Papst Franziskus mit Erzbischof Arthur Roche, seit Mai Präfekt der Gottesdienstkongregation.
Nachrichten

Welche Aufträge erteilte Papst Franziskus gestern?

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing gestern den Grün­der und ehe­ma­li­gen Vor­sit­zen­den der Gemein­schaft von San­t’E­g­idio, Andrea Ric­car­di, und anschlie­ßend die neue Füh­rungs­spit­ze der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakramentenordnung.

Das Päpstliche Athenaeum Sant'Anselmo: Das dort angesiedelete Päpstliche Liturgische Institut unterstützt und beeinflußt den Geist hinter dem Motu proprio Traditionis custodes.
Hintergrund

Die Spur zu Traditionis custodes führt nach Sant’Anselmo

(Rom) Wäh­rend sich die Reak­tio­nen auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des von Papst Fran­zis­kus über­schla­gen, mach­te sich der Vati­ka­nist Andrea Gagli­ar­duc­ci auf die Suche nach dem direk­ten Ursprung des neu­en Motu pro­prio, mit dem Fran­zis­kus nach all­ge­mei­ner Mei­nung einen Ver­nich­tungs­feld­zug gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Tra­di­ti­on begon­nen hat.

Msgr. Vittorio Viola als Kustos des Protokonvents in Assisi beim Besuch von Papst Franziskus 2014 in der Geburtsstadt des heiligen Franziskus.
Liturgie & Tradition

Träger des Bugnini-Rings von Franziskus empfangen

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Frei­tag, kurz vor dem Wochen­en­de, emp­fing Papst Fran­zis­kus den neu­en Sekre­tär der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung in Audi­enz. Die Lage zu Fra­gen der Lit­ur­gie ist der­zeit hei­kel, wes­halb jede die­ser Begeg­nun­gen „Gefah­ren“ in sich birgt.

Liturgie & Tradition

Kehrt Bugnini an die Gottesdienstkongregation zurück?

(Rom) Wer wird die Nach­fol­ge von Kar­di­nal Robert Sarah als Prä­fekt der römi­schen Kongre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung antre­ten? Zwei Mona­te nach der Eme­ri­tie­rung des Kar­di­nals aus Gui­nea ist die Fra­ge noch offen. Die in Rom am häu­fig­sten genann­ten Kan­di­da­ten ent­stam­men der Bug­ni­­ni-Rich­­tung, was andeu­tet, daß eine Rol­le rück­wärts gemacht wer­den soll, zurück

Steht Kardinal Sarah vor der Ablöse und sein Nachfolger mit Msgr. Vittorio Viola OFM schon bereit?
Nachrichten

Wird Kardinal Sarah aus der Römischen Kurie entfernt?

(Rom) Kar­di­nal Robert Sarah ist mit einer eige­nen Stel­lung­nah­me zu den Coro­­na-Zei­­ten an die Öffent­lich­keit getre­ten. Zuvor hat­te er den Auf­ruf Veri­tas libe­ra­bit vos unter­zeich­net, dann aber sei­ne Unter­schrift wie­der zurück­ge­nom­men. Zugleich wur­den Stim­men laut, daß sei­ne Abset­zung als Prä­fekt der römi­schen Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on unmit­tel­bar bevor­ste­he. Gibt es einen Zusammenhang?

39 Jahre nach der Bugnini-Instruktion und 20 Jahre nach der Einführung der Handkommunion in Italien kehrte Papst Benedikt XVI. für die päpstlichen Zelebrationen zur knienden Mundkommunion zurück.
Liturgie & Tradition

Kolumbiens Bischöfe nehmen Zwangs-Handkommunion zurück

(Bogo­ta) Die Kolum­bia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz kor­ri­gier­te ihre erste Anord­nung wegen des Coro­na­vi­rus und ersetz­te sie durch eine zwei­te. Dar­in wird bestä­tigt, daß die Mund­kom­mu­ni­on auch wei­ter­hin mög­lich ist. Durch das Coro­na­vi­rus ist die Kom­mu­ni­ons­pen­dung auf die Tages­ord­nung zurück­ge­kehrt. Grund genug für eine kur­zen histo­ri­schen Rück­blick auf einen Unge­hor­sam, mit dem alles begann.

Das Grab von Msgr. Annibale Bugnini
Buchbesprechungen

Wie neu ist etwas noch, wenn uns 50 Jahre davon trennen?

Eine Buch­be­spre­chung von Chri­stoph Mat­thi­as Hagen 2019 sind es fünf­zig Jah­re, seit Paul VI. sein neu­es Mis­sa­le Roma­num pro­mul­giert hat. Was es ent­hält, nennt man nach wie vor mehr umgangs­sprach­lich den Novus Ordo Mis­sae oder noch pla­ka­ti­ver: die Neue Mes­se. In der Febru­ar­num­mer des Infor­ma­ti­ons­blat­tes der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus stellt Pater Dr. Sven L. Con­rad die

Horror Missae - Am 27. Mai 2018 wurde die Erstkommunion den sitzenden Kindern auf einem Teller serviert.
Liturgie & Tradition

Horror Missae – Erstkommunion

Hor­ror Mis­sae: Eine Pfar­rei zeig­te beson­de­re „Krea­ti­vi­tät“, um den Erst­kom­mu­ni­on­kin­dern die hei­li­ge Kom­mu­ni­on „ver­ständ­lich“ zu machen.

Die Civiltà Cattolica und die Übersetzung der liturgischen Texte in die Volkssprachen. Im Bild: italienisches Missale mit Zweitem Hochgebet und Wandlungsworten "für alle"
Hintergrund

Jesuitenzeitschrift rechtfertigt Missale-Übersetzungen durch Bischofskonferenzen

(Rom) Seit dem demü­ti­gen­den Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus vom 15. Okto­ber gegen Kar­di­nal Robert Sarah, Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, „besteht kein Zwei­fel mehr bezüg­lich der wirk­li­chen Absich­ten des Pap­stes in Sachen Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Tex­te des latei­ni­schen Ritus in die moder­nen Spra­chen, die zur Gän­ze den Natio­nal­kir­chen über­tra­gen wur­de