Die Fußwaschung in der Liturgie des Gründonnerstags und ihre große und vielschichtige Bedeutung
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Die Fußwaschung Jesu bezeigt das Opferpriestertum

Ein Kom­men­tar von Mag. Micha­el Gurt­ner* Die Fuß­wa­schung, wel­che der Hei­land beim letz­ten Abend­mah­le an sei­nen Apo­steln voll­zog, wird jedes Jahr ger­ne in ver­schie­de­nen Pre­dig­ten und Kom­men­ta­ren aus­ge­legt, und zwar mit gutem Recht. Aller­dings ist es auf­fäl­lig, daß sich die aller­mei­sten dabei auf einen ein­zi­gen Aspekt beschrän­ken, näm­lich jenen der Demuts­ge­ste. Die­se Les­art ist gewiß
Bei Schnee und Nebel erreichten die Pilger der Tradition am 14. März das Marienheiligtum La Salette – wo sie eine unerfreuliche Überraschung erwartete
Leo XIV.

Zwischen Schneesturm und Verbot: Eine Wallfahrt nach La Salette

Eine win­ter­li­che Wall­fahrt nach La Salet­te unter extre­men Bedin­gun­gen, die vor weni­gen Tagen statt­fand, könn­te als Sinn­bild der gegen­wär­ti­gen Lage in der Kir­che gel­ten: Wäh­rend Gläu­bi­ge trotz Schnee und Käl­te den Berg zum Hei­lig­tum erklim­men und ihr Ziel unter Mühen errei­chen, fällt ihnen der zustän­di­ge Ober­hir­te in den Rücken und unter­sagt ihnen kurz­fri­stig die zuvor
Pius XII. setzte 1955 mit der Reform der Karwoche den ersten Schritt zur großen Liturgiereform von 1969.
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Die Reform der Karwoche: Prolegomena

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Okto­ber 1949 setz­te die Riten­kon­gre­ga­ti­on eine Lit­ur­gie­kom­mis­si­on ein, die sich mit dem Römi­schen Ritus sowie mit etwa­igen durch­zu­füh­ren­den Refor­men und deren Not­wen­dig­keit befas­sen soll­te. Lei­der war die für eine der­ar­ti­ge Arbeit erfor­der­li­che Ruhe auf­grund des anhal­ten­den Drucks sei­tens der Epi­sko­pa­te Frank­reichs und Deutsch­lands nicht gege­ben, die mit größ­ter Dring­lich­keit und Nach­druck
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) übermittelte allen italienischen Diözesanbischöfen ein eigens veröffentlichtes Buch, um auf die Lage der Kirche hinzuweisen und die bevorstehenden Bischofsweihen zu begründen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft wirbt bei Bischöfen für angekündigte Bischofsweihen

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) star­te­te im Vor­feld der von ihr ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen am 1. Juli 2026 eine geziel­te Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne. Nach Berich­ten ließ die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Gemein­schaft jedem ita­lie­ni­schen Diö­ze­san­bi­schof ein eigens ver­öf­fent­lich­tes Buch zukom­men, in dem sie ihre Beweg­grün­de darlegt.
Erzbischof Salvatore Cordileone zelebrierte ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus in Zagreb
Liturgie & Tradition

Erstes traditionelles Pontifikalamt in Kroatien seit über 50 Jahren

In Kroa­ti­en wur­de nach mehr als einem hal­ben Jahr­hun­dert erst­mals wie­der ein Pon­ti­fi­kal­amt im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus zele­briert. Die Zere­mo­nie fand in der Kir­che St. Bla­si­us in Zagreb statt und wur­de von Erz­bi­schof Sal­va­to­re Cor­di­leo­ne von San Fran­cis­co (USA) par­al­lel zur inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Chri­stus ist König“ zelebriert.
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, zelebrierte an Laetare erstmals ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus in der Diözese Herzogenbusch.
Leo XIV.

Das erste Pontifikalamt von Kardinal Eijk im überlieferten Ritus

Von Hen­drik van Vlier­bosch* In einer Zeit inten­si­ver lit­ur­gi­scher Debat­ten inner­halb der katho­li­schen Kir­che kommt ein Zei­chen aus den Nie­der­lan­den: Der Utrech­ter Erz­bi­schof und Kar­di­nal Wil­lem Jaco­bus Eijk zele­brier­te erst­mals ein Pon­ti­fi­kal­amt in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Die Zele­bra­ti­on fand in der Kir­che der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis in Oss statt (de kerk van de
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Msgr. Marian Eleganti widerspricht Msgr. Athanasius Schneider, was die kirchenrechtliche Interpretation der angekündigten Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft betrifft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Eleganti widerspricht Bischof Schneider

Der Schwei­zer Bischof Mari­an Ele­gan­ti hat der Auf­fas­sung wider­spro­chen, mög­li­che Exkom­mu­ni­ka­tio­nen gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) wegen geplan­ter Bischofs­wei­hen sei­en ungül­tig. In einem Kom­men­tar im Catho­lic Herald erklär­te er, sol­che Argu­men­te ver­fehl­ten das kir­chen­recht­li­che Schi­s­­ma-Ver­­­stän­d­­nis und stell­ten die objek­ti­ve Natur eines ent­spre­chen­den Aktes falsch dar.
Eucharistische Tauben hingen über dem Altar und waren Vorläufer des Tabernakels
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Die Karwoche als Sancta Sanctorum des liturgischen Jahres

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die fol­gen­den Betrach­tun­gen sind das Ergeb­nis eines län­ge­ren Gesprä­ches, das ich mit einem guten Freund und aus­ge­zeich­ne­ten Lit­ur­gie­hi­sto­ri­ker wäh­rend einer der Pau­sen eines Kon­gres­ses führ­te, der zu die­sem The­ma im Janu­ar 2026 in Madrid statt­fand. Merk­wür­di­ger­wei­se lei­sten gera­de jene Insti­tu­tio­nen, von denen man es eigent­lich erwar­ten müß­te – näm­lich die Kir­che und
Kardinal Joseph Zen 2012 bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Zen stellt sich hinter die Tradition

Der Hong­kon­ger Kar­di­nal Joseph Zen hat sich mit unge­wöhn­lich kla­ren Wor­ten zur Lage der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) geäu­ßert. In einer geist­li­chen Betrach­tung zum Frei­tag der zwei­ten Fasten­wo­che ver­bin­det der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong die bibli­schen Tages­le­sun­gen mit der seit Jahr­zehn­ten andau­ern­den Span­nung zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Vati­kan. Sein Text ist weni­ger eine