kathedrale. Auch seine Konzelebranten sind mit Schokoriegeln dekoriert.
Liturgie & Tradition

Horror missae: Schokoriegel-Zelebration in Auckland

„Es war toll, gestern mit den jun­gen Leu­ten des Liston Col­lege zusam­men zu sein“, schreibt Msgr. Ste­phen Lowe, der Bischof von Auck­land in Neu­see­land, auf sei­ner Face­­book-Sei­te. Den Hor­ror Mis­sae ver­gaß er dabei zu erwähnen.
Papst Franziskus stand in Juba einer Messe vor unter Verstoß gegen das liturgische Recht.
Liturgie & Tradition

Iesuita nec rubricat…

(Rom) Bei der Mes­se am Palm­sonn­tag auf dem Peters­platz, an der Papst Fran­zis­kus teil­nahm, aber nicht zele­brier­te, fehl­te das Kreuz auf dem Altar. Das führt zur Fra­ge, wann sich zuletzt auf einem Altar, auf dem Fran­zis­kus zele­brier­te, ein Kru­zi­fix befand. Eine Spurensuche.