Kardinal Burke mit Malteserrittern
Hintergrund

Kardinal Burke wehrt sich gegen „Verleumdung“ – Wer verstehen will, was im Vatikan geschieht, muß hinter die Kulissen blicken

(Rom) Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, bril­lan­ter Jurist und bis Ende 2014 höch­ster Rich­ter beim Hei­li­gen Stuhl, ist ein gedul­di­ger Mann, der viel erträgt. Alles läßt er sich aber nicht bie­ten. Wer der­zeit ver­ste­hen will, was im Vati­kan und in der Kir­che wirk­lich pas­siert, der muß genau hin­hö­ren, hin­ter die Kulis­sen blicken, zwi­schen den Zei­len lesen und
Selbstheirat - narzißtische Pathologie
Hintergrund

„Ich will mich“ – „Selbstheirat“, die ultimative Degeneration der Ehe

(New York) Die Gren­zen des Skur­ri­len sind weit gesteckt in einer medi­al über­hitz­ten Gesell­schaft, die auf „Arbei­ten für den Kon­sum“ und „Brot und Spie­le“ getrimmt wird. Das „Hor­ror­ka­bi­nett“ öff­net immer neue Zim­mer, so Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na. Nach­dem sich Life­­s­tyle-Jour­na­­li­­sten, „Kul­tur­ex­per­ten“ und son­sti­ge „Intel­lek­tu­el­le aller Art“ mit der „Lie­be“ und „Ehe“ zwi­schen Men­schen und Andro­iden beschäf­tig­ten,
Der "Antiochenische Zwischenfall" ist das Paradebeispiel der brüderlichen Zurechtweisung des Petrus. Wie sie zu geschehen hat, lehrt Jesus selbst.
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Wenn die öffentliche Zurechtweisung dringend und notwendig ist

Von Rober­to de Mat­tei* Kann ein Papst für ein tadelns­wer­tes Ver­hal­ten öffent­lich zurecht­ge­wie­sen wer­den? Oder muß das Ver­hal­ten eines Gläu­bi­gen bedin­gungs­lo­ser Gehor­sam sein, der so weit geht, jedes Wort oder jede Geste eines Pap­stes zu recht­fer­ti­gen, selbst wenn die­se offen Ärger­nis erregen? 
Warum schweigt Papst Franziskus zu den Dubia der Kardinäle, die ihn zu zentralen Fragen der Glaubenslehre und der Sakramentenordnung um Klärung ersuchen?
Forum

Amoris laetitia und der Weckruf für 2017: Eine alarmistische Kampagne ohne argumentative Substanz

Es gibt einen neu­en Auf­ruf, „mit Papst Fran­zis­kus mit­zu­ge­hen“. Ähn­li­che papst­treue Initia­ti­ven gab es frü­her schon – z. B. von Deutsch­land pro Papa – Soli­da­ri­tät mit Papst Bene­dikt XVI. Doch das neue Mani­fest Weck­ruf für 2017 ist vor allem gegen Kri­ti­ker des Pap­stes gerich­tet. Dar­über hin­aus wird das Schwei­gen des red­se­li­gen Pap­stes zu zen­tra­len Glau­bens­fra­gen
100 Jahre Fatima in Westminster - 300 Jahre Freimaurerei in Canterbury
Hintergrund

Zweimal England – zwei Kathedralen: In Westminster Weiheerneuerung Englands – In Canterbury feierten Freimaurer 300 Jahre Großloge von London

(Lon­don) Sams­tag, 18. Febru­ar 2017: zwei Groß­ereig­nis­se. Sie fan­den in dem­sel­ben Land und am sel­ben Tag statt, hät­ten aber kaum gegen­sätz­li­cher sein kön­nen. In der katho­li­schen Kathe­dra­le von West­min­ster in Lon­don eröff­ne­te Kar­di­nal Nichols das Geden­ken an 100 Jah­re Mari­en­er­schei­nun­gen von Fati­ma, indem er eine Wei­he­er­neue­rung des Lan­des an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens vor­nahm. In
Norma McCorvey (links vom Priester): Gebet gegen die Abtreibungspolitik von Barack Obama (2009)
Genderideologie

Norma McCorvey alias Jane Roe tot: Von der Abtreibungsaktivistin zur Lebensschützerin

(Washing­ton) Gestern starb „das aller­er­ste Opfer der Abtrei­bungs­le­ga­li­sie­rung in den USA“, so Bene­det­ta Fri­ge­rio. Am Sonn­tag ist Nor­ma McCor­vey im Alter von 69 Jah­ren, eine welt­wei­te Sym­bol­fi­gur für den Kampf um die Abtrei­bungs­frei­ga­be, gestor­ben. McCor­vey war als Jane Roe durch das berühmt-berüch­ti­g­te Urteil Roe gegen Wade des Ober­sten Gerichts­ho­fes der USA bekannt­ge­wor­den, mit dem 1973
Genderideologie

Trumps LGBT-Politik und der Einfluß von Ivanka und Jared Kushner und eines Milliardärs

(Washing­ton) „Alles nur eine Fra­ge des Gel­des?“ Die­se Fra­ge stellt der katho­li­sche Jour­na­list Mar­co Respin­ti zur Ent­schei­dung von US-Prä­­si­­dent Donald Trump, den bis­her welt­weit ersten „Homo-Bot­­schaf­ter“ Ran­dy Ber­ry im Amt zu bestä­ti­gen. Ber­ry, poli­tisch der Demo­kra­ti­schen Par­tei zuge­hö­rig, ist der erste Bot­schaf­ter eines Lan­des, zudem der Welt­macht USA, der exklu­siv und welt­weit Homo-Inter­e­s­­sen zu ver­tre­ten
Abschreckendes Beispiel "Sexkoffer Basel": Frühsexualisierung statt Aufklärung.
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Missachtung der Elternrechte – Lehrplanmängel (5)

Die Eltern im Bun­des­land Hes­sen wer­den mit schö­nen Wor­ten abge­speist, dass schu­li­sche „Sexu­al­erzie­hung in einem sinn­vol­len Zusam­men­wir­ken von Schu­le und Eltern­haus“ erfol­gen soll. Tat­säch­lich blei­ben Eltern und Eltern­rech­te außen vor. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Der hes­si­sche Kul­tus­min­ster R. Alex­an­der Lorz stellt in sei­nem Schrei­ben an die Kri­ti­ker des Lehr­plans her­aus, dass ihm bei der schu­li­schen
Cupich Amoris laetitia absolute Klarheit
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Kardinal Cupich: In Amoris laetitia herrscht „absolute Klarheit“ – Warum schweigt der Papst dann?

(Rom/​​Washington) Laut Kar­di­nal Bla­se Cupich, dem Erz­bi­schof von Chi­ca­go, ist das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia kei­nes­wegs umstrit­ten, son­dern „abso­lut klar“. Klar scheint in der katho­li­schen Welt der­zeit aber nur, daß zwei Tei­le in der Kir­che abso­lut anein­an­der vor­bei­re­den. Der Grund dafür scheint aller­dings tat­säch­lich „abso­lut klar“ zu sein: die Unklar­heit, mit der Papst Fran­zis­kus
Amoris laetitia und das "sola coscienzia" - Die Antwort von Papst Franziskus auf die Frage von Eugenio Scalfari
Forum

Päpstliche Anpassung an das lutherische Gewissen ohne kirchliche Normierung

Die deut­schen Bischö­fe haben das auto­no­me Gewis­sen als Zau­ber­mit­tel ent­deckt, mit dem wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­ne einen pasto­ra­len Pas­sa­gier­schein zur Kom­mu­ni­on bekom­men sol­len. Für den Papst ist die sub­jek­ti­ve Gewis­sens­über­zeu­gung der Tür­öff­ner für die gemein­sa­me Sache mit den Luthe­ra­nern – und sogar das Him­mel­reich für alle gewis­sens­kon­for­me Men­schen. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Erz­bi­schof Lud­wig Schick von