1988 weihte Erzbischof Marcel Lefebvre vier Priester gültig, aber ohne päpstliche Erlaubnis zu Bischöfen, um den Fortbestand der Tradition zu sichern. Kommt es nun zu einem Déjà-vu?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Ist die Entscheidung gefallen?

Am 1. Juli will diePrie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) neue Bischö­fe wei­hen. Die Ankün­di­gung mar­kiert einen kir­chen­po­li­tisch hoch­sen­si­blen Schritt, der Erin­ne­run­gen an das Jahr 1988 wach­ruft, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re ohne päpst­li­che Zustim­mung vier Bischö­fe weih­te, die sei­ne eige­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­on und die der vier neu­ge­weih­ten Bischö­fe zur Fol­ge hat­te. Wäh­rend der Sta­tus für den 1991
Als "unkonventioneller" Priester sorgte er für Aufsehen, doch im Alter von 32 Jahren gab er nun sein Priestertum schon wieder auf
Nachrichten

Priester-„Influencer“ gibt sein Priestertum auf

Es ist nicht der erste Fall – ähn­li­che Fäl­le gab es in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten welt­weit – doch die Auf­ga­be des Prie­ster­tums durch Don Alber­to Rava­gna­ni bie­tet nicht nur ein deut­li­ches Bei­spiel für die Span­nun­gen zwi­schen digi­ta­ler Prä­senz und kirch­li­chem Wei­he­amt, son­dern auch für das Ein­drin­gen welt­li­cher Strö­mun­gen in die Kir­che, kon­kret die der soge­nann­ten
Papst Franziskus 2017 mit Martin-Luther-Statue in der großen Audienzhalle des Vatikans
Forum

Die allgegenwärtigen Schismen im Christentum

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Wla­di­mir Solo­wjew schreibt: «Die „Latei­ner“, wie Sie die eine, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che nen­nen, haben den Glau­ben nie ver­las­sen. Kei­ne noch so aus­führ­li­che Argu­men­ta­ti­on kann die Tat­sa­che wider­le­gen, dass es ausser Rom nur natio­na­le Kir­chen wie die arme­ni­sche oder die grie­chi­sche Kir­che, Staats­kir­chen wie die rus­si­sche oder die angli­ka­ni­sche
"Der Sonntag" ist die Kirchenzeitung der Diözese Limburg, hier beworben auf der Internetseite des Bistums
Forum

Die synodale „anderskatholische“ Leitung des Bistums Limburg

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In der Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ für das Bis­tum Lim­burg wer­den in der Janu­ar-Aus­­­ga­­be Ori­en­tie­rungs­per­spek­ti­ven für die Orts­kir­che ausgegeben.
Grünliberale Zürcher Stadträtin schoß auf Bilder des Jesuskindes und der Gottesmutter. Nun wurde sie verurteilt.
Christenverfolgung

Schweizer Politikerin wegen Schüssen auf Christus- und Marienbilder verurteilt

Sie kam glimpf­lich davon. Die Rede ist von Sani­ja Ame­ti, einer Schwei­zer Poli­ti­ke­rin, die im Jahr 2024 angeb­lich aus blo­ßem Zeit­ver­treib auf Abbil­dun­gen von Jesus Chri­stus und der Jung­frau Maria schoß. Schwei­zer Medi­en berich­ten über den Aus­gang des Straf­ver­fah­rens: Die grü­ne Poli­ti­ke­rin wur­de zu einer beding­ten Haft­stra­fe sowie einer Geld­bu­ße verurteilt.
Dem venezolanische Kardinal Baltazar Porras wurde vom Regime sein Reisepaß zurückgegeben. Ob er nun reisen kann, ist allerdings noch nicht sicher.
Christenverfolgung

Kardinal Porras erhält seinen Paß zurück

Der vene­zo­la­ni­sche Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras hat sei­nen Rei­se­paß zurück­er­hal­ten, nach­dem die­ser ihm im ver­gan­ge­nen Dezem­ber von den Behör­den ent­zo­gen wor­den war. Die Rück­ga­be wur­de vom Kar­di­nal selbst über sein offi­zi­el­les Insta­­gram-Kon­to öffent­lich gemacht. Der Vor­fall hat­te inter­na­tio­nal Auf­merk­sam­keit erregt und ver­deut­lich­te den anhal­ten­den Druck des vene­zo­la­ni­schen Regimes auf die katho­li­sche Kirche.
Jesus Christus
Forum

Unbequeme und vernachlässigte Wahrheiten

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Rela­ti­vie­rung der Heils­mit­t­ler­schaft JESU CHRISTI ist auch inner­halb der katho­li­schen Kir­che ein weit ver­brei­te­tes und Besorg­nis erre­gen­des Phä­no­men. Das «extra eccle­si­am nulla salus» (kein Heil ohne die Kir­che) wur­de in unse­rer Zeit sehr stark rela­ti­viert. Rich­tig ist, dass GOTT unschul­dig irren­de Men­schen (Gewis­sen) auf Wegen, die ihm allein bekannt
Zelebration der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde in Madrid anläßlich des Besuchs durch einen Bischof (Archivbild)
Liturgie & Tradition

Die öffentliche Demütigung einer Kirche

Seit dem Aus­bruch des rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krie­ges ist die Zahl der ukrai­ni­schen grie­chisch-katho­­li­­schen Gläu­bi­gen auch in der spa­ni­schen Haupt­stadt Madrid erheb­lich ange­stie­gen. Den­noch stellt die Erz­diö­ze­se ihnen bis heu­te kei­ne eige­ne Kir­che zur Ver­fü­gung. Statt­des­sen sind sie auf das Gast­recht in einer Madri­der Pfar­rei ange­wie­sen, wo ihnen ledig­lich ungün­sti­ge Meß­zei­ten ein­ge­räumt wer­den und sie ins­ge­samt nur
Der ehemalige Präsident der Vatikanbank, der Finanzethiker Ettore Gotti Tedeschi, wendet sich mit einem offenen Brief an Papst Leo XIV.
Forum

Pontifikate und die „Zeiten“

Von Etto­re Got­ti Tede­schi* Ich hege die Hoff­nung, daß Papst Leo XIV. die Welt mit einem geist­li­chen Lehr­amt für die­se Zeit zu bewe­gen ver­mag … viel­leicht sogar als vor­ran­gig gegen­über dem „Syn­oda­lis­mus“. Doch dies ist kei­ne Anre­gung, son­dern ein per­sön­li­cher Traum.
Papst Leo XIV. besuchte überraschend Perus Bischöfe beim Mittagessen in Rom
Leo XIV.

Papst Leo XIV. besucht überraschend die peruanischen Bischöfe

Die offi­zi­el­le Audi­enz beim Papst war für heu­te ange­setzt, doch Leo XIV. über­rasch­te heu­te die perua­ni­schen Bischö­fe, die sich in Rom anläss­lich der Ad-Limi­­na-Visi­te auf­hal­ten, wäh­rend sie gera­de zu Mit­tag aßen. Dies berich­tet die Perua­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz selbst über ihre Kanä­le in den Sozia­len Medien.