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„Barmherzigkeit ist weder blinde Toleranz noch Rechtfertigung der Sünde noch ein Recht“ – Kardinal Piacenza zum „Jahr der Barmherzigkeit“

(Rom) „Barm­her­zig­keit ist weder blin­de Tole­ranz noch Recht­fer­ti­gung der Sün­de“, eine sol­che Fest­stel­lung des Kar­di­nal­groß­pö­ni­ten­ti­ars der katho­li­schen Kir­che klingt zumin­dest unge­wöhn­lich in einer Zeit, in der mehr von einer „Kir­che der Zärt­lich­keit“ die Rede ist. Kar­di­nal Mau­ro Pia­cen­za war unter Papst Bene­dikt XVI. Prä­fekt der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on gewe­sen und hat­te des­sen Ver­such, den hei­li­gen Pfar­rer von
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Rettet Obama mit Veto Geldflüsse für Planned Parenthood?

(Washing­ton) „Die Lebens­recht­ler tun und sagen, was sie kön­nen, doch Prä­si­dent Barack Oba­ma, der Abtrei­­bungs-Lob­­by­­ist Num­mer Eins in den USA scheint ent­schlos­sen, sei­nen Weg wei­ter­zu­ge­hen“, so Cor­ri­spon­den­za Roma­na. Prä­si­dent Oba­ma scheint auch das US-Par­la­­ment zu igno­rie­ren, wo für kom­men­den Frei­tag eine Abstim­mung im Reprä­sen­tan­ten­haus ange­setzt ist. Eine Abstim­mung, die end­gül­tig die staat­li­chen Geld­häh­ne für den
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Papst nimmt Rücktritt der Kardinäle Caffarra und Romeo an – Nachfolger ernannt

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat heu­te den Amts­ver­zicht von Kar­di­nal Car­lo Caf­farra als Erz­bi­schof von Bolo­gna und von Kar­di­nal Pao­lo Romeo von Paler­mo ange­nom­men. Gemäß Kir­chen­recht hat­ten bei­de mit Voll­endung des 75. Lebens­jahrs dem Papst ihren Rück­tritt ange­bo­ten. Bei­de Wür­den­trä­ger blie­ben zwei Jah­re län­ger im Amt. Kar­di­nal Romeo wur­de am 20. Febru­ar 77 Jah­re alt, Kar­di­nal
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Neuer Vorstand der Internationalen Föderation Una Voce (FIUV)

(Rom) Am Mon­tag ende­te die XXII. Gene­ral­ver­samm­lung der Foe­de­ra­tio Inter­na­tio­na­lis Una Voce (FIUV), die par­al­lel zur IV. Inter­na­tio­na­len Wall­fahrt Sum­morum Pon­ti­fi­cum nach Rom statt­fand und mit dem Syn­oden­ab­schluß zusammenfiel.
Thomas Jentzsch: Das Werden des Heiligen Römischen Reiches
Buchbesprechungen

Das Werden des Heiligen Römischen Reiches – Wie das römische Kaisertum zu den Deutschen kam

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Mit größ­tem Inter­es­se nimmt man den publi­zi­sti­schen Bei­trag eines Ange­hö­ri­gen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf dem Gebiet der Geschichts­dar­stel­lung zur Kennt­nis. In einer Zeit prak­tisch völ­lig gleich­ge­schal­te­ter Geschichts­schrei­bung und ‑ver­mitt­lung ist eine selbst­be­wuß­te katho­li­sche Alter­na­ti­ve sehr erfri­schend. Der Sar­to-Ver­­lag brach­te im ver­gan­ge­nen Jahr eine Neu­auf­la­ge des zuerst 2006 erschie­ne­nen Buches
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Das Ergebnis der Familiensynode VIII – Roberto de Mattei: Keine Gewinner, nur Verlierer – an erster Stelle die katholische Moral

Kom­men­tar von Rober­to de Mat­tei* (Rom) Nach der XIV. Bischofs­syn­ode über die Fami­lie schei­nen alle gewon­nen zu haben. Gewon­nen hat Papst Fran­zis­kus, weil es ihm gelun­gen ist, einen Kom­pro­miß­text zwi­schen den gegen­sätz­li­chen Posi­tio­nen zu fin­den; gewon­nen haben die Pro­gres­si­sten, weil der ver­ab­schie­de­te Text die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen zur Eucha­ri­stie zuläßt; gewon­nen haben die Kon­ser­va­ti­ven, weil das
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Der Papst und „Tarzan“ – Seltsames Liebäugeln mit der extremen Linken

(Rom) Bei der Gene­ral­au­di­enz am 21. Okto­ber ent­schul­dig­te sich Papst Fran­zis­kus und es begann ein Rät­sel­ra­ten, wofür und für wen sich der Papst ent­schul­digt haben könn­te. Vati­kan­spre­cher Lom­bar­di deu­te­te in Beant­wor­tung von Jour­na­li­sten­fra­gen an, das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt habe sich auf die Stadt Rom bezo­gen, die gera­de ihr links­ka­tho­li­sches Stadt­ober­haupt ver­lo­ren hat­te und auf Neu­wah­len zusteu­ert.
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Das Ergebnis der Familiensynode VII – Das Ratzinger-Schönborn-Essen

(Rom) Die Tages­zei­tung La Repubbli­ca ver­öf­fent­lich­te in ihrer heu­ti­gen Aus­ga­be eini­ge Hin­ter­grün­de und Details über das Zustan­de­kom­men von Schluß­be­richt und Zwei-Drit­tel-Mehr­heit. Damit stellt nach dem bür­ger­li­chen Medi­en­flagg­schiff Cor­rie­re del­la Sera auch des­sen lin­kes Pen­dant La Repubbli­ca Wiens Erz­bi­schof Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born in den Mit­tel­punkt, dem eine nicht genau defi­nier­te ent­schei­den­de Rol­le zuge­schrie­ben wird, daß die
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Das Ergebnis der Familiensynode VI – Sandro Magisters Bericht

(Rom)  Die Ja-Stim­­men lagen zwi­schen 178 und 190 und damit knapp über dem Quo­rum der für die Annah­me not­wen­di­gen zwei Drit­tel der Stim­men (177). Die Nein-Stim­­men lagen zwi­schen 64 und 80. So ist am Sams­tag­nach­mit­tag, dem 24. Okto­ber 2015, die Abstim­mung über die drei Para­gra­phen zum umstrit­ten­sten Punkt, die Kom­mu­ni­on für die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen ver­lau­fen,
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Das Ergebnis der Familiensynode V – Hat die Kirche die Weisheit über die Natur des Menschen verloren?

Syn­­o­den-Anmer­­kun­­­gen von Giu­sep­pe Nar­di (4) (Rom) Nach zwei Jah­ren Bischofs­syn­ode über die Fami­lie scheint alles wie gehabt. Es gibt einen Schluß­be­richt der Syn­oden­vä­ter mit 94 Para­gra­phen, der mit Zwei­drit­tel­mehr­heit beschlos­sen wur­de und die Syn­oden­emp­feh­lung an den Papst dar­stellt. Der Text des Doku­men­tes scheint letzt­lich kei­ne wirk­li­che Rol­le zu spie­len. Er ist durch Undeut­lich­keit geprägt. Jeder