Kardinal Pell und Kardinal Becciu lieferten sich vor Weihnachten einen giftigen Schlagabtausch. Was steckt dahinter?
Hintergrund

Vergifteter Schlagabtausch zwischen zwei Kardinälen

(Rom) Das Jahr 2021 ende­te mit einem hef­ti­gen Schlag­ab­tausch zwi­schen den Kar­di­nä­len Ange­lo Becciu und Geor­ge Pell. Der Austra­li­er Pell, der bis 2017 Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­ats war, ehe er das Opfer des viel­leicht größ­ten anti­kirch­li­chen Justiz­skan­dals wur­de, äußer­te in meh­re­ren Inter­views schwer­wie­gen­de Ver­däch­ti­gun­gen gegen sei­nen Mit­bru­der im Kar­di­nal­s­rang, den Sar­den Becciu. Die­ser war bis

Erzbischof Mark Coleridge von Brisbane ließ sich impfen und verlangt es ebenso von seinen Priestern und Diakonen. Wer nicht spurt, fliegt raus.
Nachrichten

„Priester, die sich nicht impfen lassen, werden sofort suspendiert“

(Can­ber­ra) Der Erz­bi­schof von Bris­bane in Austra­li­en, Msgr. Mark Cole­ridge, ließ sich medi­en­wirk­sam gegen Coro­na imp­fen und ver­ord­ne­te, ganz im Stil des neu­en Auto­ri­ta­ris­mus, der Welt und Kir­che heim­sucht, eine Impf­pflicht für Prie­ster sei­nes Bis­tums. Cole­ridge ist auch Vor­sit­zen­der der Austra­li­schen Bischofskonferenz.

Zwischen Australien und dem Vatikan geht etwas schief.
Nachrichten

Die zweite australische Seifenblase ist geplatzt

(Rom) Wie­viel Geld wur­de in den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren aus dem Vati­kan nach Austra­li­en über­wie­sen? Die­se Fra­ge gibt immer neue Rät­sel auf und sorgt für ver­blüf­fen­de Ent­hül­lun­gen. Plötz­lich sol­len es nicht mehr 2.300 Mil­lio­nen, son­dern nur 9,5 Mil­lio­nen Austra­li­sche Dol­lar gewe­sen sein. Was ist los mit Austra­li­ens Behörden?

1.800 Millionen US-Dollar wurden während des Pontifikats von Papst Franziskus aus dem Vatikan nach Australien überwiesen, doch im Vatikan will niemand etwas von dem Geld wissen.
Hintergrund

Die mysteriösen 1,8 australischen Milliarden des Vatikans

(Rom) Was es mit den 1,8 Mil­li­ar­den Dol­lar auf sich hat, die der Vati­kan in Austra­li­en inve­stiert haben soll, das wol­len Austra­li­ens Bischö­fe wis­sen. Sie gaben bekannt, direkt vom Hei­li­gen Stuhl Aus­kunft dazu ein­for­dern zu wol­len. Der Vati­kan bestrei­tet unter­des­sen, irgend­et­was von 1.800 inve­stier­ten Mil­lio­nen zu wis­sen. Die myste­riö­sen Inve­sti­tio­nen blei­ben wei­ter­hin myste­ri­ös. Auf das

Die Rede ist von einem Komplott gegen Kardinal Pell, das vom Vatikan ausgegangen sei: Australiens Behörden ermitteln.
Hintergrund

Australische Polizei ermittelt zu Geldzahlungen gegen Kardinal Pell

(Can­ber­ra) Seit Frei­tag der ver­gan­ge­nen Woche ermit­telt die Poli­zei des Staa­tes Vic­to­ria wegen des Anfangs­ver­dachts von „Geld­zah­lun­gen“ aus dem Vati­kan an Emp­fän­ger in Austra­li­en zur Beein­flus­sung des Gerichts­ver­fah­rens gegen Kar­di­nal Geor­ge Pell.

Bei der gestrigen Generalaudienz nahm Papst Franziskus zum Corona-Impfstoff Stellung, blieb dabei aber hinter den Erwartungen zurück.
Lebensrecht

Der Coronaimpfstoff und ein moralisches Problem

In den kom­men­den Mona­ten könn­te die Kir­che in zahl­rei­chen Län­dern vor einem nicht gerin­gen mora­li­schen Pro­blem ste­hen. Meh­re­re EU-Staa­­ten, dar­un­ter die Regie­run­gen in Ber­lin, Paris und Rom, haben Kauf­ab­sich­ten für den in Oxford vom Phar­ma­un­ter­neh­men Astra­Ze­ne­ca her­ge­stell­ten Coro­na­impf­stoff abge­ge­ben. Die Kauf­op­ti­on betrifft gleich meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Impf­do­sen. Mit dem Unter­neh­men, vor allem mit dem Impf­stoff

Kardinal Georg Pell und Benedikt XVI.
Nachrichten

„Es wurde Gerechtigkeit geschaffen“ – Der Freispruch für Kardinal Pell

(Syd­ney) „Es wur­de Gerech­tig­keit geschaf­fen.“ Mit die­sen Wor­ten nahm Kar­di­nal Geor­ge Pell sei­nen Frei­spruch durch die austra­li­schen Höchst­rich­ter auf. Der Frei­spruch durch die sie­ben Höchst­rich­ter erfolg­te ein­stim­mig. Der Kar­di­nal hat­te immer sei­ne Unschuld beteu­ert. Nach einer Odys­see durch drei Gerichts­in­stan­zen und über einem Jahr Gefäng­nis wur­de der Kar­di­nal unmit­tel­bar nach der Urteils­ver­kün­dung frei­ge­las­sen. Durch den