Hintergrund

Die Schattenseite rund um den Vatikan

(Rom) Die mexi­ka­ni­sche Tages­zei­tung El Sol de Mexi­co ortet um den Vati­kan „Ver­falls­er­schei­nun­gen“. Die Tages­zei­tung steht in kei­ner kirch­li­chen Bin­dung. Sie gehört zur gro­ßen Medi­en­grup­pe Orga­ni­zación Edi­to­ri­al Mexi­ca­na, die tra­di­tio­nell der wenig kir­chen­freund­li­chen Part­ido Revo­lu­cio­na­rio Insti­tu­cio­nal (PRI) nahe­steht, der Mexi­ko von 1929–1988 das Land dik­ta­to­risch beherrsch­te und auch seit­her eine domi­nan­te Stel­lung im Land einnimmt.
Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jah­re war das Muse­um über das Tian­an­­men-Mas­sa­ker in Hong Kong geschlos­sen. Es ist der ein­zi­ge Ort, an dem der gewalt­sa­men Nie­der­schla­gung des Volks­auf­stan­des in der Volks­re­pu­blik Chi­na am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wur­de das Muse­um wiedereröffnet.
Das Christentum wird von zwei Feinden bedroht, vom Islamischen Staat aus dem Osten und dem Relativismus aus dem Westen.
Christenverfolgung

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und die Relativisten

(Colombo/​​Brüssel) Auf Sri Lan­ka star­ben am Oster­sonn­tag Hun­der­te von Men­schen durch Angrif­fe isla­mi­scher Ter­ro­ri­sten. Die mei­sten waren Chri­sten, ein Fünf­tel davon Kin­der.  „Am Oster­sonn­tag und Oster­mon­tag tat Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz im Namen des Dia­logs mit dem Islam das Mög­lich­ste, um die blu­ti­gen Ter­ror­an­schlä­ge gegen Chri­sten, die sich in den Kir­chen ver­sam­melt hat­ten, um
Kardinal Kasper beklagt, „Verschwörungstheorien“ ausgesetzt zu sein, bestätigt aber gleichzeitig die Vorwürfe.
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Kardinal Kasper beklagt „dumme Verdächtigungen“

(Rom) Im Sep­tem­ber 2015 wur­de die Exi­stenz des inner­kirch­li­chen Geheim­zir­kels von Sankt Gal­len bekannt. Nun nahm erst­mals Kar­di­nal Wal­ter Kas­per aus­führ­li­cher dazu Stel­lung und war bemüht, die Bedeu­tung des Zir­kels herunterzuspielen.
Katholische Intellektuelle klagen Papst Franziskus an, ein Häretiker zu sein. Vor fünf Jahren übersetzte Google Bergoglio mit „Antichrist“.
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Schockerfahrung für Katholiken: Der Papst ein Häretiker?

(Rom) Eine Grup­pe nam­haf­ter, katho­li­scher Intel­lek­tu­el­ler klagt Papst Fran­zis­kus der Häre­sie an und doku­men­tiert die Anschul­di­gung detail­liert. Umstrit­ten ist, was aber mit einem häre­ti­schen Papst gesche­hen soll. Das Kir­chen­recht zeigt dafür kei­nen kla­ren Rechts­weg auf. Die Fra­ge, was mit einem häre­ti­schen Papst zu gesche­hen habe, wur­de zwar im Lau­fe der Geschich­te mehr­fach erör­tert, wirft aber
Giuseppe Siri (1906-1989), Anwärter auf den Stuhl Petri in vier Konklaven.
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Vor 30 Jahren starb Giuseppe Kardinal Siri, der vier Mal fast Papst wurde

(Rom) Am kom­men­den 2. Mai jährt sich zum 30. Mal der Todes­tag von Giu­sep­pe Kar­di­nal Siri, der vie­len Zeit­ge­nos­sen als „Kron­prinz“ von Pius XII. galt. Papst wur­de aber Johan­nes XXIII. Eine Rich­tungs­ent­schei­dung, die seit­her die Kir­che prägt und zu einem bei­spiel­lo­sen Nie­der­gang in West­eu­ro­pa führ­te. Siri selbst wur­de vom Thron­an­wär­ter zum ein­sa­men Bewahrer.
Die Kirche in Europa macht mobil für die EU-Wahlen im Mai und sagt den „Populisten“ den Kampf an - mit Rückendeckung Roms.
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Die Kirche mobilisiert für das EU-Establishment

(Rom) Die römi­sche Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca wid­met ihre aktu­el­le Aus­ga­be dem The­men­schwer­punkt Euro­päi­sche Uni­on und leg­te einen Son­der­band dazu vor. Dabei geht es mit Blick auf die bevor­ste­hen­den EU-Wah­­len um eine Par­tei­nah­me für das EU-Estab­­lish­­ment. Chef­re­dak­teur Anto­nio Spa­da­ro, einer der eng­sten Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus, und Erz­bi­schof Jean-Clau­­de Hol­le­rich, bei­de Jesui­ten, war­nen in dem
Don Andrea Gallo und die Dreifaltigkeit.
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„Entscheidend ist, daß Gott Antifaschist ist“

(Rom) Don Andrea Gal­lo ist im Mai 2013 im Alter von 84 Jah­ren ver­stor­ben. Der Theo­lo­ge und lai­sier­te Prie­ster Vito Man­cu­so ver­öf­fent­lich­te vor weni­gen Tagen eine bis­her nicht bekann­te Aus­sa­ge Don Gal­los. Wer die Kri­se der Kir­che ver­ste­hen will, muß die Kri­se des Glau­bens erken­nen, die Kir­chen­män­ner erfaßt hat. Man­cu­sos Ent­hül­lung, von ihm ganz anders