Homo-Lobbyismus im Heiligen Jahr und mit kirchlicher Unterstützung
Genderideologie

Einladung mit Signalwirkung – oder ein Spiel mit dem Feuer?

Eine Ein­la­dung läßt auf­hor­chen. Beson­ders, wenn sie aus dem Vati­kan kommt – und in der ita­lie­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur ANSA, im „Land des Pap­stes“, Schlag­zei­len macht. Im Vati­kan hat man offen­bar wenig Berüh­rungs­äng­ste mit Grup­pie­run­gen, die dem Lehr­amt der Kir­che seit Jahr­zehn­ten die Stirn bieten.
Leo XIV. zeigt eine sehr innige Marienverehrung
Forum

Die Marienverehrung Leos XIV.

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Wäh­rend des gegen­wär­ti­gen Pon­ti­fi­kats hat sich bereits ein tief emp­fun­de­ner Bezug zur seli­gen Jung­frau Maria gezeigt – ein Aus­druck der inni­gen Mari­en­fröm­mig­keit Leos XIV. Die­se beson­de­re Sen­si­bi­li­tät des Pap­stes wur­zelt auch in sei­ner augu­sti­ni­schen Prä­gung, die von der Mario­lo­gie des Bischofs von Hip­po nicht nur geprägt, son­dern geist­lich durch­drun­gen und ver­in­ner­licht ist.
Leo XIV. bei der Generalaudienz am 13. August
Generalaudienz/ Katechese

Jesus wußte, daß ihn einer verraten wird

Groß war die Erwar­tungs­hal­tung der Medi­en, ob und was Papst Leo XIV. bei sei­ner Anspra­che im Rah­men der gest­ri­gen Gene­ral­au­di­enz zu den bei­den welt­po­li­ti­schen Brenn­punk­ten sagen wür­de: dem Tref­fen von US-Prä­­si­­dent Donald Trump mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin und dem Gaza-Kon­f­likt. So war man es von Fran­zis­kus gewöhnt. Noch gestern kehr­te Leo XIV. in
Petr Pavel, Tschechiens Staatspräsident, besuchte als "Privatperson" den Dalai Lama, was in Peking auf wenig Gegenliebe stieß
Leo XIV.

Chinesische Warnung an Papst Leo XIV.

Fran­zis­kus ver­mied es zwölf Jah­re lang, den Dalai Lama zu tref­fen, obwohl er bevor­zugt ein „inklu­si­ves“ Image von sich ver­mit­tel­te. Der argen­ti­ni­sche Jesu­it war ein poli­ti­scher Papst, der auch geo­po­li­tisch dach­te. Der Dalai Lama wur­de seit den 50er Jah­ren mit Hil­fe der USA zur Sym­bol­fi­gur des anti­chi­ne­si­schen, sprich anti­kom­mu­ni­sti­schen Wider­stands auf­ge­baut. Er war für Fran­zis­kus
Ein ehemaliger Vatikandiplomat wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, bekam aber nach seiner Haftentlassung wieder einen Schreibtisch im Staatssekretariat
Genderideologie

Skandal um Ex-Diplomaten und Priester: Carlo Capella fordert Papst Leo XIV. heraus

Car­lo Alber­to Capel­la, einst Diplo­mat an der Apo­sto­li­schen Nun­tia­tur in Washing­ton, sorgt erneut für Schlag­zei­len, die­ses Mal in der Washing­ton Post. Der 58jährige ita­lie­ni­sche Prie­ster war wegen Besitz und Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­phie ver­ur­teilt wor­den. Nach sei­ner Haft­ent­las­sung 2022 wur­de er unter Papst Fran­zis­kus über­ra­schend wie­der in den Dienst der vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats auf­ge­nom­men – ein Schritt,
Papst Leo XIV. mit Glaubenspräfekt Tucho Fernández. Erhöhtes Arbeitstempo: weil viel ansteht oder weil Leo XIV. eine Kursänderung will?
Leo XIV.

Tauziehen im Vatikan: Bremst Leo XIV. „Tucho“ Fernández aus?

Im Vati­kan bahnt sich lei­se ein nicht unbri­san­ter Kurs­kon­flikt an: Der von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez am Ran­de einer Pres­se­kon­fe­renz am 3. Juli ange­kün­dig­te Text zu „ver­schie­de­nen maria­ni­schen The­men“ liegt offen­bar bereits auf dem Schreib­tisch von Papst Leo XIV. – doch die­ser wei­gert sich, dem Doku­ment in sei­ner aktu­el­len Form den päpst­li­chen Segen zu erteilen.
Am 2. und 3. August traf sich Papst Leo XIV. anläßlich des Heiligen Jahres mit einer Million Jugendlichen in Tor Vergata bei Rom. Er hielt mit ihnen Eucharistische Anbetung, unterwies sie in Katechesen und feierte die Eucharistie mit ihnen
Leo XIV.

Heiliges Jahr mit der Jugend: Papst Leo XIV. ruft zur Christusnachfolge

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Die eucha­ri­sti­sche Anbe­tung, die Papst Leo XIV. am Sams­tag, dem 2. August, in Anwe­sen­heit von mehr als einer Mil­li­on jun­ger Men­schen auf der rie­si­gen Wie­se von Tor Ver­ga­ta in Rom wäh­rend der Gebets­vi­gil voll­zog, war ein welt­wei­tes Ereig­nis, das durch Fern­se­hen und sozia­le Medi­en ver­brei­tet wur­de. Sie war von einer inten­si­ven und
Der Erzbischof von La Plata, Msgr. Gustavo Oscar Carrara, denkt wenige Monate nach dem Tod von Franziskus wegen des bergoglianischen Chaos darüber nach, sein Priesterseminar zu schließen
Nachrichten

Kurz nach Franziskus‘ Tod: La Plata denkt über Schließung des Priesterseminars nach

Das Erz­bis­tum La Pla­ta, die nach Bue­nos Aires bedeu­tend­ste Diö­ze­se Argen­ti­ni­ens, hat beweg­te, um nicht zu sagen chao­ti­sche Jah­re hin­ter sich. Ver­ant­wort­lich dafür war einer jener Rache­ak­te, die tra­gi­scher­wei­se ein Cha­rak­te­ri­sti­kum des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus dar­stell­ten und mit denen er sei­ne alten und neu­en Gegen­spie­ler nicht nur besie­gen, son­dern auch demü­ti­gen wollte.
Am 10. Dezember jährt sich zum hundersten Mal die Offenbarung von Pontevedra. Was hat es damit auf sich?
Christenverfolgung

Fatima: Wieder laufen hundert Jahre ab – Offenbarungen von Pontevedra (1925) und Tuy (1929)

Von Wolf­ram Schrems* Wie man vor eini­gen Wochen lesen konn­te, habe Papst Leo die Som­mer­fri­sche in Castel Gan­dol­fo zum Akten­stu­di­um genützt. Was Sei­ne Hei­lig­keit jetzt drin­gend tun soll­te, bedarf wirk­lich kei­nes Akten­stu­di­ums. In weni­gen Mona­ten, am 10. Dezem­ber, jährt sich die Offen­ba­rung von Pon­te­ve­dra, näm­lich das Heils­ver­spre­chen an alle, die die fünf Süh­ne­sams­ta­ge prak­ti­zie­ren, an
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
Forum

Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann