Vatikan und die Regierungsbildung in Italien
Nachrichten

Wer soll Italien regieren?

(Rom) Die vati­ka­ni­schen Medi­en unter­lie­gen einem mas­si­ven Umbau. Papst Fran­zis­kus errich­te­te im Juni 2015 das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­kre­ta­ri­at, ein zen­tra­les Mini­ste­ri­um für die Kom­mu­ni­ka­ti­on, in dem alle Medi­en des Vati­kans unter einer zen­tra­len Lei­tung zusam­men­ge­faßt wur­den. Der Umbau schlägt sich auch in poli­ti­schen Wer­tun­gen nie­der, auch bezüg­lich dem auf der Apen­ni­nen­halb­in­sel alles über­schat­ten­den Rin­gen um eine Regierungsbildung.
Bessere Zeiten: Martha Alegria Reichmann, die Witwe des langkährigen honduranischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, mit Kardinal Maradiaga. Heute erhebt sie schwere Vorwürfe gegen den engen Vertrauten von Papst Franziskus.
Nachrichten

„Erzbistum Tegucigalpa vom Terror regiert“

(Tegu­ci­gal­pa) Im ver­gan­ge­nen Win­ter erhob Mar­tha Ale­gria Reich­mann, die Wit­we von Ale­jan­dro Val­l­a­da­res, der 22 Jahr Bot­schaf­ter von Hon­du­ras beim Hei­li­gen Stuhl war, schwe­re Vor­wür­fe gegen Oscar Kar­di­nal Rodri­guez Mara­dia­ga, den Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa und Koor­di­na­tor des C9-Kar­­di­nal­s­ra­tes. Kar­di­nal Mara­dia­ga ist einer der eng­sten Ver­trau­ten von Papst Franziskus.
Nein zur Interkommunion sagt Kardinal Francis Arinze: Die heilige Kommunion könne nie wie Bier und Kuchen mit Freunden geteilt werden.
Hintergrund

„Die Heilige Eucharistie ist nicht unser Privatbesitz…“

(Rom) „Die Kom­mu­ni­on kann nicht mit Freun­den wie Bier und Kuchen geteilt wer­den.“ Mit die­ser Aus­sa­ge reagier­te Kar­di­nal Fran­cis Arin­ze auf den Vor­stoß der Mehr­heit der deut­schen Bischö­fe, pro­te­stan­ti­schen Ehe­part­nern von Katho­li­ken die Zulas­sung zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on gewäh­ren und damit fak­tisch die Inter­kom­mu­ni­on ein­füh­ren zu wollen.
Angelo Becciu
Nachrichten

Neo-Kardinal Becciu wird Dikasterienleiter

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag ernann­te Papst Fran­zis­kus den desi­gnier­ten Kar­di­nal Gio­van­ni Ange­lo Becciu zum neu­en Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­ro­zes­se. Katho​li​sches​.info hat­te die Beför­de­rung bereits am 22. Mai in einem Bericht angekündigt.
Abtreibung
Lebensrecht

Abtreibung ist schlecht, das Abtreibungsgesetz aber gut

(Rom) Wer nichts dazu­lernt, den bestraft das Leben? Im kon­kre­ten Fall wird vor allem das eige­ne Volk bestraft, weil die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der, tech­­nisch-euphe­­mi­­stisch Abtrei­bung genannt, dem Volk eines Lan­des eine unglaub­li­che Wun­de zufügt, indi­vi­du­ell und kol­lek­tiv. Von den Kin­dern erst gar nicht zu spre­chen. Nicht dazu­ge­lernt hat Lucet­ta Sca­raf­fia, Kolum­ni­stin des Osser­va­to­re Roma­no, der
Kardinal Castrillon Hoyos - Ultima commendatio et valedictio durch Papst Franziskus.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Verachtung und Anerkennung

(Rom) Dario Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos, am 18. Mai ver­stor­ben, wur­den in den ver­gan­ge­nen Tagen auch von füh­ren­den, mei­nungs­bil­den­den Medi­en Nach­ru­fe gewid­met. Sie sind ein Spie­gel­bild jener Zer­ris­sen­heit, das die katho­li­sche Hier­ar­chie und den Blick auf sie seit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil prägt.
Franziskaner der Immakulata
Hintergrund

Punktesieg für Franziskaner der Immakulata

(Rom) Die von der Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit Bil­li­gung von Papst Fran­zis­kus unter­drück­ten Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta haben einen wei­te­ren Sieg errun­gen, zumin­dest einen mora­li­schen Sieg, der im Vati­kan mehr denn je Anlaß für einen Nach­denk­pro­zeß sein soll­te. Dafür fehl­ten bis­her jeg­li­che Anhaltspunkte.
Papst Franziskus und die unterschiedlichen Signale zur Homosexualität.
Genderideologie

„Homosexuelle beim geringsten Zweifel abweisen“

(Rom) Inner­halb weni­ger Tage wur­den ganz unter­schied­li­che Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zur Homo­se­xua­li­tät berich­tet. Was denkt Papst Fran­zis­kus wirk­lich? Und vor allem, was bezweckt er mit den wider­sprüch­li­chen Signa­len? Eine Ant­wort auf die­se Fra­gen ist schwie­rig, da bei­den berich­te­ten Aus­sa­gen der ver­gan­ge­nen Tagen nicht veri­fi­zier­bar sind.