Kardinal Fridolin Ambongo nahm in einem gestern ausgestrahlten Interview des Senders KTO zu Fiducia supplicans Stellung und enthüllte dabei einige Hintergründe
Liturgie & Tradition

Kardinal Ambongo: Fiducia supplicans ist „kultureller Kolonialismus“

(Kin­sha­sa) Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go, der Vor­sit­zen­de des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM, fran­zö­sisch SCEAM), kri­ti­siert einen „kul­tu­rel­len Kolo­nia­lis­mus“ des Westens, um in Afri­ka und in der katho­li­schen Kir­che Afri­kas die Homo­se­xua­li­tät zu eta­blie­ren. Ein star­kes Inter­view mit deut­li­chen Schwächen.
Der Kirchenrechtler Gerald Murray zeigt die unüberwindlichen Widersprüche der Erklärung Fiducia supplicans zu Homo-Segnungen auf, erhebt den Vorwurf der Häresie und sieht nur einen Weg, die Sache zu bereinigen, indem Fiducia supplicans zurückgenommen wird.
Genderideologie

Kirchenrechtler: Fiducia supplicans sollte widerrufen und bis dahin von allen Bischöfen und Priestern nicht beachtet werden

Im Dezem­ber ver­öf­fent­lich­te das römi­sche Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Glau­bens­prä­fekt Vic­tor Manu­el Fernán­dez die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans, die Seg­nun­gen von Homo-Paa­­ren und ande­ren irre­gu­lä­ren Paa­ren mög­lich macht. Mit ihr wur­de ein Kon­flikt in die Kir­che hin­ein­ge­tra­gen, der nicht mehr ver­stum­men will. Erst im März 2021 hat­te das­sel­be Dik­aste­ri­um, damals noch unter der Bezeich­nung Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on
Vor elf Jahren wurde Papst Franziskus gewählt. Sein Vertrauter Kardinal Semeraro verteidigte das argentinische Pontifikat – und auch Victor Manuel "Tucho" Fernández
Nachrichten

Ein Kardinal relativiert die Welle der Kritik am Pontifikat von Franziskus

(Rom) Kar­di­nal Mar­cel­lo Semer­a­ro, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se, wird in einem gestern in der größ­ten argen­ti­ni­schen Tages­zei­tung La Naci­on ver­öf­fent­lich­ten Inter­view als „bedin­gungs­lo­ser Anhän­ger von Fran­zis­kus“ vor­ge­stellt. Und genau als sol­cher gab er sich auch zu erken­nen, indem er Vic­tor Manu­el Fernán­dez als „Spe­zia­li­sten, kom­pe­tent in Theo­lo­gie“ lobte.
Fernández gegen Fernández: Bischof Fernández Torres übt scharfe Kritik an der römischen Homo-Erklärung Fiducia supplicans von Victor Manuel Fernández
Genderideologie

Bischof zu Fiducia supplicans: „Jesus hat sein Leben am Kreuz hingegeben, um die Sünde zu besiegen, nicht um sie zu segnen“

Msgr. Dani­el Fernán­dez Tor­res, eme­ri­tier­ter Bischof von Are­ci­bo, übte schar­fe Kri­tik an der römi­schen Homo-Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans. Der heu­te 59 Jah­re alte Bischof war vor zwei Jah­ren von Papst Fran­zis­kus kur­zer­hand als Diö­ze­san­bi­schof von Are­ci­bo auf Puer­to Rico zwangs­eme­ri­tiert wor­den, weil er es gewagt hat­te, die staat­li­chen Coro­­na-Maß­­nah­­men zu kri­ti­sie­ren und sich gewei­gert hat­te, sei­nen
Die heilige Synode der koptisch-orthodoxen Kirche 2024 beendete den theologischen Dialog mit der katholischen Kirche wegen des Skandals der Homo-Segnungen
Genderideologie

Koptische Kirche beendet wegen Homo-Segnungen den Dialog mit Rom

(Rom) Nach­dem die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che intern bereits ein ver­nich­ten­des Urteil zu der römi­schen Homo-Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans abge­ge­ben hat­te, läßt die kop­tisch-ortho­­do­­xe Kir­che bereits Taten fol­gen. Sie erklär­te den öku­me­ni­schen Dia­log mit der Kir­che von Rom für beendet.
Victor Manuel "Tucho" Fernández: Auf die Homo-Segnungen folgt ein Dokument über die Menschenwürde. Mit welchem neuen Schock ist zu rechnen?
Lebensrecht

Bringt Tucho Fernández‘ Dokument über die Menschenwürde den nächsten Schock?

(Rom) Unter­stützt Papst Fran­zis­kus sei­nen Glau­bens­prä­fek­ten Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez nicht im Skan­dal um Fidu­cia sup­pli­cans? Oder steht viel­mehr schon der näch­ste Schock bevor? Erste­ren Ein­druck erweckt zumin­dest ein Arti­kel in der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix, die den fran­zö­si­schen Bischö­fen gehört. Was ist dran an der Sache? Was steht bevor?
Unter dem Vorsitz von Metropolit Hilarion tagte die Biblisch-Theologische Synodalkommission des Moskauer Patriarchats über die römische Homo-Erklärung Fiducia supplicans
Genderideologie

Synodalkommission der russisch-orthodoxen Kirche befaßte sich mit Fiducia supplicans

(Mos­kau) Am 20. Febru­ar 2024 fand eine Ple­nar­sit­zung der Biblisch-Theo­­lo­­gi­­schen Syn­odal­kom­mis­si­on der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che statt. Die Arbei­ten wur­den vom Kom­mis­si­ons­vor­sit­zen­den Metro­po­lit Hila­ri­on von Buda­pest und Ungarn gelei­tet, der zuvor bereits für die Außen­kon­tak­te des Mos­kau­er Patri­ar­chats zustän­dig war. Das Haupt­the­ma der Sit­zung war die Erör­te­rung der Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans des römi­schen Glaubensdikasteriums.
Robert McElroy, ein Bergoglianer wie aus dem Bilderbuch (von Santa Marta)
Genderideologie

Kardinal McElroy führt den Widerstand gegen Fiducia supplicans auf „Schwulenfeindlichkeit“ zurück

Nach­dem Papst Fran­zis­kus jüngst erklärt hat­te, der Wider­stand gegen die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans betref­fe „klei­ne Grup­pen“ von „Heuch­lern“, leg­te einer sei­ner engen Ver­trau­ten in den USA, Kar­di­nal Robert McEl­roy, Bischof von San Die­go, noch nach und behaup­tet, der Wider­stand gehe auf eine in Kir­chen­krei­sen weit ver­brei­te­te Homo­pho­bie zurück.
Kardinal Gerhard Müller veröffentlichte in First Things eine systematische Kritik an der römischen Erklärung Fiducia supplicans und fordert, diese zu korrigieren, denn sie fördert Aussagen, die in die Häresie führen, weil der göttlichen Offenbarung widersprochen wird.
Genderideologie

Kardinal Müller: Fiducia supplicans leugnet die katholische Lehre in der Praxis

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der ehe­ma­li­ge Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und pro­fi­lier­ter Dog­ma­ti­ker und Kir­chen­fürst, nahm in einem gestern in der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Zeit­schrift First Things ver­öf­fent­lich­ten Auf­satz aus­führ­lich und sehr kri­tisch zur römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans Stel­lung. Die­se Erklä­rung war im ver­gan­ge­nen Dezem­ber vom Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Mül­lers Nach­fol­ger Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez mit
Kardinal Gerhard Müller: "Das ist nicht modern; das ist ein Rückfall in das alte Heidentum"
Genderideologie

Kardinal Müller: „Kehren wir zurück zur Klarheit des Wortes Gottes und beugen wir uns nicht dieser absolut falschen Woke-Ideologie“

Der ehe­ma­li­ge Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on (heu­te Glau­bens­dik­aste­ri­um), Kar­di­nal Ger­hard Lud­wig Mül­ler, nahm in einem Inter­view mit Edward Pen­tin (Natio­nal Catho­lic Regi­ster) über die jüng­sten Ent­wick­lun­gen zur römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans Stellung.