Kuba, größer als die neuen Bundesländer zusammen, erlebt durch den Wegfall Venezuelas und verstärkten US-Druck eine schwere Krise, die das Ende des Castro-Regimes einläuten könnte
Christenverfolgung

Kuba kündigt Freilassung von 51 politischen Gefangenen an

Fidel Castros Nach­fol­ger, die kom­mu­ni­sti­sche Regie­rung Kubas, haben über­ra­schend ange­kün­digt, in den kom­men­den Tagen 51 Gefan­ge­ne aus der Haft zu ent­las­sen. In einer am Abend des 12. März ver­öf­fent­lich­ten Erklä­rung des Außen­mi­ni­ste­ri­ums in Havan­na heißt es, die­se Ent­schei­dung erfol­ge „im Geist des guten Wil­lens“ und im Rah­men der „engen Bezie­hun­gen“ zwi­schen dem kuba­ni­schen Staat und
Papst Leo XIV. mit dem neuen Päpstlichen Almosenier und Präfekten des Dikasteriums für die Nächstenliebe Msgr. Marín de San Martín
Leo XIV.

Personalwechsel im Vatikan: Kardinal Krajewski nach Lodsch versetzt

Mit zwei Per­so­nal­ent­schei­dun­gen voll­zog der Hei­li­ge Stuhl gestern einen Wech­sel an der Spit­ze des vati­ka­ni­schen Wohl­tä­tig­keits­dien­stes. Wie aus dem Tage­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes her­vor­geht, wur­de der bis­he­ri­ge Päpst­li­che Almo­se­ni­er, Kon­rad Kar­di­nal Kra­jew­ski, zum neu­en Metro­po­li­ten von Lodsch ernannt. Sein Nach­fol­ger als Almo­se­ni­er und Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Dienst der Näch­sten­lie­be, wie das Amt seit
Kardinal Dominique Mathieu mit Papst Leo XIV. in Rom
Leo XIV.

Kardinal Dominique Mathieus Evakuierung aus dem Iran – und die zurückgelassenen Katholiken

Isra­el und die USA füh­ren einen Angriffs­krieg gegen den Iran, den sie „Prä­ven­tiv­krieg“ nen­nen, eine Kate­go­rie, die das Völ­ker­recht nicht kennt. Es han­delt sich um den drit­ten direk­ten Angriff mit nach­fol­gen­dem Schlag­ab­tausch seit 2024. Die im Iran aner­kann­te katho­li­sche Kir­che macht gera­de eine bit­te­re Erfah­rung. Die Katho­li­ken erle­ben nicht nur Bom­bar­die­run­gen, wie sie auf­grund der
Msgr. Marian Eleganti widerspricht Msgr. Athanasius Schneider, was die kirchenrechtliche Interpretation der angekündigten Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft betrifft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Eleganti widerspricht Bischof Schneider

Der Schwei­zer Bischof Mari­an Ele­gan­ti hat der Auf­fas­sung wider­spro­chen, mög­li­che Exkom­mu­ni­ka­tio­nen gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) wegen geplan­ter Bischofs­wei­hen sei­en ungül­tig. In einem Kom­men­tar im Catho­lic Herald erklär­te er, sol­che Argu­men­te ver­fehl­ten das kir­chen­recht­li­che Schi­s­­ma-Ver­­­stän­d­­nis und stell­ten die objek­ti­ve Natur eines ent­spre­chen­den Aktes falsch dar.
Abuna Pierre al-Rahi wurde gestern abend von einem israelischen Panzer getötet, als er verletzten Christen zu Hilfe eilte
Leo XIV.

Papst Leo XIV.: „Tiefe Trauer“ über den Tod des Priesters Pierre al-Rahi

Die Mel­dung, daß Abu­na Pierre al‑Rahi, der maro­ni­ti­sche Pfar­rer des christ­li­chen Dor­fes Qla­y­aa im Süd­li­ba­non, gestern abend bei einem israe­li­schen Angriff getö­tet wur­de, wäh­rend er ver­letz­te Chri­sten zu ret­ten ver­such­te, erschüt­tert. Laut Berich­ten wur­de zunächst von einem israe­li­schen Pan­zer ein Haus beschos­sen. Als Nach­barn, dar­un­ter der Pfar­rer, zu Hil­fe eil­ten, traf sie ein zwei­ter Schuß.
Sr. Linda Pocher mit Papst Franziskus: Feministischer Klerikalismus als Ausweg wohin?
Nachrichten

Die Illusion eines „weiblichen Kirchenwesens“

In die­sen Tagen, rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, ver­brei­tet sich erneut ein wohl­be­kann­tes Nar­ra­tiv: Frau­en müß­ten in der Kir­che „mehr Raum“ erhal­ten, um die Insti­tu­ti­on zu „ver­wan­deln“. Bis in die hin­ter­ste Pro­vinz tra­gen die Main­­stream-Medi­en die­se Erzäh­lung wei­ter. Ein beson­ders mar­kan­tes Bei­spiel lie­fert das jüng­ste Inter­view mit Sr. Lin­da Pocher, der femi­ni­sti­schen Vor­­­zei­­ge-Orden­s­­frau von Papst
Kardinal Joseph Zen 2012 bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Zen stellt sich hinter die Tradition

Der Hong­kon­ger Kar­di­nal Joseph Zen hat sich mit unge­wöhn­lich kla­ren Wor­ten zur Lage der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) geäu­ßert. In einer geist­li­chen Betrach­tung zum Frei­tag der zwei­ten Fasten­wo­che ver­bin­det der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong die bibli­schen Tages­le­sun­gen mit der seit Jahr­zehn­ten andau­ern­den Span­nung zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Vati­kan. Sein Text ist weni­ger eine
Msgr. Pedro Daniel Martínez Perea, Kritiker von Amoris laetitia und dafür von Franziskus abgesetzter Bischof von San Luis, wurde von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kritiker von Amoris laetitia rehabilitiert?

Am gest­ri­gen 5. März 2026 emp­fing Papst Leo XIV. den eme­ri­tier­ten Bischof von San Luis in Argen­ti­ni­en, Mon­si­gno­re Pedro Dani­el Mar­tí­nez Perea, in Audi­enz. Die Begeg­nung erreg­te in kirch­li­chen Beob­ach­ter­krei­sen erheb­li­che Auf­merk­sam­keit, denn Msgr. Mar­tí­nez Perea ist einer jener Bischö­fe, die früh und deut­lich Kri­tik an der pasto­ra­len Linie von Papst Fran­zis­kus und ins­be­son­de­re an
Papst Leo XIV. informiert sich über empirische Erhebungen zum überlieferten Ritus und zur Tradition
Leo XIV.

Was der Besuch von Bullivant und Cranney bei Papst Leo XIV. bedeuten könnte

Am 5. März emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan zwei Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen, deren For­schungs­ar­beit sich unter ande­rem mit einem der sen­si­bel­sten The­men des gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Lebens befaßt: der über­lie­fer­ten latei­ni­schen Mes­se. Der bri­ti­sche Theo­lo­ge und Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge Ste­phen Bul­li­vant sowie der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Daten­wis­sen­schaft­ler Ste­phen Cran­ney arbei­ten gemein­sam an einer umfang­rei­chen Stu­die über Katho­li­ken, die den tra­di­tio­nel­len römi­schen
Alejandro Labaka mit Amazonas-Indios des Huaorani-Stammes
Leo XIV.

Ein nudistischer und pädophiler „Heiliger“?

„Vie­le von uns sehen sich wei­ter­hin in der Pflicht, reli­giö­se, als „Evan­ge­li­sie­rung“ getarn­te Päd­era­stie offen­zu­le­gen. Schwei­gen ist kei­ne Opti­on“, so der gali­cische Jour­na­list und Publi­zist Fran­cis­co Fernán­dez de la Cigo­ña, der schar­fe Kri­tik an einem Selig­spre­chungs­ver­fah­ren übt.