Libero Milone
Nachrichten

Totalwende im Fall Libero Milone

(Rom) Auf die spek­ta­ku­lä­re Ent­las­sung des Gene­ral­re­vi­sors des Vati­kans im Juni 2017 folg­te nun in die­sem Fall eine nicht weni­ger spek­ta­ku­lä­re Wen­de. Der Vati­kan ließ den ent­las­se­nen Gene­ral­re­vi­sor Libe­ro Milo­ne nun wis­sen, daß gegen ihn weder eine Ver­ur­tei­lung vor­liegt noch ein Ver­fah­ren anhän­gig ist. Wie das?

Papst Franziskus
Hintergrund

Kardinal drohte Papst mit Amtsenthebung

(Rom) Am Grün­don­ners­tag, 29. März, ver­öf­fent­lich­te Euge­nio Scal­fa­ri in La Repub­bli­ca sein jüng­stes Inter­view mit Papst Fran­zis­kus. Am 26. März hat­te ihn das Kir­chen­ober­haupt anläß­lich des Oster­fe­stes in San­ta Mar­ta emp­fan­gen. Die Ver­öf­fent­li­chung sorg­te hin­ter den Mau­ern des Vati­kans für erheb­li­chen Wir­bel. Ein bedeu­ten­der Kar­di­nal habe Fran­zis­kus noch am sel­ben Tag einen unmiß­ver­ständ­li­chen Wink gegeben.

Libero Milone und Papst Franziskus zum Zeitpunkt der Ernennung Milones zum Generalwirtschaftsprüfer des Vatikans.
Hintergrund

Generalrevisor des Vatikans: „Wurde genötigt zurückzutreten“ — Welche Rolle spielt die APSA?

(Rom) Nicht nur die Zurecht­wei­sung des Pap­stes wegen Ver­brei­tung von Häre­si­en berei­tet im Vati­kan Kopf­zer­bre­chen. Auch das Inter­view des ehe­ma­li­gen, von Fran­zis­kus ein­ge­setz­ten, dann aber abge­setz­ten Gene­ral­wirt­schafts­prü­fers des Vati­kans sorgt für Unru­he. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te gestern mit­tag eine unge­wöhn­li­che Presseerklärung: