Magnifica Humanitas, die erste Enzyklika von Leo XIV: eine Kritik von Prof. Roberto de Mattei
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„Magnifica humanitas“ und das zugrundeliegende metaphysische Problem

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste Enzy­kli­ka von Leo XIV., Magni­fi­ca huma­ni­tas, wur­de der Welt­öf­fent­lich­keit am 25. Mai im Neu­en Syn­oden­saal vor­ge­stellt. Der Papst woll­te der Ver­an­stal­tung einen fei­er­li­chen Cha­rak­ter ver­lei­hen und nahm per­sön­lich an der Prä­sen­ta­ti­on teil, flan­kiert von drei Kar­di­nä­len, zwei Theo­lo­gin­nen (eine eng­li­sche und die ande­re eine kon­go­le­si­sche) sowie Chri­sto­pher Olah, dem
Papst Leo XIV. mit Msgr. Antonio Staglianò, Vorsitzender der Päpstlichen Akademie für Theologie
Leo XIV.

Leo XIV. hebt das theologische Konzept des „gerechten Krieges“ auf

Msgr. Anto­nio Sta­glianò, seit 2009 Bischof von Noto auf Sizi­li­en und seit 2022 Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für Theo­lo­gie und Bera­ter des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, wur­de in der gest­ri­gen Aus­ga­be der römi­schen Tages­zei­tung Il Mess­ag­ge­ro mit einer Aus­sa­ge zitiert, die nach­denk­lich stimmt: Obwohl Leo XIV. ein Sohn des hei­li­gen Augu­sti­nus ist, scheint er des­sen