Das Dekret, mit dem Kardinal Matteo Zuppi das Motu proprio Traditionis custodes in seinem Erzbistum in einem ersten Schritt umsetzt.
Liturgie & Tradition

Entwarnung im Erzbistum Bologna nach Traditionis custodes – vorerst?

(Rom) Tröpf­chen­wei­se reagie­ren die Diö­ze­san­bi­schö­fe auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und tref­fen erste Ent­schei­dun­gen zu des­sen Umset­zung. Die­se fal­len ganz unter­schied­lich aus. Die Stoß­rich­tung des Motu pro­prio kön­nen sie weder ändern noch über­win­den. Zu den Bischö­fen, die bereits reagiert haben, gehört auch jener von Bolo­gna, der als Papa­bi­le gehan­delt wird.
Ein junger Gläubiger wartet vergebens kniend in der Kathedrale von Lima, daß ihm die Mundkommunion gespendet wird. Erzbischof Castillo Mattasoglio überging ihn einfach.
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Erzbischof verweigert die Mundkommunion

(Lima) Msgr. Car­los Castil­lo Mat­ta­so­glio, der von Papst Fran­zis­kus ernann­te Erz­bi­schof von Lima und Pri­mas von Peru, ist so „barm­her­zig“, daß er Gläu­bi­gen in sei­ner Kathe­dra­le die Mund­kom­mu­ni­on verweigert.
Aus einem alten Religionsheft der Autorin
Forum

Traditionis custodes und ein alter Schulheftaufschrieb

Von einer Katho­li­kin Als ich vor ein paar Jah­ren die Schwel­le von St-Eugè­­­ne Sain­te-Céci­­le in Paris betrat, wuß­te ich nur ansatz­wei­se, was mich in der alten Mes­se, der Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des römi­schen Ritus, erwar­te­te. Und das war gut so. Mein Herz war maxi­mal offen. Als ich nach der Mes­se über die­sel­be Kir­chen­schwel­le …
Die Heilige Messe im überlieferten Ritus wird erneut geknebelt und verfolgt. Nur kurz währte die Verschnaufpause, die Benedikt XVI. 2007 gewährte.
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Die geknebelte Heilige Messe: von Padre Pio bis Papst Franziskus

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Es ist für einen Gläu­bi­gen unse­rer Tage nicht leicht zu ver­ste­hen, was die Hei­li­ge Mes­se wirk­lich und umfas­send ist. Der Grund dafür ist leicht zu erklä­ren: Die durch die lit­ur­gi­sche Bewe­gung refor­mier­te, bes­ser gesagt, revo­lu­tio­nier­te Hei­li­ge Mes­se – ange­führt von Msgr. Anni­ba­le Bug­nini, der im Ruch der Frei­mau­re­rei starb –, die ab …
Kardinal Antonio Cañizares untersagte in seinem Erzbistum Valencia die Zelebration im überlieferten Ritus. Wurde aus dem einstigen "kleinen Ratzinger" ein "Mikro-Bergoglio"?
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Kardinal Cañizares verbietet überlieferten Ritus

(Madrid) Unter Papst Bene­dikt XVI. wur­de er der „klei­ne Ratz­in­ger“ genannt, nun bezeich­nen ihn Kri­ti­ker als „Mini-Ber­g­o­­glio“. Anto­nio Kar­di­nal Cañi­zares Llove­ra sus­pen­dier­te wegen des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des in sei­ner Erz­diö­ze­se Valen­cia die Zele­bra­ti­on des über­lie­fer­ten Ritus.
Ein Schatz, welcher seit mindestens tausend Jahren der ganzen Kirche gehört, sei keine Privatsache eines Papstes, über die er frei verfügen könne. Interview mit Weihbischof Athanasius Schneider.
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Athanasius Schneider: „Es wird eine weltweite Kette von Katakomben-Messen entstehen“

Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der, einer der her­aus­ra­gend­sten Bischö­fe der katho­li­schen Kir­che, nahm in einem Inter­view mit der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Zei­tung The Rem­nant aus­führ­lich zum neu­en Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus Stel­lung, mit dem das Kir­chen­ober­haupt den über­lie­fer­ten Ritus „ernied­rigt“ und eine „Unge­rech­tig­keit“ gegen­über jenen Katho­li­ken begeht, die die­sem Ritus ver­bun­den sind. Vor allem habe Fran­zis­kus …
Das Päpstliche Athenaeum Sant'Anselmo: Das dort angesiedelete Päpstliche Liturgische Institut unterstützt und beeinflußt den Geist hinter dem Motu proprio Traditionis custodes.
Hintergrund

Die Spur zu Traditionis custodes führt nach Sant’Anselmo

(Rom) Wäh­rend sich die Reak­tio­nen auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus über­schla­gen, mach­te sich der Vati­ka­nist Andrea Gagli­ar­duc­ci auf die Suche nach dem direk­ten Ursprung des neu­en Motu pro­prio, mit dem Fran­zis­kus nach all­ge­mei­ner Mei­nung einen Ver­nich­tungs­feld­zug gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Tra­di­ti­on begon­nen hat.
Will Kardinal Cupich in seinem Bistum Chicago das Motu proprio Traditionis custodes umsetzen, müßte er auch den jungen Orden der Regularkanoniker des heiligen Johannes von Krakau zerschlagen.
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Kardinal Cupich und Traditionis custodes

(Rom/​​New York) Seit der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des reagie­ren immer mehr Bischö­fe auf die dar­in ent­hal­te­ne Auf­for­de­rung, die Zele­bra­ti­ons­or­te des über­lie­fer­ten Ritus abzu­wür­gen und den Prie­stern, die bis­her im über­lie­fer­ten Ritus zele­brier­ten, kei­ne Zele­bra­ti­ons­er­laub­nis mehr zu ertei­len. Es gibt Bischö­fe, die ver­stan­den haben, was Papst Fran­zis­kus will, und bereits rund­weg die hei­li­ge Mes­se …
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Petrusbruderschaft: „Wir bleiben unseren Konstitutionen und unserem Charisma treu“

Mit einem offi­zi­el­len Kom­mu­ni­qué reagier­te die Gene­ral­lei­tung der Petrus­bru­der­schaft als erste Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaft auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus, mit dem die­ser einen Ver­nich­tungs­feld­zug gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Gemein­schaf­ten und Gläu­bi­gen­grup­pen der Tra­di­ti­on eröff­net hat. Das Motu pro­prio wur­de vom Hei­li­gen Stuhl am 16. Juli ver­öf­fent­licht und sofort in Kraft gesetzt. 
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Offizielles Kommuniqué der Petrusbruderschaft zum Motu Proprio Traditionis Custodes

Fri­bourg, 20. Juli 2021 Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus, deren Ziel die Hei­li­gung der Prie­ster durch die Befol­gung der lit­ur­gi­schen Tra­di­tio­nen vor der vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil gewünsch­ten Reform ist (vgl. Kon­sti­tu­tio­nen Nr. 8), hat das Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis Cus­to­des von Papst Fran­zis­kus mit Ver­wun­de­rung aufgenommen.