Selbsternannte Priesterinnen mit Bischöfin (wenn schon, denn schon)
Forum

Um zu dienen, braucht es keine Weihe

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Stu­di­en­kom­mis­si­on zur Fra­ge des Dia­ko­na­tes der Frau kommt einer­seits zum Schluss, dass die Mög­lich­keit, Frau­en zum Dia­ko­nat (als Teil des Wei­he­sa­kra­ments) zuzu­las­sen, aus­ge­schlos­sen wer­den muss, gleich­zei­tig es nicht mög­lich sei, dar­über „ein end­gül­ti­ges Urteil zu fäl­len, wie im Fall der Prie­ster­wei­he“.1 Das leuch­tet wenig ein. Es geht all­zu offen­sicht­lich
Nach dem Tod von Papst Franziskus wurde der Bericht der zweiten von ihm eingesetzten Studienkommission zum Frauendiakonat veröffentlicht, mit einem klaren Ergebnis: Es kann kein Frauendiakonat geben. Frauen als Diakonen, Priester oder Bischöfe (wie im Bild bei den Lutheranern) wird es in der katholischen Kirche nicht geben
Leo XIV.

Der „Petrocchi-Bericht“: Ein klares Nein zum Frauendiakonat

Der Vati­kan hat, end­lich und über­ra­schend offi­zi­ell, den Abschluß­be­richt jener zwei­ten Stu­di­en­kom­mis­si­on zum Frau­en­dia­ko­nat ver­öf­fent­licht, die Papst Fran­zis­kus im April 2020 ein­setz­te, nach­dem die erste von ihm beauf­trag­te Kom­mis­si­on von 2016 nicht das gewünsch­te Ergeb­nis gelie­fert hat­te. Nun liegt es zum wie­der­hol­ten Male schrift­lich vor, daß ein Frau­en­dia­ko­nat als Teil des Wei­he­sa­kra­ments nicht mög­lich ist.
Auf Kardinal Victor Manuel Fernández konzentriert sich zunehmend der Fokus: Wird seine Person zur Richtungsentscheidung im Pontifikat von Leo XIV.?
Leo XIV.

Kardinal Tucho Fernández bei Leo XIV.

Heu­te ist der Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, zusam­men mit Mon­si­gno­re Arman­do Matteo, dem Sekre­tär der Abtei­lung für dok­tri­nä­re Fra­gen des­sel­ben Dik­aste­ri­ums, wie­der von Papst Leo XIV. zu einer Audi­enz emp­fan­gen wor­den, wie das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­amts heu­te berichtete.
Die Kathedrale von Canterbury, fast tausend Jahre eine katholische Kirche und Sitz eines katholischen Bischofs, ist seit 1536 anglikanisch. Mit Jahresbeginn 2026 wird erstmals eine "Bischöfin" in ihr Amt eingeführt
Nachrichten

700 anglikanische Priester und 16 Bischöfe wurden katholisch

Wer heu­te über syn­oda­le Reform­mo­del­le spricht, tut gut dar­an, die rea­len Ent­wick­lun­gen zu betrach­ten, um nicht Wunsch­bil­dern hin­ter­her­zu­lau­fen. Ein beson­ders auf­schluß­rei­cher Spie­gel ist das angli­ka­ni­sche Welt­ge­fü­ge, das schon seit Jahr­zehn­ten eine aus­ge­präg­te syn­oda­le Struk­tur kennt. Die nüch­ter­nen Zah­len, die aus Groß­bri­tan­ni­en vor­lie­gen, soll­ten jedem katho­li­schen Beob­ach­ter zu den­ken geben: Schis­men im Inne­ren und der kon­ti­nu­ier­li­che
Selbstverliebtheit eines Kardinals? Nicht nur Regierende haben ihre Fotografen, um sich ins Bild zu setzen. Kardinal "Tucho" Fernández bei einem Aufenthalt in London im Juni 2024
Genderideologie

Ein Kardinal im Dauersturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir erfuh­ren gestern über Spe­co­la, daß die Syn­oda­len [der Syn­oda­li­täts­syn­ode] bereits ein Doku­ment über das weib­li­che Dia­ko­nat fer­tig­ge­stellt haben und daß das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re mit der Aus­ar­bei­tung des end­gül­ti­gen Berichts betraut sein wird. Das bedeu­tet eine unmit­tel­ba­re Gefahr! Ange­sichts der Vor­ge­schich­te des Prä­fek­ten die­ses Dik­aste­ri­ums, der kei­ne Gele­gen­heit aus­läßt, der
Papst Leo XIV. und sein Kurs. Welcher Kurs?
Forum

Leo XIV. enthüllte seine Karten – sie sind nicht gut

Auch fünf Mona­te nach sei­ner Wahl bleibt die Ein­schät­zung des Pon­ti­fi­kats von Leo XIV. schwie­rig. Die von ihm aus­ge­hen­den Signa­le las­sen sich höchst unter­schied­lich deu­ten – ein Umstand, der die Unsi­cher­heit in der kirch­li­chen Öffent­lich­keit wider­spie­gelt.So ana­ly­sier­te jüngst Cami­nan­te Wan­de­rer das erste Gesprächs­buch des neu­en Pap­stes, das in Zusam­men­ar­beit mit Eli­se Ann Allen ent­stand. Trotz
Papst Leo XIV. beim Gespräch mit der US-Journalistin Elise Ann Allen (Crux), das zur Grundlage des Gesprächsbuchs: "Leo XIV. Weltbürger und Missionar des 21. Jahrhunderts" wurde.
Forum

Das Interview mit Leo XIV. – die Analyse

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ich kann mich ein­fach nicht dar­an gewöh­nen, daß Päp­ste Inter­views geben. Eigent­lich wür­de ich es vor­zie­hen, wenn sie die­ses For­mat ganz ver­mei­den wür­den, und ich hof­fe nur, daß Leo XIV. nicht Gefal­len dar­an fin­det, sodaß wir am Ende wöchent­li­che Inter­views bekom­men, so wie es bei sei­nem ver­stor­be­nen Vor­gän­ger der Fall war. Aber
Leo XIV., "Weltbürger": Ab heute ist das erste Gesprächsbuch des neuen Papstes im Buchhandel erhältlich – vorerst in spanischer Sprache
Genderideologie

Leo XIV.: „Die Lehre der Kirche zur Homosexualität wird sich nicht ändern“

Die Kir­che blei­be offen für „alle, alle, alle“, wie es Papst Fran­zis­kus for­mu­lier­te, doch „ich hal­te es für höchst unwahr­schein­lich, jeden­falls in naher Zukunft, daß sich die Leh­re der Kir­che im Hin­blick auf das, was sie über Sexua­li­tät oder über die Ehe lehrt, ändern wird“. Die­se Wor­te wer­den aus dem heu­te in Peru in den
Wie wird Papst Leo XIV. auf die kirchenfremde, innerkirchliche emanzipatorische Frauen-Agenda reagieren?
Genderideologie

Leo XIV. und die feministischen Hoffnungen

Die Buh­le­rei um den neu­ge­wähl­ten Papst Leo XVI. geht wei­ter und man darf hof­fen, daß die Prie­ster­bru­der­schaf­ten, Ordens­ge­mein­schaf­ten und Lai­en­ver­ei­ni­gun­gen der Tra­di­ti­on die Gunst der Stun­de nicht ver­pas­sen. Unab­hän­gig davon zeigt sich als durch­aus posi­ti­ves Ele­ment, daß auch pro­gres­si­ve Krei­se, gestern die femi­ni­sti­schen, mit sol­chem Nach­druck um die Gunst des neu­en Kir­chen­ober­haup­tes buh­len, was eine
John Allen jun. zeichnete vor dem Konklave ein sehr wohlwollendes Bild von Kardinal Robert Prevost und kann nun als jemand gelten, der es zu ahnen schien.
Leo XIV.

Einer, der es kommen sah

Um sich der Gestalt von Leo XIV. zu nähern, ist Vor­sicht und Zurück­hal­tung gebo­ten. Ein Blick in die USA liegt nahe, da der neue Papst von dort stammt. Es soll bewußt eine mode­rat pro­gres­si­ve Stim­me wie John Allen jun. von Crux gehört wer­den, der vor dem Kon­kla­vebe­ginn ein Por­trät von Kar­di­nal Robert Pre­vost ver­öf­fent­lich­te. Am