Papst Franziskus

Niemand hat das Recht, die Lehre zu ändern

(Rom) Zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia mel­de­te sich der let­ti­sche Kar­di­nal Janis Pujats zu Wort. Er war nach der „Wen­de“ Erz­bi­schof von Riga. 2001 nahm ihn Papst Johan­nes Paul II. in das Kar­di­nals­kol­le­gi­um auf. Am sel­ben Tag wur­den mit Pujats auch Jor­ge Mario Berg­o­glio, der heu­ti­ge Papst Fran­zis­kus, sowie drei von vier Mit­glie­dern des
An der Diplomatenakademie des Heiligen Stuhls werden die Vatikandiplomaten ausgebildet. Rechts ist das Pantheon erkennbar.
Hintergrund

Die Korporation, auf die sich Papst Franziskus stützt

(Rom) Das Staats­se­kre­ta­ri­at des Hei­li­gen Stuhls ver­fügt nun über drei Abtei­lun­gen. Dies wur­de von Papst Fran­zis­kus so ent­schie­den. Mit­te Okto­ber schrieb er dazu ein ent­spre­chen­des Doku­ment an Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Parolin.
Die Civiltà Cattolica und die Übersetzung der liturgischen Texte in die Volkssprachen. Im Bild: italienisches Missale mit Zweitem Hochgebet und Wandlungsworten "für alle"
Hintergrund

Jesuitenzeitschrift rechtfertigt Missale-Übersetzungen durch Bischofskonferenzen

(Rom) Seit dem demü­ti­gen­den Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus vom 15. Okto­ber gegen Kar­di­nal Robert Sarah, Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, „besteht kein Zwei­fel mehr bezüg­lich der wirk­li­chen Absich­ten des Pap­stes in Sachen Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Tex­te des latei­ni­schen Ritus in die moder­nen Spra­chen, die zur Gän­ze den Natio­nal­kir­chen über­tra­gen wur­de
Kardinal Robert Sarah hat die Richtlinien zur Anwendung des Motu proprio Magnum principium bisher nicht zurückgenommen.
Hintergrund

Kardinal Sarah folgt nicht päpstlicher Aufforderung

(Rom) Kar­di­nal Robert Sarah scheint sich der Linie von Papst Fran­zis­kus, nicht beu­gen zu wol­len. Obwohl ihn Fran­zis­kus öffent­lich demü­tig­te und auf­for­der­te, sei­ne Richt­li­ni­en zur Anwen­dung des Motu pro­prio Magnum prin­ci­pi­um zurück­neh­men, hat der Kar­di­nal es bis­her nicht getan. Der Grund: Er hält die Linie des Pap­stes für bedenk­lich, wenn nicht sogar gefährlich.
Roberto de Mattei übt freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione. Ihm und Papst Franziskus wirft er vor, mit Amoris laetitia eine Situationsethik zu vertreten.
Forum

Freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione

Von Rober­to de Mat­tei* Seit mehr als 40 Jah­ren ken­ne ich Roc­co But­tig­li­o­ne. Wir waren bei­de Assi­sten­ten von Prof. Augu­sto Del Noce (1910 – 1989) an der Fakul­tät für Poli­ti­sche Wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät La Sapi­en­za, aber schon seit damals unter­schei­den sich unse­re Posi­tio­nen, vor allem was das Urteil über die Moder­ne betrifft. But­tig­li­o­ne hielt
Kardinal Cupich getroffen, Papst Franziskus gemeint.
Lebensrecht

Niederlage für Papst Franziskus

(Washing­ton) Der von Papst Fran­zis­kus instal­lier­te Wort­füh­rer der pro­gres­si­ven US-Bischö­­fe, Erz­bi­schof Bla­se Kar­di­nal Cupich von Chi­ca­go, muß­te eine Nie­der­la­ge ein­stecken. US-Medi­en sehen die Abstim­mung als „Refe­ren­dum über die Abtrei­bungs­po­li­tik von Papst Fran­zis­kus“, so Crux Now. Die Nie­der­la­ge habe Kar­di­nal Cupich getrof­fen, aber Papst Fran­zis­kus gegolten.
Generalaudienz/ Katechese

„Gott ist uns in Christus ganz nahe“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, heu­te fah­ren wir fort mit unse­ren Betrach­tun­gen über die hei­li­ge Mes­se. Sie ist Gebet, sei­ne höch­ste und zugleich kon­kre­te­ste Form. Jedes Gebet ist ein Dia­log mit Gott und Aus­druck unse­rer per­so­na­len Bezie­hung zu ihm. Als Got­tes Bild, ihm ähn­lich (vgl. Gen 1,26) sind wir Men­schen geschaf­fen, um mit Gott in eine
Mauricio Lopez und das neue Modell einer Kirche mit Wurzeln im Amazonas-Urwald.
Nachrichten

Kirche mit Amazonas-Wurzeln

(Rom) Mau­ricio Lopez heißt der Geschäfts­füh­rer der Red Ecle­si­al Pana­ma­zo­ni­ca (REPAM, Pana­ma­zo­ni­sches Kir­chen­netz­werk), die im Sep­tem­ber 2014 gegrün­det wur­de. In einem Inter­view erklär­te er, was hin­ter der „Kir­che mit Ama­­zo­­nas-Wur­­zeln“ steckt.