Märtyrer Shahbaz Bhatti
Christenverfolgung

Pakistanischer Märtyrer Shahbaz Bhatti wäre heute 50

Am 9. Sep­tem­ber 2018 wäre er 50 Jah­re alt gewor­den: der paki­sta­ni­sche Katho­lik und Mär­ty­rer Shah­baz Bhat­ti, Mini­ster für die reli­giö­sen Min­der­hei­ten, der am 2. März 2011 von einem Kom­man­do mus­li­mi­scher Extre­mi­sten ermor­det wur­de. Die Isla­mi­sten „bestraf­ten“ ihn, weil er sich um die Abschaf­fung des berüch­tig­ten Anti-Blas­­phe­­mie­­ge­­set­­zes bemüh­te und für die Frei­las­sung von Asia Bibi
Zölibat nur als Wahlmöglichkeit, fordert einer der bekanntesten (progressiven) Priester Kolumbiens und gibt sein Priestertum auf.
Hintergrund

„Zölibat als Option“ – Progressiver Priester gibt Priestertum auf

(Bogo­ta) P. Alber­to José Line­ro Gomez gehört der Kon­gre­ga­ti­on von Jesus und Maria an und ist einer der bekann­te­sten Prie­ster Kolum­bi­ens. Nun bat er um sei­ne Lai­sie­rung, kri­ti­sier­te den Zöli­bat, ver­tei­dig­te Papst Fran­zis­kus und attackier­te den ehe­ma­li­gen Nun­ti­us in den USA, Msgr. Car­lo Maria Viganò, wegen des­sen Memo­ran­dum, mit schwer­wie­gen­den Vor­wür­fen gegen Fran­zis­kus, des­sen Rück­tritt
Don Marco Bisceglia, der Gründer der organisierten Homo-Bewegung in Italien war ein katholischer Priester.
Hintergrund

Don Marco Bisceglia: Klassenkämpfer, Homosexueller, Priester

(Rom) Er war ein Rebell, wur­de von der Kir­che a divi­nis sus­pen­diert, war Anhän­ger des radi­kal­sten Kir­chen­fein­des, bekann­te sich als Homo­se­xu­el­ler und grün­de­te gemein­sam mit Nichi Ven­do­la, dem kom­­mu­­ni­­stisch-grü­­nen Mini­ster­prä­si­den­ten Apu­li­ens von 2005 bis 2015, die größ­te Homo-Orga­­ni­sa­ti­on Ita­li­ens. Als ihn alle sei­ne ideo­lo­gi­schen „Freun­de“ ver­las­sen hat­ten und er im Alter allein und schwer­krank dastand,
Hexenjagd
Hintergrund

„Der Hexen-Kult in Westeuropa“

Die bri­ti­sche Ägyp­to­lo­gin und Anthro­po­lo­gin Mar­ga­ret Mur­ray (1863–1963) setz­te 1921 mit ihrem Buch „Der Hexen-Kult in West­eu­ro­pa“ die The­se einer gesamt­eu­ro­päi­schen, heid­ni­schen, anti­christ­li­chen Reli­gi­on in die Welt. Aus­gangs­punkt ihrer Über­le­gung war, eine Erklä­rung für die „Hexen­jagd“ zu fin­den, die von der Renais­sance bis zur Mit­te des 17. Jahr­hun­derts in Tei­len Euro­pas statt­fand. Die Ver­fol­gung habe
Kein Bild
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Kaiser Heinrich II. und der Erzengel Michael

Für Cle­mens Wen­zel Fürst von Met­ter­nich gab es zwei Arten von Popu­la­ri­tät, die er wie folgt umschrieb: „Die wah­re Popu­la­ri­tät folgt den Taten; der ande­ren jagen die Unge­dul­di­gen nach, ohne sie je zu erreichen“.
David Yallop
Hintergrund

David Yallop verstorben

(Wel­ling­ton) Am 31. August ist der bri­ti­sche Schrift­stel­ler David Yal­lop in Lon­don verstorben.
Inquisition
Hintergrund

Die wahre Geschichte der Inquisition

Es gibt Stich­wör­ter der Ver­gan­gen­heit, die noch heu­te geflü­gel­te Wör­ter sind erschau­dern las­sen. Dazu gehört die Inqui­si­ti­on, ganz beson­ders die Spa­ni­sche Inqui­si­ti­on. Jeder glaubt ganz genau zu wis­sen, was die Inqui­si­ti­on war, doch kaum einer hat eine wirk­li­che Ahnung. Anders aus­ge­drückt: Der Begriff wur­de zum Kli­schee, das mit der Wirk­lich­keit so gut wie nichts zu
Iwan Woronow
Christenverfolgung

Das Leben des Iwan Woronow – Von der Roten Armee ins Kloster

(Mos­kau) Iwan Woro­now führ­te ein beweg­tes Leben, span­nen­der als Ken Fol­letts Roman­fi­gu­ren. Woro­now kämpf­te gegen die Natio­nal­so­zia­li­sten, war bei der Erobe­rung Ber­lins dabei und wur­de von der Sowjet­uni­on mit 76 mili­tä­ri­schen Aus­zeich­nun­gen geehrt. Dann trat er in der athe­isti­schen UdSSR in ein Klo­ster ein und wur­de Mönch. Mehr­fach gelang es ihm, das Sowjet­re­gime zu besie­gen
Syllabus
Hintergrund

Hedonismus und Individualismus führen zu gigantischen Katastrophen

(Rom) Bereits vor eini­gen Jah­ren reg­te der dama­li­ge Chef­re­dak­teur der Tages­zei­tung Il Fog­lio, Giu­lia­no Fer­ra­ra, laut Eigen­de­fi­ni­ti­on ein from­mer Athe­ist, die Ver­öf­fent­li­chung eines „neu­en Syl­labus“ an, näm­lich als Ver­zeich­nis der „besorg­nis­er­re­gend­sten zeit­ge­nös­si­schen Blöd­sin­ne“. Die Anre­gung wur­de vom katho­li­schen Publi­zi­sten Fran­ces­co Agno­li in einem Bei­trag in der­sel­ben Zei­tung auf­ge­grif­fen. Agno­li ver­weist auf eine emp­feh­lens­wer­te Aus­ga­be des
Stalin
Christenverfolgung

Stalin: 800.000 Hinrichtungen in knapp 16 Monaten

„Die Mas­sa­ker des ‚Gro­ßen Ter­rors‘ von Sta­lin in den Jah­ren 1937/​​1938 stell­ten viel­leicht nicht im tech­ni­schen Sinn einen Geno­zid dar, zumin­dest nach der restrik­ti­ven Defi­ni­ti­on, die die­sem Begriff unter dem Druck der Sowjet­uni­on von der UNO gege­ben wur­de. Man kann aber wahr­schein­lich sagen, daß es eine geno­zid­haf­te Akti­on gab, zumin­dest gegen den Kle­rus.“ Die­se Fest­stel­lung