Medjugorje: "Marienkult erlaubt", so der Päpstliche Sondergesandte, den Franziskus fast zeitgleich emeritierte. Doch kein Wort mehr von einer bevorstehenden Anerkennung einiger („der ersten sieben“)
Hintergrund

Päpstlicher Gesandter spricht zu Medjugorje und wird emeritiert

(Rom/​​Medjugorje) Msgr. Hen­ryk Hoser, Bischof von War­­schau-Pra­­ga wur­de von Papst Fran­zis­kus eme­ri­tiert. Etwas unge­wöhn­lich war, daß die Mit­tei­lung vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt am Hoch­fest Maria Emp­fäng­nis bekannt­ge­ge­ben wur­de. Am Tag zuvor hat­te der Erz­bi­schof ein Inter­view zu Med­jug­or­je gege­ben. Papst Fran­zis­kus hat­te ihn für ein hal­bes Jahr zum Apo­sto­li­schen Son­der­de­le­ga­ten für den her­ze­go­wi­ni­schen Ort ernannt, in
Islamische Sakralgesänge in der Kirche.
Hintergrund

Da hat jemand sein Gehirn weggeworfen

(Paris) Das Isla­mi­sche Kul­tur­zen­trum (ICI) von Paris orga­ni­sier­te in einer Kir­che ein Kon­zert mit isla­mi­schen Gesän­gen. „Da hat jemand sein Gehirn weg­ge­wor­fen, aber den­noch muß ein zustän­di­ger Pfar­rer sei­ne Erlaub­nis dazu gege­ben haben“, so Chie­sa e postconcilio.
Geht es nach dem Willen von Kardinal Ravasi und dem Päpstlichen Kulturrat soll Telhard de Chardins "großes Märchen" rehabilitiert werden
Hintergrund

Teilhard de Chardin: Häretischer Jesuit und großer Märchenerzähler

(Rom) Seit dem 18. Novem­ber ist es offi­zi­ell, was die einen her­bei­ge­sehnt und ande­re befürch­tet haben. Die Voll­ver­samm­lung des von Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si gelei­te­ten Päpst­li­chen Kul­tur­ra­tes faß­te den Beschluß, Papst Fran­zis­kus um Auf­he­bung des Moni­tum (War­nung) der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen das Werk des Jesui­ten Teil­hard de Char­din zu bitten.
Die "intellektuelle Biographie" über die Lehrmeister, die das Denken von Papst Franziskus geprägt haben. Ein Buch mit Stärken, Schwächen und einigen Lücken.
Forum

Die Lehrmeister von Papst Franziskus

Von San­dro Magi­ster* Nach den vie­len nar­ra­ti­ven Bio­gra­phien über Papst Fran­zis­kus liegt nun die erste vor, die sich zurecht mit dem Titel einer „intel­lek­tu­el­len Bio­gra­phie“ schmückt. Ihr Autor, Mas­si­mo Borg­he­si, ist Pro­fes­sor der Moral­phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Peru­gia und steht Jor­ge Mario Berg­o­glio sehr nahe, und das schon lan­ge bevor er zum Papst gewählt wur­de.
HIV-Gottesdienst von Kardinal Schönborn im Wiener Stephansdom.
Genderideologie

Homosexuellenpropaganda im Stephansdom

Von Wolf­ram Schrems* In einem offen­kun­di­gen Zusam­men­hang mit den sich rapi­de beschleu­ni­gen­den Ver­ir­run­gen des gegen­wär­ti­gen Pon­ti­fi­kats ent­fernt sich auch die Poli­tik von Kar­di­nal Schön­born immer schnel­ler von jedem Glau­bens­sinn. Ana­log zur dik­ta­to­ri­schen Poli­tik und zu den absur­den Aus­sa­gen des Pap­stes, für die neu­er­dings auch ein „authen­ti­sches Lehr­amt“ bean­sprucht wird, setzt der Wie­ner Kar­di­nal Hand­lun­gen, die
Wer öffentliche Zuschüsse will, muß Gender-Ideologie akzeptieren und danach handeln. So verlangt es die "bürgerlich" regierte Autonome Region Madrid.
Christenverfolgung

Nichtregierungsorganisationen müssen Gender-Ideologie akzeptieren, um Fördergelder zu erhalten

(Madrid) Wenn rech­te Mehr­hei­ten, lin­ke Geset­ze beschlie­ßen, dann stimmt etwas nicht. Was mit den „bür­ger­li­chen“ Par­tei­en los ist, das fra­gen sich der­zeit die Bewoh­ner der spa­ni­schen Auto­no­men Gemein­schaft Madrid. Wol­len dort Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen einen öffent­li­chen Bei­trag, müs­sen sie eine Erklä­rung unter­zeich­nen, die Gen­­der-Ideo­­lo­­gie zu akzep­tie­ren. Einen so drei­sten ideo­lo­gi­schen Miß­brauch des Staa­tes haben sich in der
Islamisierung: Belgisches Rotes Kreuz läßt alle Kreuze entfernen, und müßte sich damit selbst abschaffen.
Christenverfolgung

Belgisches Rotes Kreuz entfernt alle Kreuze

(Brüs­sel) In der Pro­vinz Lüt­tich hat das Bel­gi­sche Rote Kreuz alle sei­ne Ein­rich­tun­gen ange­wie­sen, die Kreu­ze aus den Räum­lich­kei­ten zu ent­fer­nen. Angeb­lich wegen der zuneh­men­de Islamisierung.
Franziskus in Rangun: Will Franziskus die Mission abschaffen und durch humanitäre Hilfe für Arme ersetzen? Die Asien-Reise hinterläßt viele offene Fragen.
Hintergrund

Humanitäre Hilfe ohne Missionierung

(Rom) Die jüng­ste Pasto­ral­rei­se von Papst Fran­zis­kus wirft weit mehr Fra­gen auf, als durch sie beant­wor­tet wur­den. Über das umstrit­te­ne Ver­hält­nis zum Islam und eine selt­sa­me Ver­ge­bungs­bit­te wur­de bereits berich­tet. Die Liste der Fra­gen ist aber noch län­ger. Eine davon, folgt man den päpst­li­chen Vor­ga­ben, lau­tet: Hat Mis­si­on über­haupt noch einen Sinn?
Nunzio Galantino: Durch zu eifrige Umsetzung der päpstlichen Wünsche in der Gunst gesunken?
Genderideologie

Nunzio Galantino soll nach Gerüchten aus Rom neuer Erzbischof von Bari werden

(Rom) Die Gerüch­te­kü­che über Umbe­set­zun­gen, Ent­las­sun­gen und Weg­be­för­de­run­gen an der Römi­schen Kurie bro­delt der­zeit. Ent­spre­chen­de Mel­dun­gen betref­fen unter ande­rem Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein, der­zeit Prä­fekt des Päpst­li­chen Hau­ses, und Msgr. Gui­do Mari­ni, den Päpst­li­chen Zere­mo­nien­mei­ster. Aber auch Bischof Nun­zio Galan­ti­no, der von Fran­zis­kus ernann­te Gene­ral­se­kre­tär der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, der wenig rühm­lich in Erschei­nung getre­ten ist, soll