Spanischer Kirchenhistoriker kritisiert Versuche, das historische Gedächtnis manipulieren zu wollen. Das sei besonders bedenklich, da in Spanien seit 1931 (fünf Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges) Vertreter der Volksfront mit "revolutionären Exhumierungen" begonnen haben. Dabei wurden die Gräber von Klerikern und Ordensleuten aufgerissen und die Laien herausgezerrt als "Beweis", daß nach dem Tod nur die Verwesung ist, und als "Sieg" über die Religion und die Kirche. Im Bild: Volksfront-Vertreter mit der aus dem Grab geholten Leiche eines Priesters.
Christenverfolgung

Spaniens Bürgerkrieg gingen fünf Jahre der grausamsten Kirchenverfolgung voraus – Dokumente des Geheimarchivs des Vatikans veröffentlicht

(Madrid) Die Kirchenverfolgung seit 1931 durch das Volksfront-regierte Spanien war besonders grausam. Heute gibt es Versuche, die Geschichte umzuschreiben. Die historischen Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Biblioteca de Autores Cristianos (BAC, Bibliothek christlicher Autoren) veröffentlichte soeben den fünften Band der Reihe „Die Zweite Republik und der Bürgerkrieg im Geheimarchiv des Vatikans“ des valencianischen Historikers Vicente