Beichtstuhl im Petersdom
Hintergrund

Höchststand der päpstlichen Popularität – Tiefststand der Beichtzahlen

(Rom) Die zum Jah­res­schluß von Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein als Prä­fekt des Päpst­li­chen Hau­ses gewohn­heits­ge­mäß ver­öf­fent­lich­ten Teil­neh­mer­zah­len bei den päpst­li­chen Gene­ral­au­di­en­zen, sorg­ten für Auf­se­hen und berei­ten seit­her nicht nur in Rom eini­ges Kopf­zer­bre­chen. Die Prä­fek­tur leg­te schwarz auf weiß die Zah­len vor, daß der seit 2013 viel­be­schwo­re­ne „Fran­­zi­s­­kus-Effekt“ aus­bleibt. Die Zahl der Beich­ten­den erreicht in Rom
Vom Feminismus zum Lebensrecht
Christenverfolgung

Sara Winter – Von der Gründerin von Femen Brasilien zur Lebensschützerin

(Bra­si­lia) Sara Win­ter bat mit einer öffent­li­chen Erklä­rung alle Chri­sten um Ver­ge­bung für ihre frü­he­ren Aktio­nen. Eigent­lich heißt die Bra­si­lia­ne­rin Sara Fer­nan­da Giro­min. Bekannt wur­de sie 2012 unter dem Pseud­onym Sara Win­ter, als sie Femen Bra­si­li­en grün­de­te und ein Oben-ohne-Frau­en­­trio anführ­te, das die Auf­merk­sam­keit der Medi­en auf sich zog.
Kein Bild
Genderideologie

Wird Enzo Bianchi von Papst Franziskus zum Kardinal erhoben?

(Rom) In Rom häu­fen sich die Gerüch­te, daß Enzo Bian­chi zum Kar­di­nal erho­ben wer­den soll. Bian­chi ist kein Prie­ster, son­dern Laie, was in der Kir­che an sich kei­ne Neu­ig­keit wäre. Bian­chi ist aber auch Grün­der und Vor­ste­her einer bizar­ren Ver­ei­ni­gung (wes­halb er sich aber „Pri­or“ und „Mönch“ nennt), die aber nicht katho­lisch ist. Wegen sei­ner
Papst Franziskus mit Ehepaaren
Hintergrund

Großstadtlegenden: Die „Barmherzigkeit“ der glücklichen 70er Jahre

von San­dro Magi­ster Es gibt ein Schrei­ben der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on aus dem fer­nen Jahr 1973, das heu­te wie­der auf­ge­grif­fen wird, um zu bewei­sen, daß damals bereits die „pro­ba­ta Eccle­siae pra­xis in foro inter­no“ bestand, den wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen die Zulas­sung zur Kom­mu­ni­on zu erlau­ben. Daher gehe es heu­te nur dar­um, jene glück­li­che pasto­ra­le Pra­xis, die lei­der durch
Papst Franziskus und die Richter der Sacra Rota Romana
Hintergrund

Papst und Synode: Der Übergang von der Moral des Gesetzes zur Moral der Person?

(Rom) Papst Fran­zis­kus setz­te nach sei­ner Wahl die Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zur Kom­mu­ni­on ganz oben auf sein per­sön­li­ches Regie­rungs­pro­gramm. Der revo­lu­tio­nä­re Schritt soll­te durch eine eigens ein­be­ru­fe­ne Bischofs­syn­ode über die Fami­lie durch­ge­setzt wer­den. Gewis­se Wider­stän­de wur­den vor­ab in Rech­nung gestellt, wes­halb die Syn­ode gleich im Dop­pel­pack ange­kün­digt und durch­ge­führt wur­de. Doch schon vor Beginn der
Roter Faden, Altstadt von Jerusalem (2015)
Hintergrund

Das „Wunder des roten Fadens“

Der Tal­mud ist neben dem Tanach, den für das Juden­tum nor­ma­tiv gel­ten­den Bibel­tex­ten, die wich­tig­ste Schrift der Juden. Er lie­fert in bei­den Ver­sio­nen, sowohl dem Baby­lo­ni­schen als auch dem Jeru­sa­le­mer Tal­mud, eine Gegen­er­zäh­lung, ein Anti-Evan­­ge­­li­um, um die Hin­rich­tung Jesu zu recht­fer­ti­gen – und er ent­hält eine Viel­zahl abscheu­li­cher Aus­sa­gen gegen Chri­stus und die Chri­sten. Den­noch