Der Osterleuchter wurde in alten Kirchen mit dem Evangelien-Ambo gekoppelt, auf dem auch das Exsultet gesungen wurde, um dabei die Osterkerze entzünden zu können.
Forum

Die Reform der Karwoche unter Pius XII.: die Osternacht

Zu eini­gen grund­le­gen­den Neue­run­gen, die den Kar­sams­tag betref­fen, sie­he die ein­füh­ren­den Bei­trä­ge zur Rei­he (Links am Ende des Bei­trags). Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Erste Neue­rung Es wird eine Seg­nung der Oster­ker­ze im Atri­um, jeden­falls vor dem Ein­gang der Kir­che, ein­ge­führt; die­se muß wäh­rend der gesam­ten Fei­er vom Dia­kon getra­gen werden.
Fußwaschung am Gründonnerstag durch Benedikt XVI.
Leo XIV.

Das Ende spektakulärer Gesten an den Rändern

Die erste Kar­wo­che des neu­en Pon­ti­fi­kats von Papst Leo XIV. setzt ein Zei­chen – lit­ur­gisch, kirch­lich und nicht zuletzt sym­bo­lisch. Wäh­rend in den ver­gan­ge­nen drei­zehn Jah­ren eine syste­ma­ti­sche Ver­la­ge­rung der zen­tra­len Grün­don­ners­tags­ri­ten an Orte außer­halb der klas­si­schen Sakral­räu­me statt­fand, kehrt der neue Papst zu einer sicht­ba­ren, öffent­lich ver­or­te­ten Zele­bra­ti­on der Lit­ur­gie zurück.
Liturgie der Karwoche: entblößte Altäre nach der Zelebration des Gründonnerstags
Liturgie & Tradition

Die Reform der Karwoche unter Pius XII.: vom Montag bis zum Gründonnerstag

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir set­zen die Rei­he über die Ver­än­de­run­gen fort, die der Novus Ordo der Kar­wo­che, ein­ge­führt 1955 durch Pius XII., für die Lit­ur­gie mit sich brach­te. Wer an einer wis­sen­schaft­li­che­ren Arbeit zu die­sem The­ma inter­es­siert ist, kann die Stu­di­en von Gre­go­ry DiPip­po, Hen­ri de Vil­liers und P. Ste­fa­no Caru­si kon­sul­tie­ren; als wich­tig­ste biblio­gra­phi­sche
Papst Leo XIV. erteilte Kardinal Aveline, Erzbischof von Marseille, den Auftrag, eine "Lösung" für die Frage der Tradition zu finden
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wird Frankreich die „Tradi-Frage“ lösen?

Die Dis­kus­si­on um die Zukunft des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in der katho­li­schen Kir­che tritt in eine neue Pha­se ein – und Frank­reich könn­te dabei eine Schlüs­sel­rol­le zufal­len. Wie aus einem Bericht der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix her­vor­geht, erteil­te Papst Leo XIV. den fran­zö­si­schen Bischö­fen fak­tisch den Auf­trag, ein trag­fä­hi­ges Modell für den Umgang mit der
Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
Forum

Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich zum überlieferten Ritus und läßt versöhnliche Töne anklingen
Leo XIV.

Neue Töne zum überlieferten Ritus?

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin hat sich erneut zur Fra­ge des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus geäu­ßert – und dabei einen Ton ange­schla­gen, der teils als bemer­kens­wer­te Kurs­kor­rek­tur wahr­ge­nom­men wird. 
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
Forum

Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und