„Was die katholische Kirche derzeit anbietet, ist das, was die Anglikaner vor 20 Jahren angeboten haben... bevor sie zusammengebrochen sind“
Forum

Die jesuitische List

Ana­ly­se zur Ama­zo­nas­syn­ode von Mar­co Tosat­ti. Er hat es wie­der getan. Die­ses Mal aber mit noch grö­ße­rer Arro­ganz als das vori­ge Mal. Auf den Punkt gebracht: Er orga­ni­sier­te eine loka­le Syn­ode, die vor Ort hät­te durch­ge­führt wer­den müs­sen, um vor Ort even­tu­el­le Pro­ble­me einer Situa­ti­on zu über­prü­fen, von der weni­ge der welt­weit 1,3 Mil­li­ar­den Katho­li­ken
Die Amazoanssynode wurde gestern abgeschlossen, nachdem beschlossen worden war, was zuvor schon geplant war.
Hintergrund

Die Amazonassynode hat beschlossen – was geplant war

Eine Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di. (Rom) Das zen­tra­le Resü­mee nach drei Wochen Ama­zo­nas­syn­ode läßt sich knapp viel­leicht so zusam­men­fas­sen: Es wur­de alles beschlos­sen, was geplant war. Eine erste Ana­ly­se des Schluß­do­ku­ments, die von hin­ten auf­ge­rollt wird und sich auf die Berei­che kon­zen­triert, die für die Kir­che rele­vant sind. Das Schluß­do­ku­ment liegt vor­erst nur in spa­ni­scher Spra­che
Pachamama im Vatikan - Das Schlußdokument der Amazonassynode ist bereits geschrieben.
Nachrichten

Wann erscheint das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode?

(Rom) Die Ama­zo­nas­s­y­on­de neigt sich ihrem Ende zu, wes­halb die Fra­ge auf­tritt, wann das nach­syn­oda­le Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus fol­gen wird. Ob es bereits in Tei­len aus­for­mu­liert ist, dazu lie­gen der­zeit kei­ne Hin­wei­se vor. Anders sieht es mit dem mög­li­chen Zeit­punkt für die Ver­öf­fent­li­chung aus. Einen ersten Hin­weis könn­ten die monat­li­chen Gebets­mei­nun­gen des Pap­stes für das Jahr
Jesus Christus oder Pachamama/Mutter Erde/Gaia? Die Verantwortlichen der Amazonassynode müssen sich entscheiden.
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Kult- und Kulturbruch mit der 2000jährigen Missionsgeschichte der Kirche

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.  Papst Fran­zis­kus unter­stützt die Bestre­bun­gen in der Ama­zo­nas­syn­ode, nach denen sich das Chri­sten­tum der ama­zo­ni­schen Indio-Kul­tur anpas­sen soll­te. Vor einer Grup­pe von Indi­os ver­all­ge­mei­ner­te er kürz­lich sei­ne The­se von der Inkul­tu­ra­ti­on des Evan­ge­li­ums: Die christ­li­che Reli­gi­on soll­te sich in jede der ver­schie­de­nen Kul­tu­ren inte­grie­ren. Das wäre auch histo­risch seit der
Don Alfredo Morselli: „Die Speerspitzen des Modernismus preschen mit der Amazonassynode vor“.
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Amazonassynode: „Menschlich betrachtet, müßte man sagen: ‚Es ist aus!‘ “

(Rom) Don Alfre­do Mor­sel­li, einer der Erst­un­ter­zeich­ner der Cor­rec­tio filia­lis gegen die Ver­brei­tung von Häre­si­en im Sep­tem­ber 2017, ist ein Mann kla­rer Wor­te. Der 1986 zum Prie­ster Geweih­te, zele­briert seit­her als Diö­ze­san­prie­ster unun­ter­bro­chen in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Aus der Lehr­tä­tig­keit als Fun­da­men­tal­theo­lo­ge, Exeget und Alt­phi­lo­lo­ge wur­de er aller­dings ent­fernt und muß­te, als
Die Synodenarbeitsgruppen haben ihre Vorschläge vorgelegt: Etappe 2 auf dem „synodalen Weg“ zur Zölibatsabschaffung und zur Zulassung von Frauen zum Weihesakrament ist damit abgeschlossen.
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Circuli minores wollen verheiratete Priester und Frauendiakonat

(Rom) Die zwei­te Syn­oden­wo­che war geprägt von der Arbeit in den nach Spra­chen getrenn­ten Cir­culi mino­res. Deren Berich­te sind aus­ge­fal­len, wie sie aus­fal­len muß­ten. Die Über­ra­schun­gen, die sie ent­hal­ten, sind in Wirk­lich­keit kei­ne, son­dern spie­geln wenig ver­wun­der­lich das Den­ken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräut­ler wider. Schließ­lich wird die Ama­zo­nas­syn­ode ja aus die­sem Grund –
Junge Männer in schwarzer Soutane: Seminaristen und Seminarleitung des Priesterseminars der Petrusbruderschaft in Wigratzbad.
Liturgie & Tradition

45 Neueintritte bei der Petrusbruderschaft

(Wigratz­bad) Nach­dem sie sich zu Ein­kehr­ta­gen zurück­ge­zo­gen hat­ten, sind 30 Antrag­stel­ler in das inter­na­tio­na­le Prie­ster­se­mi­nar der Petrus­bru­der­schaft (FSSP) in Wigratz­bad ein­ge­tre­ten. Ins­ge­samt ver­zeich­net die Petrus­bru­der­schaft für das Stu­di­en­jahr 2019/​​2020 45 Neueintritte.
Die Forderung, den priesterlichen Zölibat zu beseitigen, indem verheirateet Männer geweiht werden, wurde erstmals auf dem Zweiten Vaticanum vorgebracht.
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Verheiratete Priester? Alles begann mit dem Konzil und in Deutschland

Der Jour­na­list Nico Spun­to­ni zeich­net den Weg nach, den die For­de­rung nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern in der Kir­che zurück­leg­te. Sei­ne Suche führ­te ihn zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und direkt in den deut­schen Sprach­raum. Er zeigt auf, daß hin­ter der For­de­rung der Wunsch nach Besei­ti­gung eines Prie­ster­man­gels steht, mehr noch aber das Ziel, den prie­ster­li­chen Zöli­bat zu
Professor de Mattei im Palazzo Cesi, neben ihm Msgr. Athanasius Schneider, dessen jüngstes Gesprächsbuch vorgestellt wurde.
Forum

Christus vincit – Rede von Prof. de Mattei zur Vorstellung des neuen Buches von Msgr. Athanasius Schneider

Am 14. Okto­ber fand im Palaz­zo Cesi in Rom, nur weni­ge Schrit­te vom Vati­kan ent­fernt, wo der­zeit von vie­len Katho­li­ken mit Sor­ge ver­folg­te Ama­zo­nas­syn­ode tagt, die Vor­stel­lung des neu­en Buches von Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der „Chri­stus vin­cit: Christ’s Tri­umph Over the Dark­ness of the Age“ statt. Her­aus­ge­ge­ben wur­de es vom US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Ver­lag Ange­li­co Press. Es han­delt