Israels Staatspräsident Isaac Herzog besuchte am 8. August das Karmelitenkloster auf dem Berg Karmel, um seine Solidarität mit der christlichen Gemeinschaft zum Ausdruck zu bringen
Christenverfolgung

Sicherheit der Christen im Heiligen Land: Begegnung der Patriarchen mit Israels Staatspräsidenten

(Jeru­sa­lem) Die Sicher­heit der christ­li­chen Gemein­den und hei­li­gen Stät­ten in Isra­el und den von Isra­el annek­tier­ten oder besetz­ten Gebie­ten ist zum The­ma gewor­den. In Hai­fa sind vie­le Chri­sten auf die Stra­ße gegan­gen, um gegen den jüng­sten Angriff radi­kal­jü­di­scher Grup­pen gegen das Klo­ster Stel­la Maris auf dem Berg Kar­mel und ande­re christ­li­che Stät­ten zu protestieren.
Das Karmelitenkloster Stella Maris auf dem Berg Karmel bei Haifa (am Ende des 19. Jahrhunderts)
Christenverfolgung

Iustitia et Pax beklagt Angriffe gegen Christen im Heiligen Land

„In den letz­ten Mona­ten haben Angrif­fe auf christ­li­che Geist­li­che, Kir­chen und hei­li­ge Stät­ten bei vie­len unse­rer christ­li­chen Gläu­bi­gen, ins­be­son­de­re in Jeru­sa­lem und Hai­fa, Besorg­nis erregt“, heißt es in einer Erklä­rung der Kom­mis­si­on Ius­ti­tia et Pax der Ver­samm­lung der Katho­li­schen Ordi­na­ri­en des Hei­li­gen Lan­des. „Spucken, ver­ba­le Beschimp­fun­gen, manch­mal auch kör­per­li­che Gewalt, Van­da­lis­mus und Schmier­schrif­ten an den
Links Yakoov Asher mit dem US-Botschafter in Israel, rechts Moshe Gafni. Beide sind Knesset-Abeordnete von Jahudat Hatorah und brachten einen antichristlichen Gesetzentwurf im Parlament ein.
Christenverfolgung

Benjamin Netanjahu: Meine Regierung wird keine Gesetze gegen Christen erlassen

(Jeru­sa­lem) Isra­els Mini­ster­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu ver­si­cher­te am Mitt­woch, dem 22. März, daß sei­ne Regie­rung kei­ne Geset­ze erlas­sen wer­de, die sich gegen Chri­sten rich­ten. Damit reagier­te der Vor­sit­zen­de der natio­nal­kon­ser­va­ti­ven Par­tei Likud auf die Initia­ti­ve eines sei­ner Koalitionspartner. 
Die Kirche des Mariengrabes im Kidrontal in Jerusalem wurde am Sonntagmorgen zur Zielscheibe eines Angriffs.
Christenverfolgung

Angriff auf das Mariengrab in Jerusalem

(Jeru­sa­lem) Der ortho­do­xe Patri­arch von Jeru­sa­lem Theo­phi­los III. ver­ur­teil­te gemein­sam mit sei­nem Kle­rus und den Gläu­bi­gen „den grau­sa­men Ter­ror­an­schlag“, der am Sonn­tag­mor­gen wäh­rend der hei­li­gen Lit­ur­gie „von zwei jüdi­schen Extre­mi­sten ver­übt wur­de“. Auch die ande­ren christ­li­chen Gemein­schaf­ten des Hei­li­gen Lan­des ver­ur­teil­ten den Angriff auf das Mari­en­grab, eine der wich­tig­sten Kir­chen der ortho­do­xen Chri­sten, entschieden.
Die Geißelungskapelle an der Via Dolorosa in Jerusalem war am Donnerstag Schauplatz eines antichristlichen Angriffs.
Nachrichten

Jüdischer Extremist greift Geißelungskapelle in Jerusalem an

(Jeru­sa­lem) Ein jüdi­scher Extre­mist aus den USA beschä­dig­te am Don­ners­tag eine Chri­stus­sta­tue in der katho­li­schen Gei­ße­lungs­ka­pel­le in der Jeru­sa­le­mer Alt­stadt. Der Angriff wur­de von der Fran­zis­ka­ner­kus­to­die des Hei­li­gen Lan­des, die die hei­li­gen Stät­ten ver­wal­tet, scharf verurteilt.
Überdenkt der Heilige Stuhl seine Haltung zur Zwei-Staaten-Lösung Israel und Palästina? Ein jüngster Aufsatz in der römischen Jesuitenzeitschrift deutet darauf hin.
Hintergrund

Israel/​Palästina: Rückt der Vatikan von der Zwei-Staaten-Lösung ab?

(Rom) Hat der Hei­li­ge Stuhl die Zwei-Staa­ten-Lösung für das Hei­li­ge Land auf­ge­ge­ben? Der Vati­kan war am Zustan­de­kom­men des UNO-Tei­­lungs­­­plans von 1947 nicht direkt betei­ligt, akzep­tier­te jedoch die Zwei-Staa­ten-Lösung, weil die ihm beson­ders wich­ti­ge Stadt Jeru­sa­lem einen inter­na­tio­na­len Sta­tus unter UNO-Ver­­­wal­tung erhal­ten soll­te. Die­ser Sta­tus wur­de aber nie ver­wirk­licht und eine prak­ti­ka­ble Tei­lung scheint immer weni­ger
Der in Obergaliläa 2021 gefundene Stein aus dem 5. Jahrhundert mit der Inschrift der Namen von Christus und Maria.
Hintergrund

Der Stein mit dem Namen von Christus und Maria

(Jeru­sa­lem) In Al-Taiyiba (Tai­be), im Tal von Jes­re­el in Oberga­li­läa (Nord­is­ra­el), wur­de ein Stein gefun­den, auf dem in grie­chi­scher Spra­che die Inschrift ein­ge­mei­ßelt ist: „Chri­stus, gebo­ren von Maria“. Ursprüng­lich war er Teil des Tür­stur­zes einer byzan­ti­ni­schen Kir­che aus dem 5. Jahrhundert.
Mahmoud Abbas, Präsident von Palästina, telefonierte mit Papst Franziskus, um ihn über die Lage im Heiligen Land zu informieren.
Nachrichten

Palästinenserpräsident bittet Papst Franziskus um Hilfe

(Rom) Der Prä­si­dent des Staa­tes Palä­sti­na, Mah­moud Abbas, tele­fo­nier­te am Vor­abend der Ankunft von US-Prä­­si­­dent Joe Biden in Isra­el und Palä­sti­na, mit Papst Fran­zis­kus, um ihn über die jüng­sten „schmerz­li­chen Ereig­nis­se“ zu infor­mie­ren, die von den israe­li­schen Streit­kräf­ten began­gen wur­den, wie die palä­sti­nen­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur Wafa berichtete.
Das Hotel Imperial in Jerusalem. Zum Besuch von Kaiser Wilhelm II. errichtet, ist es zum Zankapfel geworden – und zum Symbol für die Verdrängung der Christen aus dem Heiligen Land.
Hintergrund

Hotel Imperial in Jerusalem – Vom Kaiserbesuch zum Zankapfel

(Jeru­sa­lem) In Jeru­sa­lem begeg­nen ein­an­der die drei mono­the­isti­schen Reli­gio­nen Juden­tum, Chri­sten­tum und Islam wie an kei­nem ande­ren Ort der Welt. Dabei han­delt es sich mehr um ein erzwun­ge­nes Zusam­men­le­ben. Die klein­ste Grup­pe dabei sind die Chri­sten. Die zwei­tau­send­jäh­ri­ge Prä­senz der ein­hei­mi­schen Chri­sten wird zwi­schen den bei­den ande­ren Reli­gio­nen aufgerieben.
Innerhalb eines Monats erhielt das israelische Oberrabbinat auf seine Zweifel (Dubia) eine Antwort von Papst Franziskus.
Nachrichten

Die Dubia der Juden

(Rom) Vier Kar­di­nä­le wand­ten sich in ange­mes­se­ner Form an Fran­zis­kus, um mit Fra­gen eine klä­ren­de Ant­wort auf fünf Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia zu erhal­ten. Tage, Mona­te und Jah­re ver­gin­gen, doch Fran­zis­kus ant­wor­te­te ihnen nicht. Viel­mehr nutz­te er die täg­li­che mor­gend­li­che Mes­se in San­ta Mar­ta, um die­se Kar­di­nä­le zu ver­un­glimp­fen. Sein Hof­staat