"Wir werden wieder Kathedralen bauen", war ein Motto der Katholischen Allianz (Alleanza Cattolica), die als Reaktion auf die Studentenproteste von 1968 entstanden war.
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„Wir werden wieder Kathedralen bauen“

Von Rober­to de Mat­tei* Im Hin­ter­land der poli­ti­schen Rech­ten, die heu­te in Ita­li­en an der Regie­rung ist, gibt es einen katho­li­schen Kul­tur­strang, des­sen Kon­si­stenz und Wur­zeln noch nicht unter­sucht wur­den. Einen wich­ti­gen Bei­trag zum Ver­ständ­nis die­ser Denk­rich­tung bie­tet das Buch von Oscar San­gui­net­ti und Pier­lui­gi Zoc­ca­tel­li mit dem Titel „Wir wer­den wie­der Kathe­dra­len bau­en“1.
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Zur Lage der Kirche – eine neue Kolumne

Katho​li​sches​.info beginnt heu­te die neue Kolum­ne „Zur Lage der Kir­che“ des öster­rei­chi­schen Prie­sters Micha­el Gurt­ner. Des­sen Auf­satz: „Die aktu­el­le Glau­bens­kri­se der Kir­che hat ihren Grund in der neu­en Mes­se“, eine ein­drucks­vol­le Apo­lo­gie des über­lie­fer­ten Ritus, fand inter­na­tio­na­le Beach­tung. Nun legt der Autor nach. Er ant­wor­tet auf 70 Fra­gen, die ihm in jüng­ster Zeit in Gesprä­chen
Will Papst Franziskus den überlieferten Ritus noch mehr unterdrücken? Das behaupten Gerüchte, die nach dem Tod von Benedikt XVI. kursieren.
Liturgie & Tradition

Plant Papst Franziskus „eine zusätzliche Unterdrückung“ des überlieferten Ritus?

(Rom) Der Tod von Bene­dikt XVI. hat die Gerüch­te­kü­che in Rom stark ange­heizt. Der Nebel ist dicht, da in tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Krei­sen die Sor­ge groß ist, nach dem Able­ben des gro­ßen Schutz­pa­trons, Opfer einer ver­spä­te­ten „Rache“ von Papst Fran­zis­kus an sei­nem Vor­gän­ger zu wer­den. Seit eini­gen Tagen wird gerüch­te­wei­se kol­por­tiert, Fran­zis­kus berei­te ein wei­te­res Doku­ment zur
Papst Franziskus gewährte der Zeitschrift Mundo Negro der Comboni-Missionare ein Interview. Anwesend war auch der Comboni-Kardinal Miguel Ángel Ayuso (rechts).
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus kann sich die Berufungskrise nicht erklären

(Rom) Die Zeit­schrift Mun­do Negro der Com­­bo­­ni-Mis­­sio­na­­re, mit Sitz in Madrid, ver­öf­fent­lich­te am 13. Janu­ar ein Inter­view mit Papst Fran­zis­kus. Es ist nicht das erste, das er die­ser Zeit­schrift gewähr­te. Dar­in pran­gert Fran­zis­kus erneut den Pro­se­ly­tis­mus als „schwe­re Sün­de“ an. Soweit so bekannt. Bemer­kens­wer­ter ist, daß Fran­zis­kus auch sagt, sich die Beru­fungs­kri­se „nicht erklä­ren“ zu
Kardinal Joseph Zen, nachdem er am Morgen des 5. Januar persönlich Abschied von Benedikt XVI. genommen hatte.
Hintergrund

Kardinal Zen: „Tendenziöse Verallgemeinerungen von Franziskus haben viele Menschen verletzt“

Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, wird von chi­ne­si­schen Katho­li­ken als „leben­der Hei­li­ger“ ver­ehrt. Er selbst weist das ent­schie­den von sich. Im kom­mu­ni­sti­schen Chi­na droht dem Kar­di­nal, der die Kir­chen­ver­fol­gung und die neue vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik kri­ti­siert, lebens­lan­ge Haft. Den 91jährigen scheint das nicht zu beein­drucken. Im Mai 2022
Kardinal George Pell mit Papst Franziskus, an dessen Pontifikat er vernichtende Kritik übte; vor allem aber schaute er auf das nächste Konklave.
Liturgie & Tradition

Das Vermächtnis von Kardinal Pell: Eine vernichtende Kritik am Pontifikat von Papst Franziskus und der Blick auf das nächste Konklave

(Rom) Der am Diens­tag­abend, dem 10. Janu­ar, über­ra­schend ver­stor­be­ne austra­li­sche Kar­di­nal Geor­ge Pell, der durch Ver­leum­dung in sei­nen letz­ten Lebens­jah­ren durch die Höl­le gehen muß­te, hat­te noch zu Leb­zei­ten vor­ge­sorgt: Er hin­ter­läßt der Kir­che, ins­be­son­de­re dem Kar­di­nals­kol­le­gi­um, ein Ver­mächt­nis, das nun noch mehr Gewicht bekommt. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ent­hüll­te, daß Kar­di­nal Pell der Autor
Apostolischer Nuntius zwang bei Requiem für Benedikt XVI. die Gläubigen zur Handkommunion.
Liturgie & Tradition

Ein Nuntius, der Klerikalismus und die Mundkommunion

(Rom) Papst Fran­zis­kus tadel­te wie­der­holt den Kle­ri­ka­lis­mus, den er als „Krank­heit“ bezeich­ne­te. Dabei wur­de aber nicht wirk­lich klar, was genau der Papst dar­un­ter ver­steht. Ein trau­ri­ges Bei­spiel für Kle­ri­ka­lis­mus lie­fer­te nun der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in Costa Rica.
Verleihung der Kardinalswürde durch Papst Benedikt XVI. an Raymond Burke.
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Kardinal Burke: „Er hat eine unvorstellbare Last auf sich genommen“

Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der Kar­di­nal aus den USA, war Bene­dikt XVI. sehr ver­bun­den. Bene­dikt hat­te den bril­lan­ten Juri­sten an die Römi­sche Kurie beru­fen und zum Kar­di­nal kre­iert. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus und der kirch­li­chen Tra­di­ti­on fiel im Anschluß an die erste Bischofs­syn­ode über die Fami­lie, bei der er zum Wort­füh­rer der Ver­tei­di­ger der über­lie­fer­ten
Seit gestern ist der Leichnam von Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt. Zehntausende Menschen nehmen seither persönlich von ihm Abschied.
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„Er war nicht selbst das Licht, sondern sollte Zeugnis ablegen für das Licht“

Zahl­reich sind die Anmer­kun­gen zum Tod von Bene­dikt XVI. und die per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen an die­sen Papst und ehe­ma­li­gen Glau­bens­prä­fek­ten, Metro­po­li­ten und Pro­fes­sor, die uns errei­chen. Eine davon soll her­aus­ge­grif­fen wer­den, weil ihr Maß an Wür­di­gung, Treff­lich­keit und Schön­heit zuin­nerst bewegt: