Lula da Silva und Papst Franziskus sehen sich nach Lulas Gefängnisaufenthalt erstmals wieder.
Nachrichten

Die demonstrative Freundschaft

(Rom) Gestern nach­mit­tag war es soweit: Papst Fran­zis­kus emp­fing den ehe­ma­li­gen bra­si­lia­ni­schen Staats­prä­si­den­ten Luiz Ina­cio Lula da Sil­va in Audi­enz. Der Besuch wur­de mög­lich, weil Lula am 8. Novem­ber 2019 aus der Haft ent­las­sen wor­den war. Fran­zis­kus läßt sei­ne Freun­de nicht fallen.
Papst Franziskus und Kardinal Marx, ein Scheitern in gemeinsamer Sache – mit welchen Konsequenzen?
Hintergrund

Querida Amazonia – das Scheitern einer Synode und eines Kardinals

Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Quer­ida Ama­zo­nia (QA) über­rascht gro­ße Tei­le der Kir­che, und das auf allen Sei­ten. Erstau­nen läßt das tota­le Schwei­gen zu der am mei­sten und mit Ban­gen erwar­te­ten Fra­ge über den prie­ster­li­chen Zöli­bat. 55 Jah­re nach dem Ende des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils sind die neo­mo­der­ni­sti­schen Kräf­te erneut geschei­tert. Rober­to de Mat­tei, …
Peter Choy, dem Nähe zum Regime in Peking nachgesagt wird, wurde von Papst Franziskus zum Bischof von Hong Kong ernannt – aber noch nicht verlautbart.
Christenverfolgung

Kirchenpolitik: Tagle, Marx und Hong Kong

(Rom) Der­zeit ist viel in Bewe­gung, poli­tisch wie kirch­lich – und nicht über­all wer­den die bei­den Berei­che von­ein­an­der getrennt. Vor allem nicht im Rah­men der neu­en „Ost­po­li­tik“ des Vatikans.
Papst Franziskus wirbt für die Migrations-Agenda.
Nachrichten

„Den Schrei der Migranten hören“ – Das neue Video vom Papst

(Rom) „Das Video des Pap­stes“ für den Monat Febru­ar ist einem The­ma gewid­met, das Papst Fran­zis­kus beson­ders am Her­zen liegt: „Der Hil­fe­schrei der Migran­ten“. Noch dra­ma­ti­scher klingt es in den roma­ni­schen Spra­chen: „Ascol­ta­re le gri­da dei migran­ti“, „Entendre le cri des migrants“, „Hear the cries of migrants“, Escuchar los gri­tos de los migran­tes“. Auf ita­lie­nisch, …
Papst Franziskus mit Kardinal Marx: Der Hausherr im Münchner Palais Holnstein ist ein Machtmensch, doch den Ton gibt Papst Franziskus an (mit Kardinal Kasper als Berater).
Nachrichten

Der gemeinsame Trampelpfad namens „Synodaler Weg“

(Rom) Zwei Tage nach der ersten Run­de des „Syn­oda­len Weges“ der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz wur­de Kar­di­nal Rein­hard Marx am Mon­tag von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Das Tages­bul­le­tin des Hei­li­gen Stuhls teil­te gestern die Audi­enz mit. Zum Inhalt des Gesprächs zwi­schen dem Papst und dem Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz wur­den kei­ne Anga­ben gemacht. Den­noch sind eini­ge Rück­schlüs­se möglich.
Wird Kurienerzbischof Georg Gänswein das nächste Opfer von Papst Franziskus?
Nachrichten

Die Rache des Papstes

(Rom) Als nach­tra­gend und rach­süch­tig wur­de Fran­zis­kus von meh­re­ren papst­kri­ti­schen Autoren beschrie­ben. Nun folgt die Ver­gel­tung für das jüng­ste Buch von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI.: Papst Fran­zis­kus ent­fernt Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein aus sei­nem Amt eines Prä­fek­ten des Päpst­li­chen Hauses.
Zensur versus Freimütigkeit: unterschiedliche Positionen bezüglich der sozialen Netzwerke vertreten Weihbischof Barron (Los Angeles) und Weihbischof Schneider (Astana).
Nachrichten

Weihbischof gegen Weihbischof – Internetzensur oder freimütige Verteidigung des Glaubens?

(Rom) Der­zeit ste­hen Kar­di­nä­le gegen Kar­di­nä­le und Bischö­fe gegen Bischö­fe in der Kir­che. Und die gro­ße Mehr­heit der Ober­hir­ten schweigt – nicht unbe­dingt vor­nehm, son­dern über­for­dert oder feig. Das jüng­ste Bei­spiel sind zwei Weih­bi­schö­fe, die zum sel­ben The­men völ­lig kon­trä­re Posi­tio­nen ver­tre­ten. Auf der einen Sei­te steht Msgr. Robert Bar­ron, Weih­bi­schof von Los Ange­les, auf …
Der Dogmatiker P. Cavalcoli sagt, man müsse Papst Franziskus „ertragen“.
Hintergrund

„Papst Franziskus nähert sich zu sehr Protestanten, Marxisten und Freimaurern an“

Der bekann­te Dog­ma­ti­ker und Domi­ni­ka­ner Pater Gio­van­ni Caval­co­li nahm in einem Inter­view zu aktu­el­len Kir­chen­fra­gen Stel­lung. 1976 zum Prie­ster geweiht, wur­de er 1984 am Ange­li­cum, der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Hei­li­ger Tho­mas von Aquin in Rom, in Dog­ma­tik pro­mo­viert. Er ist Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für Theo­lo­gie und eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Dog­ma­tik an der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der …
Papst Franziskus mit dem von ihm zum Kardinal kreiierten Erzbischof Gualtiero Bassetti von Perugia.
Nachrichten

„Wem Papst Franziskus nicht gefällt, ist frei zu gehen“

(Rom) Wie in der Poli­tik zeigt sich auch in der Kir­che eine Ver­wil­de­rung der Spra­che. Das gab es näm­lich noch nicht: Der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Gual­tie­ro Kar­di­nal Bas­set­ti, sag­te, wem der Papst nicht paßt, der sol­le bes­ser die Kir­che Chri­sti verlassen. 
Luis Inacio Lula da Silva, Präsident von Brasilien 2003–2011, wegen Korruption zu mehr als 20 Jahren Haft verurteilt.
Nachrichten

Lula da Silva: „Papst Franziskus denkt wie wir“

(Bra­si­lia) Luiz Ina­cio Lula da Sil­va, Bra­si­li­ens sozia­li­sti­scher Ex-Prä­­si­­dent, erfreut sich der­zeit sei­ner Frei­heit. Aller­dings lasten auf ihm Ver­ur­tei­lun­gen zu mehr als 20 Jah­ren Gefäng­nis, die bald rechts­kräf­tig wer­den könn­ten. Er ist ein gro­ßer Freund von Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der wie­der­um ein gro­ßer Freund von Papst Fran­zis­kus ist. Lula da Sil­va und Papst Fran­zis­kus haben …