Leo XIV. und das Konzil von Nicäa vor 1700 Jahren
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Leo XIV. und das Konzil von Nicäa

Von Rober­to de Mat­tei* In sei­ner Pre­digt anläß­lich der Inthro­ni­sie­rung am 18. Mai hat Papst Leo XIV. mehr­fach zur Ein­heit der Kir­che auf­ge­ru­fen. Der Papst ist sich in der Tat bewußt, daß es star­ke inter­ne Gegen­sät­ze gibt, die sich unter dem Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus ver­schärft haben und in einer zer­rei­ßen­den Wei­se explo­die­ren könnten.
Die Vertreibung aus dem Paradies. Wie steht es aber um die Rückkehr?
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Non omnis intrabit in regnum caelorum

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Mei­nung vie­ler Moder­ni­sten wird nicht jeder in das Him­mel­reich ein­ge­hen – Non omnis intra­bit in regnum cae­lorum. Da Latein nach wie vor die offi­zi­el­le Spra­che der Kir­che ist, lohnt es sich, zumin­dest Grund­kennt­nis­se zu erwerben.
Die römische Fronleichnamsprozession (Archivbild)
Leo XIV.

Fronleichnam mit Leo XIV.

Das Amt für die lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes ver­öf­fent­lich­te den Kalen­der für den Monat Juni, der zahl­rei­che Ter­mi­ne für das neue Kir­chen­ober­haupt ent­hält, dabei fällt jener für das Fron­leich­nams­fest auf, das Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Chri­sti, mit dem sein Vor­gän­ger Fran­zis­kus sein gan­zes Pon­ti­fi­kat hin­durch Pro­ble­me hatte.
Papst Leo XIV.
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Leo XIV.: Frieden in der Welt und Einheit in der Kirche

Von Rober­to de Mat­tei* Zwei Wor­te tau­chen in den Reden von Papst Leo XIV. gleich zu Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats immer wie­der auf: „Frie­den“ und „Ein­heit“. Frie­den ist das, was der Papst ange­sichts eines inter­na­tio­na­len Sze­na­ri­os beschwört, das er im Regi­na Coeli vom 12. Mai als „dra­ma­tisch“ bezeich­ne­te. Ein­heit ist das, was die Kir­che braucht, um
Papst Leo XIV.
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Leo XIV.: Warum ich moderat optimistisch bin

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In Anleh­nung an Vol­koffs Aus­druck muß ich sagen, daß ich dem Pon­ti­fi­kat von Leo XIV. mit mode­ra­tem Opti­mis­mus ent­ge­gen­se­he. Im Jahr 2013 war ich sehr pes­si­mi­stisch, was das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus angeht, und ich hat­te nicht unrecht. Ich hof­fe, daß ich auch die­ses Mal nicht falsch liege.
Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.
Die Begegnung von Leo XIV. mit den mit Rom unierten Ostkirchen brachte auch interessante Hinweise auf die Liturgiefrage
Leo XIV.

Leo XIV. und die heilige Liturgie: Kommt es zur Wende?

Papst Leo XIV. emp­fing gestern in der gro­ßen Audi­enz­hal­le des Vati­kans die Teil­neh­mer der Hei­­lig-Jahr-Wal­l­­fahrt der mit Rom unier­ten Ost­kir­chen und hielt vor ihnen sei­ne viel­leicht bis­her bedeu­tend­ste Anspra­che. Er leg­te ein Bekennt­nis zum Frie­den und gegen den Krieg ab. Er leg­te aber auch ein Bekennt­nis zum Erhalt des durch Krie­ge und Kon­flik­te mas­siv dezi­mier­ten
überlieferter römischer Ritus
Hintergrund

Warum die traditionelle Messe weiterhin auf Latein gefeiert werden soll

Peter Kwas­niew­ski ver­faß­te und ver­öf­fent­lich­te die­sen Bei­trag auf New Lit­ur­gi­cal Move­ment zu Beginn des Kon­kla­ves, des­sen Aus­gang er zu die­sem Moment noch nicht kann­te. Den­noch wen­det er sich dar­in auch bereits an den neu­en Papst, Leo XIV. War­um die tra­di­tio­nel­le Mes­se wei­ter­hin auf Latein gefei­ert wer­den soll Von Peter Kwas­niew­ski* Trotz aller Ver­su­che, sie zu unter­drücken,
Leo XIV. sollte von den Gemeinschaften der Tradition als Chance gesehen werden, weshalb sie jetzt, sofort mit ihm in Kontakt treten sollten, um der Tradition die Freiheit zu gewinnen.
Leo XIV.

Leo XIV. und die Tradition

Ein Vor­schlag von Giu­sep­pe Nar­di Wie steht Papst Leo XIV. zum über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus? Die­se Fra­ge beschäf­tigt der­zeit, hängt doch damit die Zukunft der Kir­che ab, wenn das vie­le auch noch nicht zu erken­nen ver­mö­gen. Es geht um die Sub­stanz. Die Gerüch­te über die Hal­tung von Robert Fran­cis Pre­vost, Augu­sti­ner, Bischof und in den gut andert­halb
Die Tiara steht am 4. November 1958 bereit für die Krönung von Johannes XXIII. zum Papst
Leo XIV.

Von der Inthronisation zur Amtseinführung

Leo XIV. wird am 18. Mai offi­zi­ell in sein Amt ein­ge­führt. Die Amts­ein­füh­rung wird im Rah­men eines fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amts auf dem Peters­platz statt­fin­den und ersetzt, was frü­her Inthro­ni­sa­ti­on genannt wur­de, als der Papst noch gekrönt wur­de und den Thron bestieg.