1263 befand sich der deutsche Priester Petrus von Prag auf dem Weg nach Rom. Ihn plagten Zweifel an der Realpräsenz Jesu Christi unter der Gestalt von Brot und Wein. Als er in Bolsena nördlich von Rom die Heilige Messe zelebrierte, ereignete sich ein Eucharistisches Wunder, das zur Einführung des Fronleichnamsfestes führte. Das Corporale mit den Blutstropfen Christi wird heute im Dom von Orvieto aufbewahrt, der Altarstein mit dem Kostbaren Blut Christi in Bolsena.
Hintergrund

Fronleichnam, die Realpräsenz und das Wunder von Bolsena

(Rom) Film­auf­nah­men aus dem Jahr 1933 zei­gen die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Papst Pius XI. auf dem Peters­platz in Rom. Der Papst wird als Ober­ster Prie­ster, der anbe­tend Für­bit­te für die ihm anver­trau­te katho­li­sche Gemein­schaft und Gesell­schaft vor dem Aller­hei­lig­sten Sakra­ment des Alta­res hält, in den Peters­dom getragen. 
Papst Franziskus warnte in seiner Pfingstpredigt erneut vor der "Versuchung des Indietrismus", einer Rückwärtsgewandtheit.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus warnt vor dem „Indietrismus“ – unter Verweis auf den Heiligen Geist

(Rom) Papst Fran­zis­kus ließ es sich nicht neh­men, am Pfingst­fest zu dem zurück­zu­keh­ren, was er „Indiet­ris­mus“ nennt. In sei­ner Pre­digt wäh­rend der Pfingst­mes­se im Peters­dom am 28. Mai 2023 impro­vi­sier­te Fran­zis­kus, indem er vom vor­be­rei­te­ten Text abwich, fol­gen­den Satz, der den Über­set­zern Schwie­rig­kei­ten berei­te­te, da es das ita­lie­ni­sche Wort in ande­ren Spra­chen nicht gibt.
Am 29. April traf sich Papst Franziskus in Budapest mit seinen dortigen Mitbrüdern im Jesuitenorden und nützte eine Frage, in der gar nicht danach gefragt wurde, um den überlieferten Ritus und die diesem verpflichteten Gläubigen anzugreifen.
Hintergrund

Papst Franziskus und die Treue zur Tradition

Eine Ana­ly­se von Ivan Pol­ja­ko­vić* Papst Fran­zis­kus hat wie­der­holt sei­ne Abnei­gung gegen­über Katho­li­ken zum Aus­druck gebracht, die am Ritus der Alten Lit­ur­gie (TLM – Tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se) fest­hal­ten. Die häu­fig­sten Wor­te, die Papst Fran­zis­kus ver­wen­det, wenn er sol­che Katho­li­ken beschreibt, sind „Starr­heit“, „Unsi­cher­heit“, und er spiel­te auch indi­rekt auf eine Art „Gei­stes­krank­heit“ an.
Über 15.000 junge Menschen pilgern seit gestern hundert Kilometer von Paris nach Chartres, wo morgen der Abschluß der Pfingstwallfahrt der Tradition stattfinden wird.
Liturgie & Tradition

Das Heerlager der Heiligen – heute die Kirche von morgen sehen (zu dürfen)

Zum heu­ti­gen Pfingst­fest ver­öf­fent­li­chen wir den 2014 ver­faß­ten Bericht über die Pfingst­wall­fahrt der Tra­di­ti­on, die all­jähr­lich in drei Tagen die hun­dert Kilo­me­ter zwi­schen Paris und Char­tres und anders­her­um zu Fuß zurück­legt, und emp­feh­len ihn der Auf­merk­sam­keit unse­rer Leser. Eine Gemein­schaft von 17.500 Pil­gern pil­gert gera­de im Zuge des 41. Pèle­ri­na­ge de Pen­te­côte von Paris Rich­tung
Snickers-Bischof von Auckland zelebriert die Messe in seiner Kathedrale. Auch seine Konzelebranten sind mit Schokoriegeln dekoriert.
Liturgie & Tradition

Horror missae: Schokoriegel-Zelebration in Auckland

„Es war toll, gestern mit den jun­gen Leu­ten des Liston Col­lege zusam­men zu sein“, schreibt Msgr. Ste­phen Lowe, der Bischof von Auck­land in Neu­see­land, auf sei­ner Face­­book-Sei­te. Den Hor­ror Mis­sae ver­gaß er dabei zu erwähnen.
Am vergangenen Samstag wurden von Erzbischof Wolfgang Haas sieben Kandidaten der Petrusbruderschaft zu Diakonen geweiht
Liturgie & Tradition

Mehr Priesterweihen der Petrusbruderschaft denn je

(Wigratz­bad) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 20. Mai, wur­den im schwä­bi­schen Gestratz sie­ben Semi­na­ri­sten der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) zu Dia­ko­nen geweiht. Am 10. Juni steht dann ein ganz beson­de­res Fest bevor: In Otto­beu­ren wer­den zehn Dia­ko­ne, mehr als je zuvor in Wigratz­bad, zu Prie­stern geweiht wer­den. Alle Kan­di­da­ten erfah­ren ihre sie­ben­jäh­ri­ge Aus­bil­dung (Vor­be­rei­tungs­jahr, fünf Stu­di­en­jah­re,
Die Ruine der St.-Christoph-Kirche in Mainz sollte eine Mahnung sein und spiegelt, so das Empfinden nicht weniger, die Lage der Kirche heute wider. (Die Kirche wurde in zwei Angriffen 1942 und 1945 von der britischen Luftwaffe zerstört.)
Forum

Wie glaubwürdig ist die Kirche noch? Ein offener Brief an Bischof Kohlgraf

Die Wel­len gehen hoch in der Kir­che, ins­be­son­de­re in Deutsch­land, aber auch in der Poli­tik die­ses Lan­des.Unter man­chen Kir­chen­ver­tre­tern und Gläu­bi­gen macht sich sogar ein Fata­lis­mus breit, da die Lage so ver­fah­ren scheint, daß eini­ge die Hoff­nung zu ver­lie­ren schei­nen. Dazu besteht kein Anlaß, wenn­gleich wir nicht wis­sen, wie die Zukunft der Kir­che nörd­lich der
Papst Franziskus beim Treffen mit den Jesuiten in Ungarn: "Und ich weiß, daß der Widerstand [gegen das Zweite Vatikanische Konzil] schrecklich ist."
Liturgie & Tradition

„Es gibt einen unglaublichen Restaurationismus“

(Rom) Wie bei sei­nen Aus­lands­rei­sen üblich, traf sich Papst Fran­zis­kus auch beim jüng­sten Ungarn-Besuch mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Am 29. April fand eine Zusam­men­kunft in Buda­pest hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. Eben­so wie üblich, ver­öf­fent­lich­te P. Anto­nio Spa­da­ro, der Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, eine Zusam­men­fas­sung der Begeg­nung. Hier die inter­es­san­te­ste Ant­wort von Fran­zis­kus,
Peter Kwasniewskis neues Buch über "Eine Rückkehr zur traditionellen Liturgie der Lateinischen Kirche nach siebzig Jahren des Exils"
Buchbesprechungen

Der Vergötzung des Fortschritts die unerschöpfliche Fruchtbarkeit der Tradition entgegenstellen

Eine Buch­be­spre­chung von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf „Fran­zis­kus, geh hin und stell mein Haus wie­der her, das, wie Du siehst, ganz ver­fal­len ist!“1 Die­se Wor­te sind mit einer bekann­ten Bege­ben­heit im Leben des hei­li­gen Fran­zis­kus von Assi­si ver­bun­den, den der gegen­wär­ti­ge Hei­li­ge Vater bei der Wahl sei­nes Papst­na­mens bekannt­lich als Namens­ge­ber für sich in Anspruch genom­men
Bischof Vitus Huonder, bis 2019 Bischof von Chur, erzählt in einem Video seinen Weg zur Piusbruderschaft und trifft dabei bedeutsame Aussagen.
Liturgie & Tradition

Bischof Huonder: „Erzbischof Lefebvre hätte viel mehr angehört werden sollen“

In einem neu­en Video bezeich­net Bischof Vitus Huon­der die Exkom­mu­ni­ka­ti­on von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re, dem Grün­der der tra­di­tio­na­li­sti­schen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), als „unge­recht“. Papst Fran­zis­kus habe ihm gegen­über aber klar­ge­stellt, daß die Prie­ster der Pius­bru­der­schaft „kei­ne Schis­ma­ti­ker“ sind.