Bischof Cui Tai von Xuanhua. Seit dem Geheimabkommen herrscht Unruhe in seinem Untergrundbistum.
Christenverfolgung

Priester läßt Untergrundbischof verhaften

(Peking) Von wel­cher Sei­te das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na auch betrach­tet wird: Unab­hän­gi­ge Exper­ten sehen dar­in ein völ­li­ges Desa­ster. Jüng­ste Bewei­se lie­fern die Zer­stö­rung katho­li­scher Kir­chen im Bis­tum Fen­gxiang und der Kon­flikt im Bis­tum Xuan­hua in der Pro­vinz Hebei.
Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer poli­ti­schen Ana­loga for­dert auch die kirch­li­che Lin­ke das Ende der Frei­heit. Der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler Andrea Gril­lo, ein ver­bis­se­ner Geg­ner des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum, der in der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und in San­ta Mar­ta offe­ne Ohren fin­det, for­dert, den Zugang zum über­lie­fer­ten Ritus unter stren­ge Auf­sicht zu stellen.
Das Buch von Martha Alegria Reichmann belastet Kardinal Maradiaga schwer.
Buchbesprechungen

„Heiliger Verrat“

(Tegu­ci­gal­pa) Schwe­re Vor­wür­fe gegen Kar­di­nal Oscar Rodri­guez Mara­dia­ga, den Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa in Hon­du­ras und engen Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus, wer­den in einem neu­en Buch erhoben. 
Papst Franziskus und die Volksrepublik - die sich keinen Millimeter bewegt.
Christenverfolgung

Peking bewegt sich keinen Millimeter

(Rom/​​Peking) Im Sep­tem­ber 2018 unter­zeich­ne­ten die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na und der Hei­li­ge Stuhl ein Geheim­ab­kom­men. Vom Inhalt ist inof­fi­zi­ell nur bekannt, daß dem Regime in Peking von Papst Fran­zis­kus das allei­ni­ge Nomi­nie­rungs­recht bei den Bischofs­er­nen­nun­gen ein­ge­räumt wur­de. Die erhoff­te Ent­span­nung blieb jedoch aus. Auf das Ent­ge­gen­kom­men Roms folg­te kein Ent­ge­gen­kom­men Pekings. Das kom­mu­ni­sti­sche Regime beweg­te …
Das nachsynodale Schreiben Christus vivit von Papst Franziskus zusammengefaßt in einer Passage.
Hintergrund

Papst Franziskus und die „Besessenheit“ der Kirche

(Rom) Mit einer zen­tra­len Stel­le läßt sich Chri­stus vivit, das neue nach­syn­oda­le Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus, zusam­men­fas­sen. Der Vati­ka­nist der Tages­zei­tung Il Foglio, Matteo Mat­zuzzi, bringt es mit eige­nen Wor­ten auf den Punkt: „Kei­ne Tabus mehr zur Sexua­li­tät und Schluß mit einer Kir­che, die stän­dig die Welt verdammt“.
Papst Franziskus und Raul Eugenio Zaffaroni.
Genderideologie

„Historische Rede“ von Franziskus zur Homosexualität abgesagt?

(Rom) Der Sozio­lo­ge Fede­ric Mar­tel kün­dig­te für den 5. April eine „histo­ri­sche Rede“ von Papst Fran­zis­kus über die Homo­se­xua­li­tät an. Inzwi­schen rudert er zurück. Die „in drei Doku­men­ten ange­kün­dig­te, histo­ri­sche Rede wur­de abgesagt“. 
Die „Rache“ für Loreto - Von Gesten und Reaktionen.
Hintergrund

„Die Rache für Loreto“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 25. März, als Papst Fran­zis­kus den in der Kir­chen­ge­schich­te bedeu­tend­sten Mari­en­wall­fahrts­ort Lore­to in den Mar­ken besuch­te, irri­tier­te vie­le Men­schen, daß Fran­zis­kus den Gläu­bi­gen, die ihn per­sön­lich begrüß­ten, demon­stra­tiv die Hand ent­zog. Damit kon­fron­tier­te ihn am 30. März ein Jour­na­list auf dem Flug nach Rabat in Marokko.
Christus vivit das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus zur Jugendsynode.
Hintergrund

Nachsynodales Schreiben Christus vivit vorgestellt – mit einem Zwischenfall am Rande

(Rom) In Rom wur­de am 2. April das nach­syn­oda­le Apo­sto­li­sche Schrei­ben Chri­stus vivit zur Jugend­syn­ode vom Okto­ber 2018 ver­öf­fent­licht. Anders als vom Vati­kan ange­kün­digt, trägt es doch einen latei­ni­schen Titel. Am Ran­de kam es zu einem Zwi­schen­fall, der einen Prä­ze­denz­fall im Jahr 2015 in Erin­ne­rung ruft.
Steve Bannon hielt in der berühmten Biblioteca Angelica einen Vortrag: „Papst Franziskus hat mit dem Geheimabkommen die lebenden Heiligen in China verraten“.
Hintergrund

Steve Bannon über China, den Papst und die EU

(Rom) Ste­ve Ban­non, 2016 der Wahl­kampf­stra­te­ge von US-Prä­­si­­dent Donald Trump, sag­te bei einem Vor­trag in Rom, daß ein Grund für die soeben zu Ende gegan­ge­ne Euro­pa­rei­se von Chi­nas Staats- und Par­tei­chef Xi Jin­ping, „der Vati­kan ist“.